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Workshop zur Windenergie mit der TH OWL

Wir, die GWE1H des beruflichen Gymnasiums des Standortes Höxter, wurden am 24.11.2023 von Prof. Boris Stemmer, Studiengang Landschaftsarchitektur, und Mitarbeiterin Evelyn Behre von der TH OWL besucht. Da die erneuerbaren Energien zunehmend relevanter werden und immer mehr Wichtigkeit für unser zukünftiges Leben bekommen, haben wir uns mit unserer Volkswirtschaftslehrerin Frau Görtz schon im vornherein damit beschäftigt und aktuelle Zeitungsartikel gelesen.

Wir wurden von Prof. Stemmer und Frau Behre in das Thema Windenergie, besonders im Kreis Höxter, eingeführt. Danach durften wir uns selber auf die Suche nach geeigneten Plätzen für Windräder machen, indem wir in Gruppen jeweils 2 verschiedene Ausschlusskriterien für den Bau eines Windrads bekommen haben. Durch schwarze Markierungen auf transparent Papieren der einzelnen Gruppen, konnten wir nach der übereinander Lagerung erkennen das wenig Flächen für den Bau von Windrädern geeignet sind. Allerdings müssen diese Flächen noch in Konfliktrisikoklassen eingeordnet werden. Diese Klassen beschreiben von 1-5 wie hoch das Konfliktrisiko für den Erbau der Windräder ist. Innerhalb der Gruppen haben wir verschiedene Restriktionskategorien, wie z.B. angrenzende Bereiche zu Vogelschutzgebieten mit einem Abstand von 1.000m, Naturparke oder auch Landschaftsschutzgebiete bekommen, die wir dann in die oben genannten Klassen einteilen sollten.

Prof. Stemmer und Frau Behre haben uns so aufgezeigt, wie kompliziert und komplex der Erbau von Windräder eigentlich ist und dass nicht jede freie Fläche dafür verwendet werden kann. Schlussendlich können wir sagen, dass der Workshop der TH OWL sehr interessant und lehrreich gestaltet wurde, auch Prof. Stemmer und Frau Behre waren sehr sympathisch und haben uns auf praktische Art und Weise das Thema „Windenergie im Kreis Höxter“ nahegebracht. Das Thema wird immer präsenter und da es gerade im Kreis Höxter immer wieder diskutiert wird, ob der Bau hier sinnvoll ist oder nicht, sollten auch wir uns als junge Generation intensiv damit auseinandersetzen, damit wir nicht plötzlich ein Windrad im Garten stehen haben.