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Bessere Chancen bei der Bewerbung – TOEIC Test am Berufskolleg Kreis Höxter

Trotz Corona fand auch in diesem Schuljahr schon traditionell der TOEIC Test am Schulstandort Höxter statt. Zahlreiche angehende Industrie- und Bürokaufleute stellten sich der Aufgabe und erzielten wieder sehr ansprechende Leistungen. Die beste dieses Jahrgangs war Franziska Jux mit herausragenden 950 von 990 Punkten.

Der TOEIC-Test wird in Kooperation mit dem Schulstandort Brakel im Rahmen eines Schulwettbewerbs durchgeführt und kann daher sehr günstig angeboten werden. Der große Vorteil dieses Formats ist die dazugehörige Can-Do Liste, die den erreichten Punkten konkrete Tätigkeiten, wie Telefonate führen oder Geschäftsbriefe schreiben, zuordnet und deutlich aussagekräftiger als Zeugnisnoten ist. Legt man Zertifikat und Liste der Bewerbung bei, ist das häufig von Vorteil.

„Mit den Ergebnissen sind wir auch dieses Jahr sehr zufrieden. Der hohe organisatorische Aufwand hat sich gelohnt. Auch im nächsten Schuljahr werden an den Schulstandorten Brakel und Höxter der TOEIC-, aber auch der TOEFL- Test durchgeführt“, führt Andreas Krog, Testverantwortlicher am Schulstandort Höxter, aus.

Der Testverantwortliche am Schulstandort Höxter, Andreas Krog, gratuliert Franziska Jux zu ihrem tollen Ergebnis im TOEIC Test

ERASMUSDAYS 2020 am BKHX

„Einladung nach Europa – Invitation to Europe“

Bereits zum vierten Mal hatte das Europäische Austauschprogramm ERASMUS+ bzw. die Nationalen Agenturen in Europa zur Teilnahme an den „ErasmusDays“ aufgerufen. All diejenigen, die in den letzten Jahren europäische Projekte initiiert und durchgeführt haben, waren eingeladen in ihren Institutionen darüber zu berichten und über die Möglichkeiten der Programme zu informieren. In den letzten Jahren konnten bei 5024 Events in 53 Ländern 39 Millionen Menschen analog und digital erreicht und so der Europäische Gedanke weitergetragen werden.

Erstmalig präsentierte sich auch das Berufskolleg Kreis Höxter an seinen beiden Schulorten Höxter und Brakel mit einem Informations- und Diskussionsstand, an dem – coronabedingt auf Abstand – ein reges Interesse an vor allem der Möglichkeit des internationalen Austauschs herrschte. Dies war nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern auch für das Lehrpersonal interessant, weil auch dieses eingeladen ist, Arbeitserfahrungen in einem der EU-Mitgliedsländer oder in den assoziierten Staaten der EU zu sammeln. Aber auch Themen wie Umweltschutz, Gesundheit und Solidarität waren den Schülerinnen und Schülern wichtig und die Frage, ob Europa zukünftig mehr Verantwortung für die Welt tragen müsse und was jeder einzelne tun könne.

Zusätzlich zum Infostand warben die Kolleginnen und Kollegen des Europateams in diesem Jahr auch in den Unterstufen der Fachklassen des dualen Systems (Berufsschulklassen) sowie in der Klasse 11 des beruflichen Gymnasiums und der Höheren Handelsschule, sich an „work experiences“ im Ausland zu beteiligen und damit auch ihren eigenen persönlichen Horizont zu erweitern. Grundsätzlich steht jedem Schüler und jeder Schülerin am Berufskolleg Kreis Höxter die Möglichkeit offen, an Auslandsaufenthalten mit Unterstützung des europäischen Austauschprogramms ERASMUS+ teilzunehmen.

Bei Interesse wenden Sie sich gerne an eu@bkhx.de oder direkt an das Europateam des BKHX.


