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RED HAND-Aktion in Höxter am Berufskolleg Kreis Höxter

16 Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Beruflichen Gymnasiums des Berufskollegs Kreis Höxter sammelten während der letzten 4 Tage am Standort Höxter fast 350 rote Handabdrücke gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Auf Initiative ihrer Politik-Lehrerin, Sonja Sprock, erklärten sie interessierten Mitschülern, aber auch Lehrern, den Zweck dieser Aktion. Weltweit gibt es immer noch rund 250.000 Kindersoldaten, die in Armeen und Rebellentruppen als Soldaten missbraucht werden und oft ein Leben lang unter den schweren körperlichen und seelischen Folgen leiden. Die „rote Hand“ gilt als Symbol ehemaliger Kindersoldaten, NEIN zu sagen zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten. Mit dem Sammeln der roten Hände soll auch im Kreis Höxter ein Zeichen gegen den Missbrauch von Mädchen und Jungen als Kindersoldaten gesetzt werden.[1]. Sonja Sprock: „ Die Schüler sollen nicht nur für das Schicksal dieser Kinder sensibilisiert werden, sondern auch lernen, dass politisches und gesellschaftskritisches Engagement jedes einzelnen wichtig ist und etwas bewirken kann. So wurden die mit Vornamen und Wohnort beschrifteten Handabdrücke am 31.01.2020 an das Jugendamt Höxter übergeben. Dieses wird dann, als Teil des „Arbeitskreises Jugend“, die Handabdrücke für den 12.02.2020, den internationalen RED HAND DAY, an den ehrenamtlich tätigen Kreisverband Höxter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge überreichen, der sie an die Landesregierung weiterleiten wird.