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Kennenlerntag der GWE1H am 04.09.2020 und der HBWU1H am 16.09.2020

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage musste die traditionelle 3-tägige Kennlernfahrt nach Hardehausen des beruflichen Gymnasiums für Wirtschaft und Verwaltung ebenso wie der Tagesausflug der Höheren Handelsschule nach Fürstenberg zu Beginn des Schuljahres leider entfallen.

Nichtsdestotrotz sollte das Teambuilding in der Jahrgangsstufe 11, die mit 19 Schülerinnen und Schüler in der GWE in die Einführungsphase zur Allgemeinen Hochschulreife gestartet ist, nicht zu kurz kommen und so organisierten die Klassenleitungen Katja Brockhagen und Andreas Krog gemeinsam mit Sportlehrerin Christina Kerkloh ein eintägiges Programm, dass der mehrtägigen Fahrt in Sachen Förderung des Zusammenhaltes und Spaß in nichts nachstand.

Da die Wetterlage die geplante Wanderung zum Freizeitsee in Godelheim nicht zuließ, wurden alle Aktivitäten kurzerhand in die Turnhalle verlegt. Christina Kerkloh vermittelte mit Spielen und Teamaufgaben in zwei 90-minütigen Einheiten, was es heißt, an einem Strang zu ziehen, Aktivitäten in der Gruppe zu koordinieren und auch nach frustrierenden Fehlversuchen, den Ehrgeiz für erneute Anläufe aufzubringen. Trotz Maskenpflicht und Einhalten der Abstandsregeln konnten so die Grundlagen für drei erfolgreiche gemeinsame Jahre bis zum Abitur gelegt werden.

Mehr Glück mit dem Wetter hatten da die Schülerinnen und Schüler der HBWU1 an ihrem Tag, sodass das Programm, erneut durchgeführt von Christina Kerkloh, draußen auf dem Bolzplatz unterhalb der Schule stattfinden konnte. In Begleitung von Klassenlehrerin Michaela Lücking-Freytag und Schulsozialarbeiterin Martina Fecke wurde auch in dieser Klasse der Zusammenhalt über Teamaufgaben und vielfältige Spiele mit Koordination und Geschicklichkeit gestärkt.


Kennenlerntag der Klassen 11 des Beruflichen Gymnasiums

An einem gemeinsamen Kennenlerntag am Kaiserbrunnen in Brakel legten die beiden Klassen GGE (Schwerpunkt Gesundheit) und GPE (Schwerpunkt Erziehung und Soziales) mit ihren Klassenlehrerinnen Miriam Mörmel und Conni Pätzold die Grundlage für drei gemeinsame Jahre auf dem Weg zur Allgemeinen Hochschulreife. Verschiedene Spiele sowie Teamübungen und ein ausgiebiges Frühstück trugen zu einem vielseitig schönen Tag bei.


Berufskolleg Kreis Höxter/Standort Brakel entlässt 47 Abiturientinnen und Abiturienten

Stolz darauf, das Abiturzeugnis in den Händen zu halten, sind in diesem Jahr 10 junge Männer und 37 junge Frauen, die Ende Juni am Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel feierlich verabschiedet wurden. 24 Absolventinnen und Absolventen hatten am Beruflichen Gymnasium den Schwerpunkt „Gesundheit“, 23 den Schwerpunkt „Erziehung und Soziales“ gewählt.

Schulleiter Michael Urhahne durfte folgenden Abiturientinnen und Abiturienten das Zeugnis überreichen:

Fachbereich Erziehung und Soziales (Standort Brakel) Fachbereich Gesundheit (Standort Brakel)
Jennifer-Marie Beck
Christin Dedelow
Christiana Geise
Vanessa Göhlich
Emeli Held
Paula Herrmann
Maike Huneke
Isabelle Jonczyk
Eda Selin Kahya
Jana-Sophia Klingsiek
Chiara Kraft
Theresa Kretzer
Rosa Melechin
Jule Mönikes
Xhenet Overbeck
Denise Pape
Lara-Sophie Pape
Lea Potthast
Elisa Rehrmann
Raphaël Rosenkränzer
Pia Theresa Schumacher
Tabea Welling
Sina Marie Werdehausen
Sophie Barth
Marie Blanke
Louisa Brökel
Marius Fahrig
Miriam Götze
Denis Grenz
Gaia Hösterey
Dafina Kastrati
Juliane Kersting
Emma Kruckenberg
Maxine Lange
Sophia Lohoff
Sebastian Löneke
Veronique Mirabile
Pia Neumann
Luis Nolte
Simon Pollmann
Jasmin Rikus
Hannah Sievers
Maxim Stepanov
Pascal Urban
Leonie Weißenburger
Clemens Wiegand
Johanna Willemsens