Tolle Partnerschaft: Irische Azubis vom 25. Februar bis zum 13. März 2020 am BKHX

(von links) Johannes Simon, Udo Schlüter, Darragh Hurley, Lucziano O‘Sullivan, Jack Long, Colm Long, Schulleiter Michael Urhahne

Es scheint mittlerweile schon zur Selbstverständlichkeit geworden zu sein, vielleicht ist es aber auch die freundschaftliche Beziehung zwischen der Partnerschule St. John’s College Cork in Irland und dem Berufskolleg Kreis Höxter, dass seit 1992 jedes Jahr irische Auszubildende über das europäische Austauschprogramm ERASMUS+ nach Brakel kommen um im Kreis Höxter Arbeitserfahrungen zu machen. Auch in diesem Jahr besuchten uns vier Interessierte aus Irland.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir diesen internationalen Kontakt nach Irland haben und pflegen können“, stellt Udo Schlüter, einer der EU-Koordinatoren am Berufskolleg Kreis Höxter, heraus. So könnten auch jedes Jahr einige Auszubildende aus dem Kreis Höxter nach Irland geschickt werden um dort neue berufliche Erfahrungen zu sammeln, sich in der englischen Sprache weiter zu entwickeln und bisweilen auch Freundschaften zu knüpfen.

Sicherlich sei es nicht immer einfach in einer fremden Sprache zu kommunizieren und Arbeitsprozesse zu erklären, zumal die Zeit oft fehle, aber es mache auch Spaß und Freude gemeinsam etwas von einer anderen Kultur und einem anderen Land zu erfahren und sich kennenzulernen. Das Berufskolleg Kreis Höxter ist zukünftig bestrebt mehr Auszubildende in andere Länder zu schicken und hofft darauf, dass auch die dualen Partner, Betriebe und Einrichtungen den Mehrwert für ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entdecken.


Hier gilt der herzliche Dank den heimischen Betrieben für Aufnahme und exzellente Betreuung:

Pa-Bra GmbH Brakel, Rüdiger Frin
Wieneke Anlagenbau Herste, Uwe Mergard
Zweirad 24 Bad Driburg, Lukas und Jonathan Becker
Vauth-Sagel, Brakel-Erkeln, Eduard Schmidt

 

Bei Fragen zur Möglichkeit an Projekten mit Unterstützung der Europäischen Union teilzunehmen, nehmen Sie Kontakt zum Berufskolleg Kreis Höxter auf unter eu@bkhx.de oder telefonisch unter 0527237250.


BKHX ehrt TOEFL ITP und TOEIC Test Absolventen

Auch in diesem Schuljahr haben die Informationstechnischen Assistenten und die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums, der Fachoberschule und der gewerblich-technischen sowie der kaufmännischen Berufsschule ihre Englischkenntnisse nach Standards des TOEFL ITP und TOEIC im Rahmen des Go 4 Goal! Wettbewerbs objektiv testen lassen. Damit erlangen sie einen häufig geforderten Sprachnachweis, der ihnen die Zulassung für Studiengänge, Stipendien oder akademischen Austauschprogrammen ermöglicht. Die drei Kompetenzen Hören, Lesen und Grammatik wurden für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer individuell analysiert und anschließend auf Grundlage des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens einem Sprachniveau zugeordnet.

Der Test findet bereits zum dritten Mal am BKHX als zertifiziertem Testzentrum statt, doch in diesem Jahr freuen wir uns besonders über einen außergewöhnlichen Preis: Die Schülerinnen und Schüler bekommen die Chance, gemeinsam mit dem professionellen Team von InterACT Englisch während eines einwöchigen Projekts an einem englischsprachigen Film zu arbeiten.

Erfolgreiche Absolventen am BKHX in Brakel
Erfolgreiche Absolventen am BKHX in Höxter

