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Kunstwerke „auf Zeit“ in Brakeler Innenstadt

Am vergangenen Freitag wurde von Schülerinnen und Schülern der Fachoberschule des Berufskollegs Kreis Höxter ein ganz besonderes Kunstprojekt in der Brakeler Innenstadt durchgeführt. Im Rahmen einer Projektwoche entstanden im Laufe des Vormittages auf dem Vorplatz der Sparkasse neben der Eisdiele insgesamt zehn Bodenkunstwerke aus Kreide.

Viele Passanten und Brakeler Bürger auf dem Weg durch die Innenstadt staunten nicht schlecht und kamen offen und angeregt ins Gespräch mit den 21 Schülerinnen und Schülern und Kunstlehrerin Nora Maske.

Viola Wellsow, Filialleiterin der Sparkasse Brakel, war von Anfang an begeistert von der Idee und deren Umsetzung und freute sich sehr über die Kunstwerke, „vor allem beim Blick hinunter aus meinem Bürofenster“. Auch Jugendmarktbetreuerin Marina Savas lobte die unterschiedlichen Arten und Herangehensweisen an die „Kunstwerke auf Zeit“. 

Die Schülerinnen und Schüler setzen nach ihren Vorlieben ganz verschiedene Motive um, wie beispielsweise klassische Graffitis mit Botschaften, bekannte Comic-Figuren, großflächig angelegte abstrakte Kreideflächen oder „Augentäuscher“, angelehnt an den bekannten amerikanischen Kreidekünstler David Zinn. Vorgestellt und erarbeitet wurden diese Umsetzungsmöglichkeiten und Inspirationen zunächst theoretisch in der Schule, daraufhin wurden dann unterschiedliche Ideen in Skizzen erprobt und schließlich vor Ort umgesetzt.

Entstanden ist eine willkommene, bunte Abwechslung auf dem Weg durch die Innenstadt– bis zum nächsten Regen.


PiA – neuer Trend an den Fachschulen des Sozialwesens

Nicht nur für die Schulanfänger hat vor kurzem der „Ernst des Lebens“ begonnen – auch zahlreiche Auszubildende, bzw. Studierende haben nun den ersten großen Schritt in die Berufsausbildung geleistet. Am Berufskolleg Kreis Höxter freuen sich Michael Urhahne (Schulleitung) und Martina Lübbemeier-Tillman (Fachbereichsleitung) darüber, fast 80 neue Studierende in einer Ausbildung an den Fachschulen des Sozialwesens begrüßen zu dürfen. Die Ausbildungsmöglichkeiten sind seit dem aktuellen Schuljahr noch variantenreicher –neben den zahlenmäßig stark vertretenen Heilerziehungspfleger*innen werden die Erzieher*innen wie gewohnt in zwei Unterstufenklassen unterrichtet. Neu hinzugekommen sind aber erstmalig die PiA’s – Studierende, die die praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher absolvieren. Im Unterschied zur klassischen Erzieherausbildung sind die Studierenden der PiA bereits für mehrere Tage pro Woche in der Berufspraxis tätig und werden von Beginn ihrer Ausbildung an auch entsprechend bezahlt.

In seiner Begrüßung der neuen Studierenden wies Schulleiter Michael Urhahne auf die hohe Verantwortung der Studierenden hin, die sich für die sozialpädagogischen bzw. heilerziehungspflegerischen Arbeitsfelder entschieden haben. „Trotz der aktuell teilweise angespannten allgemeinen Arbeitsmarktlage können diese Studierenden aber gewiss sein, dass sie einer sehr sicheren beruflichen Zukunft entgegenblicken“, weiß Martina Lübbemeier-Tillmann zu ergänzen. „Der Bedarf an Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen steigt beständig und alle Absolvent*innen des vergangenen Jahres haben mittlerweile eine feste Anstellung gefunden! Die zunehmende Zahl der männlichen Studierenden belegt darüber hinaus, dass diese Arbeitsfelder auch für junge Männer sehr interessant sind.“

Nähere Informationen zur PraxisIntegrierten Ausbildung finden Sie hier.


