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Erlebnispädagogik erleben! – Erlebnisse auf dem Weg zu mir! – Sportliche und aktive Studientage am Gardasee

Die Fachschulen des Sozialwesens des Berufskollegs Kreis Höxter verbrachten die diesjährigen erlebnispädagogischen Studientage vom 27.September bis zum 04. Oktober 2019 in der reizvollen Stadt Riva del Garda am nördlichen Gardasee, die aus einer Mischung von mediterranem Flair und schroffem Hochgebirge geprägt ist.

Teilnehmer der Fahrt waren Studierende der Fachschule für Heilerziehungspflege sowie der Fachschule für Sozialpädagogik. Die Studienfahrt basierte auf dem erlebnispädagogischen Konzept von Dipl.Päd. Kerstin Seibert, welches unter dem Motto „ERLEBNISSE AUF DEM WEG ZU MIR“ steht.

Hierbei absolvierten die 17 Studierende in Kleingruppen unter professioneller Anleitung von Fachlehrern verschiedene Aktivsportarten. Zu diesen zählten:

  • Katamaransegeln

auf den pfeilschnellen Kufen der Katamarane über den Gardasee unter Anleitung von Frau Kerstin Seibert,

  • Klettern

an dem durch Stahlseile gesicherten Klettersteig des Colodri mit beeindruckenden Blicken auf das Umfeld der historischen Stadt Arco unter Anleitung von Herrn Josef Frischemeier und

  • Mountainbiken

auf der legendären Ponale mit herrlichen Ausblicken auf den See und die umliegenden Berge unter Anleitung von Herrn Andreas Schuster.

Beim Klettern mussten die Schüler etwa 300 m z.T. senkrecht in dem Klettersteig hochsteigen. Während es beim Katamaransegeln mit gutem Wind flott über den See ging, bewältigten die Mountainbiker 600 Höhenmeter mit bis zu 20% Steigung auf der Ponale. Um diesen harten körperlichen Beanspruchungen standzuhalten, wurden die Studierenden zum Ende des vergangenen Schuljahres von den betreuenden Pädagogen auf die sportlichen Aktivitäten vorbereitet und trainiert.

Die erlebnispädagogischen Studientage waren für die Studierenden ein besonderes Erlebnis, bei dem sie nicht nur ihr Selbstbewusstsein stärken konnten, sondern auch die Zusammengehörigkeit und Teamfähigkeit untereinander geschult haben, um so die anstehenden Aufgaben während ihrer Ausbildung zum/ zur  Erzieher/-in und zum / zur Heilerziehungspfleger/-in zu bewältigen.
Im Sinne der „Doppelten Didaktik“ haben die Studierenden ihre eigene Komfortzone in den Challenges verlassen, um die Welt aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen noch einmal zu erleben. Die Erfahrung zu machen, sich auf etwas einzulassen, dass man zuvor noch nie gemacht hat, ist die tägliche Herausforderung eines jeden Heranwachsenden. Es ist essentiel für die Arbeit mit Kinder- und Jugendlichen dieses Grundverständnis wiederzuerlangen, um auf dessen Basis das Planen, Durchführen und Reflektieren von Aktionen und Veranstaltungen im beruflichen Alltag zu meistern und mit den erworbenen Erlebnissen, sich selbst auch wieder ein Stück näher zu kommen.