ERASMUS+: 3-wöchiges Praktikum als Industriekaufmann in Italien

In der Zeit des Auslandsaufenthaltes hatte ich die Möglichkeit, viele neue Kenntnisse für mich zu gewinnen. Die Anfangszeit verbrachte ich in einem Ort namens Cusago (Mailand), wo sich der Hauptsitz der Verwaltung unserer Mutterfirma SIT S.p.A befindet. Beispielsweise sind bei unserem Standort in Brakel ca. 150 Mitarbeiter tätig. In Italien hingegen (Verwaltung und Fertigung) sind ca. 300 Mitarbeiter beschäftigt. Die SIT S.p.A. gehört mit der Elatech S.r.L., der Indeva S.p.A. und der Scaglia S.r.L. zu der letztgenannten Scaglia- Group mit dem Sitz in Brembilla (Bergamo, Hauptsitz der Produktion). Die Scaglia- Group ist darauf spezialisiert, Komplettantriebe wie z.B. Zahnriemen, Zahnscheiben, Kupplungen etc. für Maschinen und Motoren zu fertigen und stellt zusätzlich maschinelle Bewegungsanlagen her, zum Beispiel für den Transport von Meterware innerhalb des Lagers.

Im verwaltenden Teil der SIT konnte ich in Abteilungen wie der Arbeitsvorbereitung, Auftragsabwicklung, Kalkulation und Marketing anhand von Vergleichen zu meiner Firma, der SIT- Antriebselemente GmbH, viele Dinge lernen und einige Schlüsse ziehen. Die Vorgänge sind klar strukturiert, der Prozess vom Bestellungseingang bis zur Abwicklung bzw. Versand der Bestellung geschieht nahezu papierlos bzw. hauptsächlich über das System. Die Auftragsbearbeitung und die Kalkulation ist nach In- und Ausland aufgeteilt und die Aufträge werden je nach Standort des Kunden an die jeweiligen Mitarbeiter geleitet und bearbeitet. Jeder Mitarbeiter bzw. jede Abteilung hat einen Vorgesetzten, an den dieser sich wenden kann, wenn es Probleme oder Unklarheiten gibt. Sind die Kundenaufträge bearbeitet und bereit zum Versand, wird das Lager informiert und die Ware wird, je nach Liefertermin, verpackt und versendet. Standardware wird zum Großteil vor Ort eingelagert, um so die Lieferzeiten so kurz wie möglich zu halten. Bestellungen von Sonderartikeln werden an die Produktion (in Brembilla) gesendet, sodass diese dort dann angefertigt werden. Im Lager wird das FIFO- Prinzip angewendet, was bedeutet, dass die Ware die als erstes eingelagert wurde, bei der Auslieferung auch als erstes wieder entnommen werden muss.

Zusätzlich werden kleinere Mengen von Artikeln in einem automatisierten Lager aufbewahrt (chaotische Lagerhaltung), das heißt, dass die Ware dort eingelagert wird, wo sich gerade Platz befindet. Das Ganze wird aber natürlich von einem System vorgeschlagen (je nach Lagerumschlagshäufigkeit).

Durch die ständige Kommunikation auf Italienisch, konnte ich meine Sprachkenntnisse dort ebenfalls verbessern, bzw. neue Fachbegriffe kennenlernen. In den zwei darauffolgenden Wochen wurde mir auch die Produktion von Zahnriemen und Zahnscheiben in Brembilla gezeigt, wo ich den gesamten Produktionszyklus unserer Produkte veranschaulichen konnte und etliche Fragen zum Vorgang stellen konnte.

In meiner ersten Woche habe ich einen Einblick in der Marketing-Abteilung erhalten. Dies war sehr lehrreich, da wir diese in Deutschland nicht haben. Ich hatte die Chance eine Messe vorzubereiten, ein Logo zu erstellen, Einladungen an Kunden zu verfassen und neue Produktkataloge ins Deutsche zu übersetzen.
Des Weiteren habe ich die darauffolgenden zwei Wochen bei Elatech S.l.r. in Brembilla (Bergamo) verbracht, dort wurde mir ein Einblick in der Produktion und der Auftragsabwicklung gewährt, wo ich auch einige Vergleiche zu unserer Zahnriementechnik in Deutschland finden konnte. Zum Beispiel wird je nach Kundenwunsch der bestellte Artikel in einer Arbeitskarte erfasst, mit den einzelnen Daten und Abmessungen des Zahnriemens, sodass diese dann in die Produktion gegeben werden kann.
Dort wird der Zahnriemen dann, basierend auf den Daten der Arbeitskarte, aus den fertigen Rollen der Meterware abgeschnitten und anschließend zu einem endlosen Zahnriemen verschweißt. Es gibt auch noch die Variante von Flexriemen, die bereits in einer endlosen Form gefertigt und extrudiert werden.
Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, Riemen nachträglich zu bearbeiten, d.h. es können auf Wunsch z.B. noch Nocken auf dem Riemenrücken angebracht, einzelne Zähne vom Riemen abgefräst oder die Vorder- und Rückseite der Riemens mit einer Vielzahl von Beschichtungen beklebt werden.