RED HAND-Aktion in Höxter am Berufskolleg Kreis Höxter

16 Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Beruflichen Gymnasiums des Berufskollegs Kreis Höxter sammelten während der letzten 4 Tage am Standort Höxter fast 350 rote Handabdrücke gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Auf Initiative ihrer Politik-Lehrerin, Sonja Sprock, erklärten sie interessierten Mitschülern, aber auch Lehrern, den Zweck dieser Aktion. Weltweit gibt es immer noch rund 250.000 Kindersoldaten, die in Armeen und Rebellentruppen als Soldaten missbraucht werden und oft ein Leben lang unter den schweren körperlichen und seelischen Folgen leiden. Die „rote Hand“ gilt als Symbol ehemaliger Kindersoldaten, NEIN zu sagen zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten. Mit dem Sammeln der roten Hände soll auch im Kreis Höxter ein Zeichen gegen den Missbrauch von Mädchen und Jungen als Kindersoldaten gesetzt werden.[1]. Sonja Sprock: „ Die Schüler sollen nicht nur für das Schicksal dieser Kinder sensibilisiert werden, sondern auch lernen, dass politisches und gesellschaftskritisches Engagement jedes einzelnen wichtig ist und etwas bewirken kann. So wurden die mit Vornamen und Wohnort beschrifteten Handabdrücke am 31.01.2020 an das Jugendamt Höxter übergeben. Dieses wird dann, als Teil des „Arbeitskreises Jugend“, die Handabdrücke für den 12.02.2020, den internationalen RED HAND DAY, an den ehrenamtlich tätigen Kreisverband Höxter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge überreichen, der sie an die Landesregierung weiterleiten wird.


„Alles wurscht?” – Tierartdifferenzierung mittels PCR -Was ist wirklich drin im Döner?

Teilnahme der GGO/GPO im Fach Biologie Leistungskurs an einem eintägigen Laborkurs zum Thema „Tierartdifferenzierung mittels PCR“ des Bilabs in Beverungen

Die Biologie Grund- und Leistungskurse der Oberstufe des beruflichen Gymnasiums mit den Schwerpunkten Gesundheit sowie Erziehung und Soziales besuchten mit ihren Fachlehrerinnen Frau Bodemer und Frau Menne das Biologie Labor (kurz Bilab) in Beverungen. Ziel der Exkursion war es unter anderem, herauszufinden, ob die an den Lieblingsdönerbuden der Schülerinnen und Schüler deklarierten Tierarten tatsächlich im Dönerfleisch enthalten sind. Zur Untersuchung brachten jeweils zwei Schülerinnen einen Döner von einer Dönerbude aus dem Kreis Höxter mit, die laut Angabe der Betreiber, einmal Fleisch von Rind (Kalb) und einmal Pute enthielten.
Nach einer kurzen Einführung konnten die Schülerinnen und Schüler sofort mit den Vorbereitungen der Versuchsreihe beginnen. Für die weiteren Untersuchungen musste die DNA zunächst aus den Proben isoliert werden. Dies erreichten die Schülerinnen und Schüler, indem sie die Fleischproben mit einem Mixer homogenisierten. Mittels verschiedener Flüssigkeiten erreichten sie eine Trennung der zur Verfügung stehenden Proben in drei Teile: eine Fettschicht, eine klare Flüssigkeit, die als Überstand bezeichnet wird, in welcher sich nun die DNA befindet, sowie Überreste, die sich am Boden befinden.
Den Überstand pipettierten die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Mikropipetten heraus. Nach drei weiteren Waschschritten der DNA und sich jeweils anschließendem Zentrifugieren hatten sie schließlich die DNA isoliert.

Der nächste Vorbereitungsschritt der Versuchsreihe war die Vervielfältigung der DNA mittels der Polymerasekettenreaktion (kurz: PCR) im Thermocycler. Hierzu gaben sie die benötigten Komponenten, die zur DNA- Replikation benötigt werden, zu der isolierten DNA und stellten sie anschließend in den Thermocycler. In diesem Gerät wird die DNA innerhalb von ca. 2 Stunden millionenfach vervielfacht, welches Voraussetzung für die weitere Untersuchung und Auswertung ist.