Examen am Berufskolleg Kreis Höxter 2020

Am 19.06.2020 konnten in den Fachschulen des Sozialwesens am Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel unter ganz besonderen Bedingungen die Heilerziehungspfleger/innen und die Erzieher/innen ihr Examen mit der staatlichen Anerkennung entgegennehmen. Dort, wo sonst mit kräftigem Händeschütteln und Umarmungen zum Ende der Ausbildung die Absolventinnen und Absolventen verabschiedet wurden, stand nun ein Glückwunsch auf Distanz im Fokus.
Martina Lübbemeier-Tillmann (Fachbereichsleitung Fachschulen des Sozialwesens) und Michael Urhahne (Schulleiter des Berufskollegs) nahmen in Ihren Grußworten insbesondere die hohe gesellschaftliche Verantwortung, die mit diesen beiden Berufen in Verbindung stehen, in den Blick. Gerade in Zeiten wie diesen zeigt sich, welch immense Bedeutung Erzieher/innen und Heilerziehungspfleger/innen im Bereich der Bildung und Betreuung von Menschen unterschiedlichsten Alters haben.
Besonders freudig berichtete Frau Lübbemeier-Tillmann über die hervorragenden Leistungen des gesamten Jahrganges, die unter anderem dazu geführt haben, dass alle Absolventinnen und Absolventen einer sehr gesicherten beruflichen Zukunft entgegenblicken können. Viele haben den nächsten Arbeitsvertrag bereits „in der Tasche“ – häufig in derselben Einrichtung, in der sie ihr Berufspraktikum absolviert haben.
Auch die Studierenden, vertreten durch Matthias Reinhard und Luisa Penner, warfen einen Blick zurück auf drei bewegte und bewegende Jahre. Als besonders prägend wurden hier das Lesefest rund um die Literaturvorlage „Alice im Wunderland“ und die wahrhaft abenteuerliche Kanutour – inclusive Kenterung – zu Beginn der Ausbildung in Erinnerung gerufen.

Als Heilerziehungspfleger/innen der Klasse FSH O 1 konnten verabschiedet werden:
Lisa Euhus, Manuela Menne, Celina Sievers, Melina Rolf, Philip von Einem, Christina Wald, Antonia Wigand, Denise Wottke, Tristan Wiese, Moritz Zünkler – Klassenlehrerin: Conni Pätzold
Zu den Erzieher/innen der Klasse FSS O 1 gehören:
Anna-Lena Hesse, Katharina Justus, Michelle Katzenberger, Lennart Kunz, Jennifer Meyer, Julia Missing, Tobias Müller, Petra Penner, Luana Reichberg, Matthias Reinhard, Melanie Riedenschäfer, Julia Stein, Veronica Uhe, Anna Urbanik, Lukas Vössing, Diana Wagner, Anna-Lena Wand und Marie-Sophie Zymner – Klassenlehrerin: Birgit Rauchmann
Zu den Erzieher/innen der Klasse FSS O 2 gehören:
Ina Block, Anna-Lena Cajka, Isabel Hartmann, Jannik Nagel, Luisa Penner, Willi Remmele, Andre Saggel, Julia Sawazki, Elisa Schrader, Lana Stresing, Jessica Tebel und Carolin Vetcholowski – Klassenlehrerin: Stefanie Borghoff

Ein Bekenntnis zum Zusammenhalt der Kulturen – Schule mit Courage, Schule gegen Rassismus

Unser Berufskolleg hat sich auf den Weg gemacht, ein Teil des bundesweiten Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden, weil dies ein Projekt lebendiger Demokratie ist und somit einen Beitrag zu einer starken Zivilgesellschaft leistet. Wir freuen uns sehr, dass die Staatssekretärin für Integration in NRW, Serap Güler, und der Leiter der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren, Suat Yilmaz, sich bereit erklärt haben, Patin und Pate für unser Projekt zu werden!

Aktuell werden am Berufskolleg Kreis Höxter 581 Schüler/innen mit Migrationshintergrund beschult; insbesondere seit 2015 sind zahlreiche junge Geflüchtete neu in die Schulgemeinschaft aufgenommen worden. Durch das soziale Engagement der Mitglieder der Gruppe KraftART, welche seit 2015 besteht, sowie durch die Implementierung des Faches BEING SOCIAL ab dem Schuljahr 2018/19, wird ein Bewusstsein für den Umgang mit Pluralität und fremden Kulturen geschaffen, das Solidarität und Toleranz im Schulalltag stärkt. Unsere Schule wirkt damit in das Gemeinwesen und die Gesellschaft hinein, zugleich erfahren wir vielfältige Unterstützung in unserem Tun, z.B. durch die Stiftung sozialgenial Berlin, das Deutsche Lehrkräfteforum und das Zefat Academic Institut Israel.

