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Was haben Hochzeit, Currywurst und Fahrräder mit dem Bau eines Autos zu tun?

(deil) Diese Fragen können die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 des beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Wirtschaft sowie die Auszubildenden zur Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement seit der Betriebsbesichtigung in Europas größter Automobilfabrik in Wolfsburg beantworten. Sie erlebten die Geburt eines VW Tiguan und T-Roc hautnah mit. In Golfbahnen startete die Besichtigung des Presswerkes, in dem aus Stahl unterschiedliche Formteile für die Autos hergestellt werden. Während einer rasanten Autofahrt begegneten sie Hunderten von VW-Mitarbeitern, die sich mit Werksfahrrädern auf dem Gelände bewegen. 15 Stunden später wird die Hochzeit stattfinden, also die Zusammenführung der Karosserie mit dem Fahrwerk. In der rund 90-minütigen Tour erhielten die Lernenden einen umfassenden Einblick in die Automobilproduktion und waren mehrfach beeindruckt von der Anordnung und Umsetzung des Produktionsablaufes. Jedes Jahr werden 650 Auszubildende beschäftigt, vom Fleischer über den Floristen bis hin zu den Industriekaufleuten, Lackierern und Mechanikern. Doch auch wenn das Prinzip der job-rotation für einen abwechslungsreichen Arbeitstag sorgen soll, war sich ein Großteil der Auszubildenden einig: “Einige dieser Jobs sind ganz schön monoton, da haben wir es besser.“ Diese Aussage werden die begleitenden Lehrerinnen Astrid Deilke und Petra Barnofske sowie Andreas Schliefkowitz in der Zukunft zu Motivationszwecken bestimmt nochmal einsetzen.

Höxter, 16.12.2019