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Oslo 2019/2020

Am 28. Juli 2019 war es soweit. Es ging Dank des Berufskollegs Kreis Höxter in Brakel und des Erasmus+ Programm für ein halbes Jahr ins Ausland. Für die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik, war es eine große Chance, denn es ging nicht einfach irgendwo hin. Es ging in das wunderschöne Oslo, Norwegens Hauptstadt.

Sechs Monate lang lebte ich in Oslo, um genau zu sein in der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache. Hier wurde ich bei meiner Ankunft sehr herzlich aufgenommen und war während der gesamten Zeit ein geschätzter und dankbarer Gast dort. Der Pastor Sebastian und die Hausverwalterin Carina hatten immer ein offenes Ohr für mich, fragten nach Wünschen, nahmen Ideen an und lösten Probleme. Ich habe mich in der Gemeinde sehr wohl gefühlt.

Meine ersten Tage in dem Max – Tau Kindergarten waren sehr spannend. Ich wurde nicht in einer typischen Regelgruppe eingesetzt, sondern in der Naturgruppe. Diese Gruppe traf sich jeden Morgen um 7:45 Uhr im Kindergarten und um 9:00 Uhr ging es mit den Kindern und drei weiteren Arbeitskollegen mit Hilfe der öffentlichen Verkehrsmittel in den Wald. Jeden Montag gab es einen Waldtag in dem wir den ganzen Tag wandern gingen, uns verschiedene Orte anschauten und im Wald, im Wasser und in der Matsche zusammen mit den Kindern den Tag verbrachten. Zu Anfang waren es in Oslo um die 30 Grad draußen. Daher waren wir oft am Sognsvann. Hier konnten die Kinder im Wasser und mit dem Sand spielen. Die restlichen Tage der Woche waren wir in unserer Hütte „Villa Pusteblume“. Hier konnten die Kinder in der Hütte, als auch draußen im Garten spielen. Während der kalten Wintertage konnten die Kinder vor der Hütte Schlitten fahren und Schneemänner bauen. Es war eine sehr schöne, lehrreiche und spaßige Zeit. Ebenfalls führte ich mit den Kindern der Naturgruppe ein Projekt zum Thema „Wetter“ durch. Die Kinder waren sehr interessiert an dem Wetter. Wir waren bei jeder Wetterlage mit den Kindern draußen in der Natur unterwegs. Die Kinder konnten hier viel über sich und die Natur lernen. Der Punkt Nachhaltigkeit wurde täglich mit den Kindern besprochen und es wurde viel Wert auf die Natur und die Tiere gelegt.

Während meiner Zeit besuchten mich Frau Becker und Frau Voss. Mit beiden stand ich während der ganzen sechs Monate im engen Kontakt miteinander. Wenn es Probleme gab, konnte ich mich jeder Zeit bei ihnen melden und wir waren im ständigen Austausch. Ich habe mich in jeder Hinsicht sehr unterstützt gefühlt.

In meiner Freizeit war ich viel in der Natur und mit vielen Freunden unterwegs. Ich habe in der Zeit in Oslo viele Menschen kennen gelernt und habe Oslo mit all seinen Facetten kennen gelernt. Die Menschen in Oslo sind sehr freundlich und zuvorkommend. Sie begrüßen sich alle sehr nett und herzlich und ich war jederzeit bei allen willkommen. Ich habe mir mit meinen Freunden die Stadt angeguckt, war jeden Abend am Akerbrygge spazieren und habe die schönsten Sonnenuntergänge gesehen. Wir waren im Wald wandern, haben uns die Kunst von Munch und den Weltbekannten „Schrei“ von ihm angesehen und waren bei der großen Skisprungschanze am Holmenkollen. Als der erste Schnee lag, sind wir Schlittschuhe gelaufen, waren auf dem Weihnachtsmarkt und sind die 2,3 km lange Rodelbahn mit einem Schlitten runtergefahren.

Es war eine wirklich tolle und spannende Zeit in Oslo. Ich würde diese Chance immer wieder ergreifen und wünsche allen weiteren Studierenden die diese Chance bekommen, viel Spaß und Erfolg in Oslo.