Indem wir Teil des Projektes „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ geworden sind, erfährt dieses Engagement noch einmal Stärkung, hin zu einem selbstverständlichen Umgang mit verschiedenen Kulturen, welcher sich durch gegenseitige Achtung und Anerkennung auszeichnet.

Am Donnerstag, den 05.03.2020, wurde bei einer Feierstunde in unserer Aula die Plakette durch die Staatssekretärin an Schülerinnen und Schüler überreicht. Insbesondere freuen wir uns über das Versprechen von Frau Güler durch regelmäßigen Kontakt zu der Schülerschaft und Besuche am Berufskolleg ihre Patenschaft zukünftig auszufüllen.


„EmMa“ – Erzieherinnen und Erzieher machen Mathematik am Berufskolleg Kreis Höxter

Mathematik auch schon in der Kita? … dieser Frage stellen sich die angehenden Erzieherinnen und Erzieher am Berufskolleg Kreis Höxter. Die Fachschule für Sozialpädagogik in Brakel wurde von der Universität Paderborn eigens für das Fortbildungsprogramm „EmMa“ unter der Leitung von Jun.-Prof. Dr. Julia Bruns und der renommierten Mathematik-Didaktikerin Prof. Hedwig Gasteiger von der Universität Osnabrück ausgewählt. Sowohl die wissenschaftliche Auswertung als auch die auf ein Jahr angelegte Fortbildung wird in der Fachschule von den beiden Lehrerinnen Birgit Rauchmann und Marion Voss begleitet.     

Bereits Kindergartenkinder sind sehr früh fasziniert von Mustern, Formen und Zahlen. Sie begegnen mathematischen Situationen auf die für Kinder typische Weise und entdecken Mathematik aktiv in ihrer Umwelt, denn ihr Alltag hält eine Vielzahl von mathematischen Erfahrungs- und Entdeckungsmöglichkeiten für sie bereit. Durch das Fortbildungskonzept „EmMa“ lernen die angehenden Erzieherinnen und Erzieher, wie sie anregende mathematische Spiel- und Lerngelegenheiten im Kindergarten gestalten können. So werden verschiedene Facetten der Mathematik beleuchtet – mal geht es darum, den Raum zu erfahren oder Mengen zu beschreiben, dann wieder sollen der Alltag vermessen und der Zufall „erforscht“ werden. Dabei steht keine „Schulmathematik“ im Fokus, sondern die Studierenden erfahren mit „EmMa“, wie mathematische Förderung abseits von Trainingsprogrammen und im Einklang mit den Interessen der Kinder im pädagogischen Alltag gelingen kann.

Als besonders unterstützend wirkt hierbei die optimale sachliche Ausstattung der Fachschule in Brakel, die für den mathematischen Bildungsbereich eine enorme Vielzahl an Materialien bereit hält … so blicken die angehenden Erzieherinnen und Erzieher schon mit großer Vorfreude auf das kommende Praktikum.

Zum Ende des Schuljahres werden die Studierenden dann in einem Test, der durch die Universität Paderborn durchgeführt wird,  ihr erworbenes Fachwissen unter Beweis stellen und zur Weiterentwicklung des „EmMa“-Projektes beitragen. Profitieren werden von diesem Projekt natürlich vor allem die Kinder in den Tageseinrichtungen der Region, die sich auf spannende „Mathe-Abenteuer“ freuen dürfen.

v.l. Birgit Rauchmann (Lehrerin am BKHX), Jun.-Prof. Dr. Julia Bruns (Uni Paderborn), Prof. Dr. Hedwig Gasteiger (Uni Osnabrück), Marion Voss (Lehrerin am BKHX)

PiA kommt im neuen Schuljahr

Praxisintegrierte Ausbildung zur

Erzieherin / zum Erzieher am Berufskolleg Kreis Höxter startet im August 2020.