Verglichen mit Deutschland herrschte eine etwas offenere Arbeitsatmosphäre: Die Kollegen haben mich sofort überall mit einbezogen und waren sehr aufgeschlossen. Ein Kollege aus Cusago hat sogar eine Stadtführung durch das nahe gelegene Mailand organisiert.
Insgesamt habe ich mir den Aufenthalt vorher stressiger vorgestellt, aber durch das Großraum-Büro war es lockerer. Man musste sich nur an die lautstarken Telefonate gewöhnen.
Durch den Perspektivwechsel vom deutschen Abnehmer zum italienischen Produzenten kann ich nun bestimmte Abläufe besser nachvollziehen, zum Beispiel bei der Bestellung von neuen Artikeln, welche sich immer etwas langwierig gestalteten.
Obwohl ich auch in Deutschland viel Italienisch spreche, konnte ich mein Fachvokabular deutlich erweitern, so zum Beispiel im Bereich der Produktion oder im Versand.
Als Fazit möchte ich allen Interessierten einen Auslandsaufenthalt empfehlen: Die kulturellen Eindrücke, besonders in Mailand, die liebenswürdigen Leute und das Erleben unterschiedlicher Arbeitsweisen haben die Zeit dort wirklich wertvoll gemacht.

Es folgen einige Fotos zu  den Gebäuden von Elatech und der SIT:

SIT S.p.a. in Cusago (Mailand) – Spezialisiert auf die Fertigung von Zahnscheiben
Elatech S.l.r. in Brembilla (Bergamo) – Spezialisiert auf die Fertigung von Riemen

Besuch aus dem Baskenland

Zwei Vertreter der baskischen Bildungsorganisation Tknika, Gorka Baqueriza und Josua Joubert haben das Berufskolleg Kreis Höxter besucht. Tknika entwickelt im Auftrag des baskischen Bildungsministeriums neue, innovative Unterrichtsinhalte im technischen Bereich für baskische berufsbildende Schulen. Dabei werden sowohl neue Technologien in die berufliche Bildung transferiert, als auch die Herausforderung der Digitalisierung angenommen.

Tknika ist ein interessanter Partner für das Berufskolleg Kreis Höxter, da auch am BKHX stets an der Weiterentwicklung der beruflichen Bildung gearbeitet wird, insbesondere in den Schwerpunkten Industrie 4.0 und Digitalisierung. Nach einer Führung durch das Berufskolleg und die Schülerlabore Kom.Tec und Tec4you-lab zeigten sich die Besucher auch sehr beeindruckt von der Ausstattung dem engagierten Lehrerinnen und Lehrern.

Mit dem Ziel einer nachhaltigen Kooperation wurde dann auch folgende Möglichkeiten sondiert:

  1. Zusammenarbeit im Rahmen eines Erasmus+ Austausches von Lehrerinnen und Lehrern des Berufskollegs mit Tknika und baskischen berufsbildenden Schulen zum gegenseiteigen Austausch und zur Weiterbildung
  2. Zusammenarbeit im Rahmen eines Erasmus+ Austausches von Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs über Tknika an berufsbildende Schulen im Baskenland.
  3. Bilaterale Projekte mit den Fokus auf der Entwicklung neuer Lerninhalte, innovativer Lernmedien und dem Transfer neuer Technologien in die berufliche Bildung.
v.l.: Josua Joubert Tknika, Gorka Baqueriza Tknika, Dagmar Knies BKHX, Michael Urhahne Leiter BKHX, Nicolas Fiekens BKHX

Studienfahrt der FOS Gesundheit und Soziales nach Südengland

Nach einem guten Vorbereitungstag, bereits in der zweiten Woche des begonnenen Schuljahres, konnten sich 67 Schülerinnen und Schüler reif für die Insel fühlen. Die Kolleginnen Ina Eikenberg, Dagmar Knies, Hildegard Nutt und Kollege Udo Schlüter hatten all ihre Erfahrungen aus den Klassenfahrten der Vorjahre und ihr kulturelles Wissen um Großbritannien ausgepackt, um die Teilnehmenden bestmöglich auf England einzustimmen.