Während dieser (Warte)Zeit, wurden unter Anleitung selbst Gele hergestellt, die für die spätere Gelelektrophorese benötigt wurden.
Das Ziel einer Gelelektrophorese ist es, anhand verschiedener Vergleichsbandenmuster zu analysieren, welches Bandenmuster die vorliegende Döner- Probe zeigt, um von diesem Bild auf die verwendete Fleischprobe und ihrer Herkunft Rückschlüsse zu ziehen.
Im Allgemeinen funktioniert es so, dass die Proben der Döner-DNA in kleine Geltaschen einpipettiert werden und bei Inbetriebnahme der Gelapparatur durch die negative Ladung der DNA diese in Richtung des positiven Pols durch das Gel wandert.
Je nachdem wie lang die DNA – Stücke sind, diese sind je nach Tierart unterschiedlich, wandern die DNA-Fragmente eine kleinere oder größere Strecke durch das Gel. Dabei gilt je kleiner das DNA-Fragment, desto weiter ist die zurückgelegte Strecke.
Die Schülerinnen und Schüler führten fünf verschiedene Proben in ihre selbst erstellten Gele ein. Einen Marker, welcher zeigt, dass das Gel als solches funktioniert, indem er auf verschiedenen Ebenen des Gels Banden hinterlässt. Eine Positivkontrolle zu ihrem spezifischem Döner-Fleisch (Huhn/Pute) bzw. (Schwein/ Rind) sowie eine weitere Positivkontrolle, um herauszufinden, ob in den Proben noch andere Tierarten enthalten sind wie z.B. Schwein oder Huhn. Dazu kommt noch die zu untersuchende isolierte DNA mit den spezifischen Primern je nach Fragestellung sowie eine Negativkontrolle, in welcher keine DNA enthalten war und welche als Sauberkeitsnachweis gilt.

Nachdem die Gelelektrophorese beendet war, konnten die Schülerinnen und Schüler anhand der entstandenen Banden, die die Proben je nach Länge der Wanderung im Gel hinterlassen haben, erkennen, welche spezifische Tierart-DNA sich in unserem Döner befand.

Leider waren die Ergebnisse nicht eindeutig auszuwerten. Dennoch waren alle Schülerinnen und Schüler sehr zufrieden mit den gesammelten Erfahrungen.


Was haben Hochzeit, Currywurst und Fahrräder mit dem Bau eines Autos zu tun?

(deil) Diese Fragen können die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 des beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Wirtschaft sowie die Auszubildenden zur Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement seit der Betriebsbesichtigung in Europas größter Automobilfabrik in Wolfsburg beantworten. Sie erlebten die Geburt eines VW Tiguan und T-Roc hautnah mit. In Golfbahnen startete die Besichtigung des Presswerkes, in dem aus Stahl unterschiedliche Formteile für die Autos hergestellt werden. Während einer rasanten Autofahrt begegneten sie Hunderten von VW-Mitarbeitern, die sich mit Werksfahrrädern auf dem Gelände bewegen. 15 Stunden später wird die Hochzeit stattfinden, also die Zusammenführung der Karosserie mit dem Fahrwerk. In der rund 90-minütigen Tour erhielten die Lernenden einen umfassenden Einblick in die Automobilproduktion und waren mehrfach beeindruckt von der Anordnung und Umsetzung des Produktionsablaufes. Jedes Jahr werden 650 Auszubildende beschäftigt, vom Fleischer über den Floristen bis hin zu den Industriekaufleuten, Lackierern und Mechanikern. Doch auch wenn das Prinzip der job-rotation für einen abwechslungsreichen Arbeitstag sorgen soll, war sich ein Großteil der Auszubildenden einig: “Einige dieser Jobs sind ganz schön monoton, da haben wir es besser.“ Diese Aussage werden die begleitenden Lehrerinnen Astrid Deilke und Petra Barnofske sowie Andreas Schliefkowitz in der Zukunft zu Motivationszwecken bestimmt nochmal einsetzen.

Höxter, 16.12.2019


Abiturientinnen und Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums des Berufskollegs Kreis Höxter erhalten ihre Zeugnisse

Aus den Händen des Schulleiters Michael Urhahne und der Bildungsgangleiterin Birgit Rose haben die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums vom Berufskolleg Kreis Höxter beim festlichen Abiturball in Beverungen ihre Zeugnisse erhalten. Die Allgemeine Hochschulreife wurde von den 49 Schülerinnen und Schülern in den unterschiedlichen Schwerpunkten Erziehung und Soziales, Gesundheit sowie Wirtschaft und Verwaltung erlangt. In ihren Festansprachen würdigten die Schul- und Bildungsgangleitung sowie die Klassenlehrerinnen die Leistungsbereitschaft und das Engagement, welches die Abiturientinnen und Abiturienten in ihrer Schulzeit gezeigt haben und gaben den jungen Menschen u.a. den Wunsch mit auf den Weg, dass sie weiterhin so aktiv und selbstbestimmt ihren Weg in unserer Gesellschaft gestalten und ihre Persönlichkeit bilden.