Mit Beginn des neuen Schuljahres wird am Berufskolleg Kreis Höxter neben der klassischen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher erstmals die Praxisintegrierte Form (PiA) angeboten.

Grundsätzlich dauert die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher drei Jahre. Absolviert werden kann diese Zeit auf zweifache Weise. Entweder in der klassischen Form mit einer zwei Jahre umfassenden schulischen Ausbildung mit integrierten Blockpraktika und einem einjährigen Berufspraktikum oder in Form der Praxisintegrierten Ausbildung (PiA).

Wer sich für PiA entscheidet, hat über den gesamten Ausbildungszeitraum wöchentlich feste Praxis- und Schultage und ist damit die ganzen drei Jahre sowohl in der Schule als auch in der Praxiseinrichtung.

Die enge Lernortkooperation ermöglicht den Auszubildenden im Unterricht erworbenes Wissen zeitnah in den Einrichtungen zu erproben und ihre Erfahrungen nahtlos in den weiteren Unterricht einfließen zu lassen.

Voraussetzung für den Start in PiA ist ein Vertrag über die gesamte Ausbildungsdauer mit einem anerkannten Träger der Kinder- und Jugendhilfe.  

In der Regel erhalten die PiA-Fachschüler*innen während der gesamten Ausbildungszeit eine Vergütung. In den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst wurde in 2018 vereinbart, dass die PiA in den Geltungsbereich des TVAöD – Besonderer Teil Pflege fällt.

Interessenten können sich bei den Trägern der Kinder- und Jugendhilfe erkundigen, ob diese Ausbildungsplätze in der Praxisintegrierten Form zur Verfügung stellen.

Erzieherinnen und Erzieher werden für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (bis 27 Jahren) ausgebildet. Sie können in folgenden Einrichtungsformen tätig werden: Tageseinrichtungen für Kinder von 0 – 6 Jahren ,Offenen Ganztagsschulen,  Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, z.B. Wohngruppen und Wohnheime,  Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Förderbedarf.

Bei Interesse können Sie sich gerne in einem persönlichen Gespräch beraten lassen.

Kontakt:

Martina Lübbemeier-Tillmann

luebbemeier-tillmann@bkhx.de

 


Erlebnispädagogik erleben! – Erlebnisse auf dem Weg zu mir! – Sportliche und aktive Studientage am Gardasee

Die Fachschulen des Sozialwesens des Berufskollegs Kreis Höxter verbrachten die diesjährigen erlebnispädagogischen Studientage vom 27.September bis zum 04. Oktober 2019 in der reizvollen Stadt Riva del Garda am nördlichen Gardasee, die aus einer Mischung von mediterranem Flair und schroffem Hochgebirge geprägt ist.

Teilnehmer der Fahrt waren Studierende der Fachschule für Heilerziehungspflege sowie der Fachschule für Sozialpädagogik. Die Studienfahrt basierte auf dem erlebnispädagogischen Konzept von Dipl.Päd. Kerstin Seibert, welches unter dem Motto „ERLEBNISSE AUF DEM WEG ZU MIR“ steht.

Hierbei absolvierten die 17 Studierende in Kleingruppen unter professioneller Anleitung von Fachlehrern verschiedene Aktivsportarten. Zu diesen zählten:

  • Katamaransegeln

auf den pfeilschnellen Kufen der Katamarane über den Gardasee unter Anleitung von Frau Kerstin Seibert,

  • Klettern

an dem durch Stahlseile gesicherten Klettersteig des Colodri mit beeindruckenden Blicken auf das Umfeld der historischen Stadt Arco unter Anleitung von Herrn Josef Frischemeier und

  • Mountainbiken

auf der legendären Ponale mit herrlichen Ausblicken auf den See und die umliegenden Berge unter Anleitung von Herrn Andreas Schuster.

Beim Klettern mussten die Schüler etwa 300 m z.T. senkrecht in dem Klettersteig hochsteigen. Während es beim Katamaransegeln mit gutem Wind flott über den See ging, bewältigten die Mountainbiker 600 Höhenmeter mit bis zu 20% Steigung auf der Ponale. Um diesen harten körperlichen Beanspruchungen standzuhalten, wurden die Studierenden zum Ende des vergangenen Schuljahres von den betreuenden Pädagogen auf die sportlichen Aktivitäten vorbereitet und trainiert.