Am 09.09.2019 erreichte ein roter Bus aus den Niederlanden Brakel, um die Gruppe nach Eastbourne zu fahren. Etwas ungewöhnlich, fanden einige, aber Busunternehmen vor Ort werden immer rarer und es sollte sich herausstellen, dass der niederländische Busfahrer nicht nur super fahren konnte, sondern auch mehrsprachig war, d.h. mit gutem Deutsch und noch besserem Englisch aufwarten konnte, was viele beeindruckte.

Zügig erreichte der Bus ohne Staus und zähfließenden Verkehr den Anleger in Calais, um nach Dover überzusetzen. Die sehr klare Sicht ließ bereits beim Auslaufen der Fähre „Pride of Kent“ die Kreidefelsen der britischen Inseln in der Nachmittagssonne erkennen, fast als ob man mit der Hand nach ihnen greifen könnte. Nach 1 ½ Stunden war Dover erreicht, und das Castle erhob sich, an große Zeiten erinnernd, hoch über den Klippen.

Bis zur Ankunft in Eastbourne sollten nun noch zwei Stunden Busfahrt vergehen, während derer die Gruppe erste Eindrücke der pittoresken Landschaft und der niedlichen Dörfer Südenglands sammelte. Nach Ankunft im Zielort wurden die Schülerinnen und Schüler in die Gastfamilien entlassen, wo sie sich nun mit ihren Englischkenntnissen ausprobieren konnten. Der nächste Tag sollte im Konversationskurs einer Sprachschule weitere sprachliche Barrieren abbauen und neue Impulse für das Abschlussjahr setzen. Am Nachmittag fuhr man dann im Rahmen der „Town Tour“ gemeinsam zur atemberaubenden Kulisse der nahegelegenen Landspitze „Beachy Head“ mit Steilklippen, die 162 Meter ins Meer abfallen. Spektakulär, aber auch beängstigend, wissend darum, dass es nach der Golden Gate Bridge in L.A. der Ort mit den zweithäufigsten Suizidfällen ist.

Das für viele eigentliche Highlight der Fahrt wurde mit der Metropole und englischen Hauptstadt London am Mittwoch angesteuert. Von Greenwich aus, wo die Gruppe den nullten Meridian streifte, ging es nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor der Londoner Skyline und einem kleinen Marsch zum Themseufer auf eine Bootstour, vorbei an etlichen Sehenswürdigkeiten wie Shakespeare’s Globe Theatre, St. Paul‘s Cathedral mit Milleniumbridge, dem Tower of London mit der Towerbridge und dem London Eye, um schließlich an den „Houses of Parliament“ auszusteigen und zu Fuß die Stadt weiter zu entdecken. Nach ersten gemeinsamen Erkundungen der Sehenswürdigkeiten in der „City of Westminster“ begaben die Schülerinnen und Schüler sich zu IHREN Sehenswürdigkeiten, die oftmals vornehmlich in der Oxford Street liegen. Voll bepackt mit allen möglichen Accessoires trat die Gruppe gegen Abend zufrieden und erschöpft die Rückfahrt ab der O2-Arena Richtung Eastbourne an.

Nach einer weiteren Sprachschuleinheit am Donnerstagvormittag wurde es am Nachmittag mit dem Besuch des Royal Pavilion in der Küstenstadt Brighton noch einmal „königlich“. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler den Glanz der britischen Könige des 19. Jahrhunderts und natürlich auch deren ganze Dekadenz bei einer Führung durch das Gebäude nachempfinden. Wer anschließend noch Pfund in der Tasche hatte, für den gab es die Möglichkeit, diese in den berühmten „Lanes“ oder einem großen Shoppingcenter loszuwerden. Einige nahmen die verbliebene Zeit zum Anlass, auf kulinarische Reise zu gehen und trauten sich in ein indisches Restaurant oder ließen es sich bei einem Afternoon Tea gut gehen.