Über die Allgemeine Hochschulreife freuen sich die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt

Erziehung und Soziales (Schulstandort Brakel):

Kim Darleen Beyermann, Julian Brühl, Kira Brune, Fabian Dechant, Sonja Hördemann, Dorothea Humpert, Nele Nolting, Felix Ostermann, Emelie Reermann, Kira Katharina Römhild, Corinna Rüther, Jennifer Schmidt, Michelle Stolfi, Noah Timmermann, Sabrina Voss

Gesundheit (Schulstandort Brakel):

Sophie Buteröwe, Thi Minh Duc Cao, Jessica Epp, Melina Hüske, Colleen Knoke, Franziska Kröller, Sara Lenz, Inessa Mertz, Paul Nembach, Dana-Estelle Nolte, Emma Sophie Rux, Hannah Schulze, Luisa Schwarze, Kim Elisa Simolka, Valerie Suthold, Denise Thieme

Wirtschaft und Verwaltung (Schulstandort Höxter):

Nicolai Akhtar, Saskia Grüger, Franziska Hachmeyer, Kimberly Emma Hörnlein, Julia Jasperneite, Berk-Hasan Karaca, Karahan Karaca, Sina Krogmeier, Daria Kröker, Hannah Kruckenberg, Maximilian Manthey, Raphael Mense, Carlos Nowinski, Dennis Reese, Luca Rikus, Valentin Schmitz, Lea Wall, Henric Wintermeyer.


Let’s make a difference!

We are the class GGE 1B of the Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel, Germany.
We are 20 students in our class and we want to do our A-levels with the focus on health.
We talked about “Fridays for Future” in our English lesson, but we couldn’t be a part of it.
They stated that we would miss a whole day of school and that our missing would not be
excused.
For this, we created this blog. We want to talk about topics that concern us and we
want to state our opinion.

We want to stand up for our future!

Our class has created this blog because we notice what is happening with our world right now. We are inspired by Greta Thunberg, the Swedish activist, who has started “Fridays for Future”. Every Friday, students demonstrate for their future.
The topics that are most important for us are for example Fair Trade, environmental volunteering, the 24-hour society, eating local and organic food, economic challenges and what is good for our environment in general.
On our blog, you can read blog entries by different students of our class about these topics.
We hope you like it and that we change your mind in a good way, so that we all do something for our future.

https://letsmakeadifference-gge.jimdofree.com/

Your GGE 1B


Religiöse Schulwoche am Berufskolleg Kreis Höxter – eine ganz andere Woche

in Höxter fand kürzlich fünf Tage lang die Religiöse Schulwoche für 150 Schülerinnen und Schüler statt, die von einem haupt- bzw. ehrenamtlichen Team des Erzbischöflichen Generalvikariats Paderborn seit Jahrzehnten an der Schule durchgeführt wird.

Die Religiöse Schulwoche ist ein Angebot der evangelischen und der katholischen Kirche. Innerhalb des normalen Schulalltags werden in überschaubaren Gruppen Gespräche initiiert und begleitet, in denen es um Fragen der Lebensgestaltung und um Zukunfts- und Glaubensfragen geht. Der Schwerpunkt liegt nicht im Bereich einer theoretischen und theologischen Wissensvermittlung, sondern in der lebensbezogenen Seelsorge.

Zu Beginn der Woche gab es zum Teil noch große Fragezeichen bei den  freiwillig teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, viele waren auch sehr gespannt, was da wohl passiert in den Unterbrechungen zwischen dem Unterricht: Gruppenstunden ohne festen Unterrichtsstoff, ohne die Fachlehrer. Konkret ging es in der folgenden Zeit um Zukunftswünsche, Beziehungsfragen, berufliche Vorstellungen, Freizeitgestaltung, vertrauensvolles und wertschätzendes Miteinander. „Eure Sorgen und Wünsche standen im Vordergrund, alles in allem sehr sensible und persönliche Themen“, so fasste Johannes Pernack vom Generalvikariat Paderborn in der abschließenden Wortgottesfeier in der Kapelle des St. Nikolai Altenheims die Inhalte zusammen. Für die ausgewählten Themen wurden dann Symbole von den jungen Menschen vorgestellt und als Erinnerung bildlich zusammengefasst.