Die erlebnispädagogischen Studientage waren für die Studierenden ein besonderes Erlebnis, bei dem sie nicht nur ihr Selbstbewusstsein stärken konnten, sondern auch die Zusammengehörigkeit und Teamfähigkeit untereinander geschult haben, um so die anstehenden Aufgaben während ihrer Ausbildung zum/ zur  Erzieher/-in und zum / zur Heilerziehungspfleger/-in zu bewältigen.
Im Sinne der „Doppelten Didaktik“ haben die Studierenden ihre eigene Komfortzone in den Challenges verlassen, um die Welt aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen noch einmal zu erleben. Die Erfahrung zu machen, sich auf etwas einzulassen, dass man zuvor noch nie gemacht hat, ist die tägliche Herausforderung eines jeden Heranwachsenden. Es ist essentiel für die Arbeit mit Kinder- und Jugendlichen dieses Grundverständnis wiederzuerlangen, um auf dessen Basis das Planen, Durchführen und Reflektieren von Aktionen und Veranstaltungen im beruflichen Alltag zu meistern und mit den erworbenen Erlebnissen, sich selbst auch wieder ein Stück näher zu kommen.

 


Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel vergibt Fachhochschulreife

Insgesamt 125 Absolventinnen und Absolventen haben in diesen Tagen die allgemeine Fachhochschulreife erworben und damit die Studierfähigkeit an Fachhochschulen und Gesamthochschulen in ganz Deutschland erlangt.

In einer feierlichen Veranstaltung am 03.07.2019 in der Stadthalle in Brakel wurden ihnen durch den Schulleiter, Oberstudiendirektor Michael Urhahne, die Zeugnisse übergeben.

Im Anschluss an die Zeugnisausgabe wurde noch bis tief in die Abendstunden bei einem Buffet und Musik und Tanz ausgelassen gefeiert.

Die Schülerinnen und Schüler kommen aus den Bildungsgängen

Fachoberschule für Gesundheit und Soziales,

Fachoberschule für Gestaltung,

Berufsfachschule für Informationstechnische Assistenten,

Berufsfachschule für Elektrotechnische Assistenten.

Die Fachhochschulreife haben erworben in der:

Fachoberschule für Gesundheit und Soziales

Klasse 1:

Luisa Barz, Jasmin Bilstein, Josephine Echterhoff, Alina Eweida, Anneli Harder, Milena Hoffmann, Oranuch Inmek, Jaqueline Kathstede, Antonia Kowol, Lena Peters, Alina Pribilla, Sheila Ramadan, Susanna Reineke, Marco Riedel, Anja Riedl, Ricarda Rüsing, Jessica Siebert, Nelli Sudermann, Maximilian Tenge, Pascal Timmermann, Jessica Vogt, Doreen Weskamp

Klasse 2:

Sümeyra Atav, Ceyhun Bilgin, Tamara Blanke, Kai Derksen, Latrisha Dietz, Elvira Fröse, Lea Hanneke, Lena Isaak, Daria-Jona Keese, Finja Langer, Annika Lanwehr, Mara Lausen, Caner Löker, Jan Garrelt Lüpkes, Sophia Niederprüm, Vanessa Poferl, Caner Rashidifard-Sielemann, Katharina Thom, Gülistan Thuma

Klasse 3:

Birte Auberg, Niklas Bergmann, Eliah Bredlow, Anesa Brulic, Jonathan Disselhoff, Kaja Hachmann, Verena Helmes, Noah Hoffmann, Jule Holstein, Melisanda Hörning, Jana Koch, Lilli Köllinger, Lina Krömeke, Leonie Ludewig, Marc Niedersetz, Luisa Nolte, Ilayda Özdemir, Lea Pape, Franca Paul, Julia Schinle, Marie Schneider, Julia Schütze, Marleen Voss, Cilena-Can Weiffen

Klasse 4:

Felix Börning, Johanna Breker, Lukas Cebul, Marleen Esau, Hannah-Kiara Franke, Jan Frewert, Ewa Gemmeke, Viktoria Grenz, Luca Hüpping, Emil Kleine, Henrik Lins, Nina Mertens, Lilly Meyer, Laurien Mikus-Homisse, Michelle Müller, Jan Rempel, Janika Riedel, Sarina Van Geystelen, Marvin-Luca Wendt, Kathrin Wolff