 


Besuch des WERKRAUM im Bregenzerwald, Österreich

Gefördert durch die  ERASMUS + Mobilität haben die Kollegen Ulrich Mau und Dirk Wolfram vom 18. – 21. September der Region Vorarlberg einen Besuch abgestattet. Konkretes Ziel war der „Werkraum“ in Andelsbuch.

Die Region Voralberg ist vor allem durch die holzverarbeitenden Betriebe gekennzeichnet. Arbeitsbereiche sind hier der Holzbau, die Zimmerei und die Tischlerei. Wie auch in Deutschland besteht jedoch auch in dieser Region ein Mangel an Facharbeitern und Auszubildenden.

Der „Werkraum“ ist ein Handwerkerverein, in dem sich Betriebe zusammengeschlossen haben, um in der Region „Bregenzer Wald“  Tradition, Innovationskraft und solides Handwerk zu bündeln. Er bietet für die Mitglieder (von 300 regionalen Betrieben sind 100 im „Werkraum“ organisiert) die Möglichkeit der Ausstellung/Präsentation und des Marketings und hat sich insbesondere der Ausbildungsförderung verschrieben.

Für die Kollegen eine interessante Fortbildung mit Besichtigungen von ansässigen Betrieben und des Werkraumgebäudes –  ein intensiver Austausch u.a. über Themen wie „Handwerk“ und „Berufsausbildung“ inklusive.

Beeindruckend auch das Werkraumgebäude selbst. Durch seine Lage in der Ortsmitte von Andelsbuch und seine herausragende Architektur (Schweizer Architekt Zumthor) ein Aushängeschild für die gesamte Region Vorarlberg und die „Heimstätte der Mitgliedsbetriebe. Hier findet z.B. alle drei Jahre der überregional bekannte Wettbewerb „Handwerk und Form“ statt.

Ein insgesamt positives Fazit zog der Initiator der Fortbildung, Ulrich Mau nach Rückkehr in den Kollegenkreis: „… eine erkenntnisreiche Reise, ermöglicht durch das Projekt ERASMUS + Mobilität …“.


Auslandspraktikum im Delphin Hotel Diva in Antalya vom 10.06. – 21.06.2019

Am 09.06. landeten wir vormittags in Antalya und wurden per shuttle zu unserer Unterkunft gebracht. Der erste Eindruck unserer Unterkunft war katastrophal, was sich später bei der Zimmerbetrachtung auch bewahrheitete. Nach mehreren Beschwerden wurden unsere Zimmer gereinigt so dass wir es aushalten konnten.

Gleich am Montag startete unser erster Arbeitstag im Hotel Delphin Imperial um 8:00 Uhr. Nach der Anmeldung wurden wir in das Hotel Diva, 5 Minuten Fußweg entfernt, weitergeleitet. Dort sollte für die kommenden 2 Wochen unser Arbeitsplatz sein. Wir stellten uns in der Chefetage vor und wurden der Abteilung Gästebetreuung zugewiesen. Zum Zeitpunkt unseres Praktikums arbeiteten dort 7 weitere Mitarbeiter, von denen 3 russisch- und die anderen4 deutschstämmig waren. Gerade angekommen herrschte man uns an, warum wir keine Arbeitskleidung anhätten. Da uns die noch gar nicht ausgegeben wurden, waren wir in der nächsten Stunde damit beschäftigt, in die Kleiderkammer zu gehen und die Hotelkleidung anzuprobieren. Wie erhielten T-Shirts, Hosen, Röcke und Schuhe. Die Reinigung der Kleidung fand täglich durch das Hotel statt. Umgezogen gingen wir in die Abteilung Gästebetreuung, in der wir die kommenden 2 Wochen verbrachten.