Die organisierenden Religionslehrerinnen Frauke Reede und Sandra Soszynski waren sich am Ende der Woche einig: „Nicht nur für die Schülerinnen und Schüler war es eine Unterbrechung zwischen dem Unterricht, auch wir Lehrer wurden angeregt, Momente der Stille zuzulassen und eine „meditative Auszeit“ zu erleben, was im Schulalltag sonst nicht so stattfindet.“ Die Schülerinnen und Schüler bedauerten: „Schade, dass die Woche schon vorüber ist, sie war viel zu kurz. Es kamen unsere Themen vor, das haben wir so gar nicht erwartet.“

So positiv gestimmt wurde gleich der nächste Termin für die Religiöse Schulwoche in vier Jahren vorgemerkt.

Einige der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Handelsschule, der Höheren Handelsschule und des Beruflichen Gymnasiums mit dem Organisationsteam

Der Wünschewagen am Berufskolleg in Höxter

Zur Spendenübergabe der Schülervertretung des Berufskollegs in Höxter kam der ASB-Wünschewagen aus Münster angerollt.  Ehrenamtliche Helfer stellten das hier noch kaum bekannte Projekt einer sehr interessierten Schülerschaft vor, was von den Auszubildenden Maren Brinkmann und Sarah Welling angeregt worden war.

Noch einmal die warmen Sonnenstrahlen und die salzige Nordseeluft auf der Haut spüren oder ein letzter Ausflug ins eigene Haus – das macht der ASB-Wünschewagen für Menschen möglich, denen nicht mehr viel Zeit bleibt. „Im Sommer 2018 ist ein neuer Wünschewagen-Standort für die Region Westfalen hinzugekommen“, erklärt Stefanie Könitz-Goes, die das Projekt beim Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. begleitet und für das Fundraising verantwortlich ist.

Ausgestattet ist der umgebaute Krankenwagen mit allen notwendigen Hilfsmitteln und Geräten, die für einen angenehmen Krankentransport und akute Notfälle gebraucht wreden. „Der Wünschewagen kommt immer dann zum Einsatz, wenn sich die Familie den Transport nicht mehr zutraut oder eine Reise ohne pflegerische Unterstützung nicht mehr möglich ist“, erklärt Projektleitung und -koordinatorin Birgit Bäumer-Borgmann. Manchmal sind es einfache Wünsche: Die Sterbenden möchten noch einmal nach Hause oder an einer Familienfeier teilnehmen. Häufig wünschen sie sich auch, ihren Lieblingsort zu besuchen, ans Meer oder in die Berge zu fahren.

Erfüllung der Wünsche ist für die Fahrgäste und Begleitpersonen kostenfrei und dabei hilft jede Unterstützung. Dies wussten auch die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs, die sich dafür stark gemacht haben, mit dem Erlös des jährlich stattfindenden Weihnachtscafes den Wünschewagen zu unterstützen, der sich ausschließlich aus Spenden- und Sponsorenmitteln sowie ASB-Eigenmitteln und dem Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer finanziert. „Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind für das Projekt unverzichtbar. Ganz persönlich engagieren sie sich, um möglichst viele letzte Wünsche wahr werden zu lassen“, unterstreicht Stefanie Könitz-Goes. „Michael Borchert und Günter Kemper stellen das Projekt nicht nur in Einrichtungen wie Hospizen, Kliniken oder auch an Schulen wie dem Berufskolleg Kreis Höxter vor, sondern sie begleiten ebenfalls ehrenamtlich ausgewählte Wunschfahrten. Ihnen gilt unser großer Dank.“

Diesen besonderen Einsatz spürten auch die jungen Menschen nach dem Vortrag in der Schule und der Begutachtung des Wagens. Auch konnten einige Tränen nicht unterdrückt werden: „Auf der einen Seite stimmt es traurig, aber auf der anderen Seite ist es beeindruckend zu sehen, wie mutig und auch lebensfroh die Sterbenskranken und ihre Angehörigen mit der Situation umgehen. Davon können wir uns auch eine Scheibe abschneiden“, so Schülersprecher Nikolai Akhtar. Auch die SV-Lehrer des Berufskollegs in Höxter, Frauke Reede und Stephan Böker, waren sich einig: „Dies ist ein tolles Projekt, das unbedingt unterstützt werden muss.“

Jede Form der Hilfe wird benötigt. Interessierte sowie Helfer und Spender können sich gern direkt an das Wünschewagen-Team für Westfalen wenden: Telefon: 0251-2897-270, e-mail: wuenschewagen@asb-muenster.de.

Petra Görtz, Günter Kemper, Sarah Welling, Maren Brinkmann, Nicolai Akhtar, Michael Borchert, Frauke Reede, Stephan Böker