Fachoberschule für Gestaltung

Karina Antonenko, Alina Brakemeier, Josie Brenke, Selina Brüntrup, Laura Decker, Alina Dell, Mara Donat, Lara Dübbers, Jana Gottfried, Jona Hoffmann, Milena Konnemann, Tanja Lüdecke, Yasmin Ohm, Lea-Madeleine Reikischke, Jasmina Schnappinger, Aileen Schregel, Nico Schubert, Melisa Sipahi, Salvatore Virnuccio, Lea Wakup, Madleen Weskamp, Stella Wiensgoll

Berufsfachschule für Informationstechnische Assistenten

Dennis Czichon, Timo Hanker, Luis-Ernest Janssens, Ignaz Kraft, Niklas Lins, Marvin Ranft, Maurice Romund, Arnold Siemens, Isach Toumpan, Nico Ulrich

Berufsfachschule für Elektrotechnische Assistenten

Justin Andres, Christian Borgolte, Philipp Koch, Jeremy Molt, Nina Peter, Philipp Pott, Tim Schulz, Steven Sroka


Menschen mit Behinderung gehören dazu!

Fachtagung „Teil-haben – Neue Wege für die Eingliederungshilfe – am Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel gibt neue Impulse

„Partizipation bedeutet, aktiv in Gestaltungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen zu sein, so Dr. Katrin Grüber vom Institut Mensch, Ethik, Wissenschaft (IMEW) in Berlin,

Wie dies in der alltäglichen Arbeit mit Menschen mit einer Behinderung gelingen kann, führte Frau Dr. Grüber in ihrem Vortrag vor rund 100 Teilnehmenden der Tagung anhand zahlreicher konkreter Beispiele aus. Aktuell führt das IMEW mit mehreren Partnerorganisationen ein Projekt durch, bei dem eine Fragensammlung Einrichtungen in der Eingliederungshilfe (Wohneinrichtungen und Werkstätten) dabei unterstützen soll, die Partizipationsmöglichkeiten der Klienten zu reflektieren und weiter zu entwickeln.

In einem zweiten Vortrag stellten Nadine Nowakowski und Joana Albrecht die Arbeit der von Bodelschwingschen Stiftungen Bethel im Bereich der „Digitalen Teilhabe“ vor: Das PIKSL-Labor in Bielefeld – und auch in anderen deutschen Städten – hat sich zum Ziel gesetzt digitale Barrieren abzubauen und dadurch für Menschen mit kognitiven Einschränkungen den Zugang zu digitalen Produkten und Dienstleistungen zu erleichtern.
In Forschungsprojekten wie KogniHome – Die mitdenkende Wohnung –  werden Möglichkeiten für Senioren und Menschen mit Behinderung entwickelt um die Chance, länger in der eigenen Wohnung bleiben zu können, zu erhöhen. In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum wurde zwar festgestellt, dass zum Beispiel die Garderobe, die wetterentsprechende Kleidung vorschlägt, oder die „Digitale Küche“ aus Kostengründen momentan noch nicht marktfähig sind, jedoch viele Anregungen bieten, von denen in den kommenden Jahren sicherlich Menschen mit und ohne Behinderung profitieren werden.


Fachtagung „Teil-haben“

Am 27. Juni 2019 in der Zeit von 9:30 bis 14:45 Uhr veranstaltet die Fachschule für Heilerziehungspflege am Berufskolleg Kreis Höxter eine Fachtagung mit dem Titel „Teil-haben“.
Inhaltlicher Schwerpunkt der Tagung sind neue Ansätze in der Behindertenhilfe. Die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung hat einen zunehmend hohen Stellenwert in der Arbeit von Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspflegern.
Das Berufskolleg Kreis Höxter bietet seit über 20 Jahren die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin/zum Heilerziehungspfleger an.
Auf der Tagung werden innovative Ideen, z. B. Assistenz durch digitale Unterstützungssysteme, vorgestellt. Wir laden Sie herzlich ein. Anmeldeschluss ist der 27. Mai 2019
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Tagungsflyer.