 

Unsere Hauptaufgabe lag in der Gästebefragung. Zunächst schauten wir den Mitarbeitern über die Schulter, doch schon am ersten Tag konnten wir eigene Befragungen durchführen. Diese Befragungen führten wir mit allen Gästen an mehreren hoteleigenen Plätzen durch, z. B. am Pool, am Strand und im office, eine Art Gästebetreuungsbüro. Hier meldeten sich Kunden, die in irgendeiner Weise Hilfe oder Tipps benötigten. Wir hatten keinen vorgefertigten Fragebogen, sondern befragten die Gäste allgemein nach Problemen oder Wünschen, um Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Neben diesen Befragungen, die einen Großteil unserer Arbeit ausmachten, gehörten  á la Carte Reservierungen zu unseren Aufgaben. Gab es Verbesserungsvorschläge, Anregungen, Wünsche oder Probleme leiteten wir diese Anliegen direkt an die betreffende Abteilung weiter. Die bürowirtschaftlichen Aufgaben bereiteten uns keinerlei Probleme, da diese unserem Arbeitsalltag in unserem Ausbildungsbetrieb sehr ähnlich waren. Der Kontakt zu den Gästen war stets sehr angenehm, sie begegneten uns sehr höflich und freundlich, so dass wir die Befragungen problemlos bereits ab unserem ersten Arbeitstag durchführen konnten und uns dabei auch recht wohl gefühlt haben.

Am Standort in Antalya werden hauptsächlich 4 Sprachen gesprochen: türkisch, englisch, russisch und deutsch. Mit den Kollegen kommunizierten wir ebenfalls deutsch, türkisch (Selin) und englisch, welches uns innerhalb dieser 2 Wochen sprachlich viel weitergebracht hat. Diese Vielseitigkeit der Sprachen faszinierte uns an diesem Standort in Antalya/Lara und war begründet darin, dass dieser Ort der touristische Mittelpunkt war.

Außerhalb der Arbeitszeiten hat die 3-Millionen Metropole natürlich noch viele Sehenswürdigkeiten, die nur darauf warten erlebt zu werden. An den Wochenenden waren wir immer zusammen unterwegs. Unsere Kollegen, die ziemlich schnell zu guten Freunden wurden, gaben uns persönliche Empfehlungen bzgl. günstiger und guter Einkaufsmöglichkeiten.  Zu unseren Highlights gehörte ein Ausflug in die Innenstadt wo wir unendliche Eindrücke sammeln konnten.  Am Abend gingen wir häufig in ein nahe gelegenes, ruhiges Café und hatten dort die Möglichkeit den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.

Leider vergingen die 2 Wochen in Antalya/Lara wie im Flug.

Für uns persönlich nehmen wir aus dieser Zeit viele neue Freundschaften, Erfahrungen und Einblicke in die türkische Arbeitswelt sowie Kultur mit nach Hause.

Wir haben die Türkei als sehr gastfreundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen kennengelernt.

Vielen Dank an das gesamte Team/Freunde für diese schöne Zeit.


Studierende des Berufkollegs in Norwegen erfolgreich

Farvel – Norge …

… so verabschiedeten die Lehrerinnen des Berufskollegs Marion Voss und Verena Becker aus Brakel die grüne Gruppe der deutsch-norwegischen Max Tau KiTa zu ihrem täglichen Ausflug in den Wald bis zu ihrem Wiedersehen im nächsten Jahr.

Die Berufspraktikantin der Fachschule für Sozialpädagogik Luisa Penner erhält dank dem Erasmus+ Programm seit dem 01. August 2019 die Möglichkeit einen Teil ihres Anerkennungsjahres in Oslo zu absolvieren. Ab Februar wird sie dort von Nina Petersen abgelöst, die im Moment im integrativen Familienforum Alsternest in Bühne tätig ist.

Die gelungene deutsch-norwegische Kooperation bestätigte auch die Leiterin der Einrichtung Christiane Pedersen. Die Studierenden aus Brakel gelten im Osloer Team als “Rundum-sorglos-Paket“, sowohl die Betreuung durch die Schule, als auch die Leistungen vor Ort betreffend.

„Wir freuen uns schon auf die neuen Studierenden der Fachschule Joy Dressen und Sebastian Haas,“ so Frau Petersen. Bei den Ausgewählten laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren.