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„Alles wurscht?” – Tierartdifferenzierung mittels PCR -Was ist wirklich drin im Döner?

Teilnahme der GGO/GPO im Fach Biologie Leistungskurs an einem eintägigen Laborkurs zum Thema „Tierartdifferenzierung mittels PCR“ des Bilabs in Beverungen

Die Biologie Grund- und Leistungskurse der Oberstufe des beruflichen Gymnasiums mit den Schwerpunkten Gesundheit sowie Erziehung und Soziales besuchten mit ihren Fachlehrerinnen Frau Bodemer und Frau Menne das Biologie Labor (kurz Bilab) in Beverungen. Ziel der Exkursion war es unter anderem, herauszufinden, ob die an den Lieblingsdönerbuden der Schülerinnen und Schüler deklarierten Tierarten tatsächlich im Dönerfleisch enthalten sind. Zur Untersuchung brachten jeweils zwei Schülerinnen einen Döner von einer Dönerbude aus dem Kreis Höxter mit, die laut Angabe der Betreiber, einmal Fleisch von Rind (Kalb) und einmal Pute enthielten.
Nach einer kurzen Einführung konnten die Schülerinnen und Schüler sofort mit den Vorbereitungen der Versuchsreihe beginnen. Für die weiteren Untersuchungen musste die DNA zunächst aus den Proben isoliert werden. Dies erreichten die Schülerinnen und Schüler, indem sie die Fleischproben mit einem Mixer homogenisierten. Mittels verschiedener Flüssigkeiten erreichten sie eine Trennung der zur Verfügung stehenden Proben in drei Teile: eine Fettschicht, eine klare Flüssigkeit, die als Überstand bezeichnet wird, in welcher sich nun die DNA befindet, sowie Überreste, die sich am Boden befinden.
Den Überstand pipettierten die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Mikropipetten heraus. Nach drei weiteren Waschschritten der DNA und sich jeweils anschließendem Zentrifugieren hatten sie schließlich die DNA isoliert.

Der nächste Vorbereitungsschritt der Versuchsreihe war die Vervielfältigung der DNA mittels der Polymerasekettenreaktion (kurz: PCR) im Thermocycler. Hierzu gaben sie die benötigten Komponenten, die zur DNA- Replikation benötigt werden, zu der isolierten DNA und stellten sie anschließend in den Thermocycler. In diesem Gerät wird die DNA innerhalb von ca. 2 Stunden millionenfach vervielfacht, welches Voraussetzung für die weitere Untersuchung und Auswertung ist.

Während dieser (Warte)Zeit, wurden unter Anleitung selbst Gele hergestellt, die für die spätere Gelelektrophorese benötigt wurden.
Das Ziel einer Gelelektrophorese ist es, anhand verschiedener Vergleichsbandenmuster zu analysieren, welches Bandenmuster die vorliegende Döner- Probe zeigt, um von diesem Bild auf die verwendete Fleischprobe und ihrer Herkunft Rückschlüsse zu ziehen.
Im Allgemeinen funktioniert es so, dass die Proben der Döner-DNA in kleine Geltaschen einpipettiert werden und bei Inbetriebnahme der Gelapparatur durch die negative Ladung der DNA diese in Richtung des positiven Pols durch das Gel wandert.
Je nachdem wie lang die DNA – Stücke sind, diese sind je nach Tierart unterschiedlich, wandern die DNA-Fragmente eine kleinere oder größere Strecke durch das Gel. Dabei gilt je kleiner das DNA-Fragment, desto weiter ist die zurückgelegte Strecke.
Die Schülerinnen und Schüler führten fünf verschiedene Proben in ihre selbst erstellten Gele ein. Einen Marker, welcher zeigt, dass das Gel als solches funktioniert, indem er auf verschiedenen Ebenen des Gels Banden hinterlässt. Eine Positivkontrolle zu ihrem spezifischem Döner-Fleisch (Huhn/Pute) bzw. (Schwein/ Rind) sowie eine weitere Positivkontrolle, um herauszufinden, ob in den Proben noch andere Tierarten enthalten sind wie z.B. Schwein oder Huhn. Dazu kommt noch die zu untersuchende isolierte DNA mit den spezifischen Primern je nach Fragestellung sowie eine Negativkontrolle, in welcher keine DNA enthalten war und welche als Sauberkeitsnachweis gilt.

Nachdem die Gelelektrophorese beendet war, konnten die Schülerinnen und Schüler anhand der entstandenen Banden, die die Proben je nach Länge der Wanderung im Gel hinterlassen haben, erkennen, welche spezifische Tierart-DNA sich in unserem Döner befand.

Leider waren die Ergebnisse nicht eindeutig auszuwerten. Dennoch waren alle Schülerinnen und Schüler sehr zufrieden mit den gesammelten Erfahrungen.


Was haben Hochzeit, Currywurst und Fahrräder mit dem Bau eines Autos zu tun?

(deil) Diese Fragen können die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 des beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Wirtschaft sowie die Auszubildenden zur Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement seit der Betriebsbesichtigung in Europas größter Automobilfabrik in Wolfsburg beantworten. Sie erlebten die Geburt eines VW Tiguan und T-Roc hautnah mit. In Golfbahnen startete die Besichtigung des Presswerkes, in dem aus Stahl unterschiedliche Formteile für die Autos hergestellt werden. Während einer rasanten Autofahrt begegneten sie Hunderten von VW-Mitarbeitern, die sich mit Werksfahrrädern auf dem Gelände bewegen. 15 Stunden später wird die Hochzeit stattfinden, also die Zusammenführung der Karosserie mit dem Fahrwerk. In der rund 90-minütigen Tour erhielten die Lernenden einen umfassenden Einblick in die Automobilproduktion und waren mehrfach beeindruckt von der Anordnung und Umsetzung des Produktionsablaufes. Jedes Jahr werden 650 Auszubildende beschäftigt, vom Fleischer über den Floristen bis hin zu den Industriekaufleuten, Lackierern und Mechanikern. Doch auch wenn das Prinzip der job-rotation für einen abwechslungsreichen Arbeitstag sorgen soll, war sich ein Großteil der Auszubildenden einig: “Einige dieser Jobs sind ganz schön monoton, da haben wir es besser.“ Diese Aussage werden die begleitenden Lehrerinnen Astrid Deilke und Petra Barnofske sowie Andreas Schliefkowitz in der Zukunft zu Motivationszwecken bestimmt nochmal einsetzen.

Höxter, 16.12.2019


Fachlageristen werden digital

Berufskolleg schließt Partnerschaftsvertrag über digitale Lernplattform

Seit drei Jahren bildet das Berufskolleg Kreis Höxter Fachlageristen und Fachkräfte für Lagerlogistik aus. Die Prüfungsergebnisse können sich sehen lassen.

Nun soll der Bildungsgang an einem Pilotprojekt teilnehmen und digitale Lernplattformen nutzen, für interaktives, multimediales Lernen. Mit modernsten digitalen Ausbildungstools, die der Lebenswelt der jungen Menschen entsprechen und multimedial und videobasiert Lerninhalte aufbereiten.

„Die Schülerinnen und Schüler sind in ihrem gesamten Privatleben digital unterwegs. Da ist es nur konsequent, Digitalisierung auf die Arbeitswelt und die Schule zu übertragen“, so Stephan Böker, Lehrer am Berufskolleg.

„Dabei geht es nicht nur um die Bereitstellung von Lerninhalten auf einer digitalen Ebene, es geht auch darum, den Schülerinnen und Schüler Medienkompetenz und Anwendungs-Know-how zu vermitteln und adäquat auf die Anforderungen der späteren 4.0 Arbeitswelt vorzubereiten“, so Michael Urhahne, Leiter des Berufskollegs Kreis Höxter.


Das Aschenbrödel – Motiv

Eine zeitlose Interpretation eines stets aktuellen Themas.

Der Literaturkurs der GPM 1 schloss sein Halbjahres-Projekt in Kassel mit dem Besuch der Inszenierung „Cinderella“ von Charles Way ab. In den zahlreichen Versionen des Märchens vom Aschenbrödel (Ludwig Bechstein) oder vom Aschenputtel (Brüder Grimm) werden die unterschiedlichsten soziokulturellen Umstände des Lebens als Halbwaise nach der Wieder-verheiratung des überlebenden Elternteils abgebildet. Die Rolle der jungen Frau, die des Mannes sowie die Frage nach Armut und Reichtum gehören ebenso zu den Kristallisationspunkten für eine vergleichende Analyse wie das Verhältnis der Geschwister untereinander und die Strukturen in einer Feudalgesellschaft. Diese in Text- und Filmbeispielen aufzuspüren, zu ver-gleichen, um im Rahmen hermeneutisch lebensgeschichtlicher Betrachtungen entsprechende Rückschlüsse daraus ziehen zu können, war für die Klasse eine spannende und „unter die Haut“ gehende Erfahrung in den vergangenen Schulwochen. Da war es sehr willkommen, dass die „letzte“ Interpreation des Stoffes von Charles Way sehr vergnüglich auf die Bühne gebracht werden konnte – das Lachen gehört zu einer der schönsten Möglichkeiten, ein anstrengendes und berührendes Thema zu beenden. Das Staatstheater in Kassel selbst schreibt dazu auf seiner Homepage: „Mit seiner sehr humorvollen Modernisierung dieser uralten Geschichte gelingt es Charles Way, Probleme unserer Gegenwart mit traditionellen Elementen des Märchens zu verknüpfen. Zwischen den Erwartungen der Erwachsenen und der Suche nach dem eigenen Glück gehen die beiden jungen Hauptfiguren ihren Weg zur selbstbestimmten Freiheit. Das ist nicht einfach – aber natürlich gibt es ein märchenhaftes Happy End.“


HBWU1H – Gewinner der FILL THE BOTTLE CHALLENGE

Übergabe von rund 30.000 Zigarettenstummeln an die Abfallwirtschaft des Kreises Höxter

Für die Unterstufenklasse der Höheren Handelsschule HBWU1H brachte der Umweltaktionstag ein freudiges Ergebnis: Sie gingen aus dem Wettbewerb knapp vor der Klasse GWE1H des Beruflichen Gymnasiums als Gewinner hervor. Als Belohnung winkt ein Pizzaessen für die gesamte Klasse – gestiftet vom Förderverein des Berufskollegs.

Zum Abschluss der FILL THE BOTTLE CHALLENGE wurden am Freitag, den 13. Dezember, rund 30.000 Zigarettenkippen an Hubertus Abraham von der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter übergeben. Die Vertreter der teilnehmenden Klassen der Höheren Handelsschule und des Beruflichen Gymnasiums wurden begleitet von den beteiligten Lehrerinnen.

Für eine fachgerechte getrennte Müllentsorgung haben die Klassen sich darum gekümmert, die Zigarettenkippen aus den Flaschen in Eimer umzuschütten – wegen des starken Nikotingeruchs eine sehr unangenehme Erfahrung! Aber nur so konnte sichergestellt werden, dass die Plastikflaschen später recycelt werden können.

Die Schülerinnen und Schüler gaben die Anregung, dass in der Stadt Höxter mehr Aschenbecher aufgestellt werden sollten, damit in Zukunft weniger Zigarettenkippen achtlos weggeworfen werden.


Besuch aus dem Baskenland

Zwei Vertreter der baskischen Bildungsorganisation Tknika, Gorka Baqueriza und Josua Joubert haben das Berufskolleg Kreis Höxter besucht. Tknika entwickelt im Auftrag des baskischen Bildungsministeriums neue, innovative Unterrichtsinhalte im technischen Bereich für baskische berufsbildende Schulen. Dabei werden sowohl neue Technologien in die berufliche Bildung transferiert, als auch die Herausforderung der Digitalisierung angenommen.

Tknika ist ein interessanter Partner für das Berufskolleg Kreis Höxter, da auch am BKHX stets an der Weiterentwicklung der beruflichen Bildung gearbeitet wird, insbesondere in den Schwerpunkten Industrie 4.0 und Digitalisierung. Nach einer Führung durch das Berufskolleg und die Schülerlabore Kom.Tec und Tec4you-lab zeigten sich die Besucher auch sehr beeindruckt von der Ausstattung dem engagierten Lehrerinnen und Lehrern.

Mit dem Ziel einer nachhaltigen Kooperation wurde dann auch folgende Möglichkeiten sondiert:

  1. Zusammenarbeit im Rahmen eines Erasmus+ Austausches von Lehrerinnen und Lehrern des Berufskollegs mit Tknika und baskischen berufsbildenden Schulen zum gegenseiteigen Austausch und zur Weiterbildung
  2. Zusammenarbeit im Rahmen eines Erasmus+ Austausches von Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs über Tknika an berufsbildende Schulen im Baskenland.
  3. Bilaterale Projekte mit den Fokus auf der Entwicklung neuer Lerninhalte, innovativer Lernmedien und dem Transfer neuer Technologien in die berufliche Bildung.
v.l.: Josua Joubert Tknika, Gorka Baqueriza Tknika, Dagmar Knies BKHX, Michael Urhahne Leiter BKHX, Nicolas Fiekens BKHX

Alle Jahre wieder…

… bereits zum vierten Mal besuchten Schüler*innen der Deutschen Schule Nairobi das Berufskolleg Kreis Höxter in der Adventszeit.

Mit ihrem Klassenleitungsteam besichtigten Schüler*innen der Deutschen Schule Nairobi im Rahmen dieser Berufsorientierungsfahrt Betriebe, Universitäten und Hochschulen sowie die Arbeitsagentur in Ostwestfalen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen werden sie dann nach einem weiteren Aufenthalt in Heidelberg wieder nach Kenia zurückreisen. Die Jugendlichen waren in Gastfamilien untergebracht und freuten sich sehr, gerade in der Adventszeit auch die Bräuche und deutschen Traditionen in dieser geprägten Zeit miterleben zu können. Schade, dass auch in diesem Jahr der erhoffte Schnee ausblieb. Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Brakel Ursula Grewe (links im Bild) hieß die Gäste im Rathaus und im Kreis Höxter willkommen.


Erst wenn´s fehlt, fällts auf…. #missingtype2.0

Großer Andrang bei der zweiten Schul-Blutspende
am Berufskolleg Kreis Höxter

Hinten: die Organisatoren der Schul-Blutspende Teresa Spieker, Judith Altman, Barbara Eggers (DRK Ortsverein Brakel), Astrid Gödecke, Hannah Sievers.
Vorne: folgten der Einladung des BKHX gerne: Hendrik Hensen (Lehrer des PLG), Stina Hübscher (Schülerin des PLG).

Trotz aller Errungenschaften der modernen Hochleistungsmedizin, können Blut und aus Blut hergestellte Präparate nicht künstlich hergestellt werden. Steht nicht ausreichend Spenderblut zur Verfügung, entstehen Versorgungsengpässe in Krankenhäusern und Kliniken.
Jeder von uns kann in die Situation kommen, ein Blutprodukt zu benötigen. Um unsere Schülerinnen und Schüler weiter für die Bedeutung des Themas Blutspende zu sensibilisieren, hat das Gesundheitsteam des Berufskollegs Kreis Höxter bereits die zweite Schul-Blutspendeaktion organisiert. In erneuter Kooperation mit dem DRK-Blutspendedienst West und dem DRK Ortsverein Brakel wurde die Aktion am 18. November 2019 in der Aula des Berufskollegs Kreis Höxter durchgeführt.
Dem Aufruf zur Blutspende folgten insgesamt 125 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer. 98 von ihnen waren Erstspender. Der Einladung des Gesundheitsteams folgten auch 22 Schülerinnen und Schüler der Q2 des Petrus-Legge-Gymnasiums.


Umweltaktionstag am Berufskolleg Kreis Höxter

Drei Klassen nahmen an der weltweiten FILL-THE-BOTTLE-CHALLENGE teil

Knapp 60 Schülerinnen und Schüler der Unterstufen der Höheren Berufsfachschule sowie der 11. Klasse des Beruflichen Gymnasiums sammelten am Mittwoch, den 04.Dezember, 2 1/2 Stunden lang auf unterschiedlichen Routen durch Höxter Zigarettenkippen von Wegen und Straßen auf. Im Rahmen eines Umweltaktionstages wollten sie zeigen, wie achtlos Raucher mit diesem Sondermüll umgehen.

Weltweit werden laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich etwa 5,6 Billionen Zigaretten geraucht. Geschätzte 4,5 Billionen landen danach nicht im Aschenbecher oder in der Mülltonne, stattdessen wird der Stummel einfach weggeworfen. Nach WHO-Schätzungen addieren sich die Kippenreste so zu einem Müllberg von ungefähr 680.000 Tonnen im Jahr. Die Zigaretten gefährden die Umwelt mit den enthaltenen Giftstoffen. Die Filter aber sind zusätzlich problematisch: Sie bestehen hauptsächlich aus dem nur schwer abbaubaren Kunststoff Celluloseacetat und sind für einen unermesslich großen Berg von toxischem Sondermüll verantwortlich, der bei Regen in den Boden und ins Meer gespült wird. So kann eine Zigarettenkippe  für Kleinkinder extrem gesundheitsgefährdend und pro Liter Wasser für Fische bereits tödlich sein. Zudem verrotten Zigarettenfilter äußerst langsam. “Im Süßwasser dauert es 15 Jahre bis Zigarettenstummel vollständig zerfallen, im Salzwasser geht man sogar von 400 Jahren aus”, so das Kärntner Institut für Seenforschung.

Das Ergebnis der Aktion ist so beeindruckend wie erschreckend zugleich. Knapp 6,5 kg Zigarettenstummel wurden in dieser kurzen Zeit gesammelt. Das zeigt, wie wichtig es ist, auf diese scheinbar kleine Umweltsünde aufmerksam zu machen.

Doch diese Challenge war nicht alles, was der Umweltaktionstag zu bieten hatte. Während die Schüler sammelten, verkauften die Organisatorinnen des Tages, Britta Gohs, Michaela Lücking-Freytag, Silke Niemeier und Sonja Sprock an einem Stand auf dem Markt selbstgebackenen Kuchen, Kaffee  und „Die gute Schokolade“. Der Verkauf von nur fünf Tafeln dieser von der Stiftung Ökotest als beste getestete Schokolade führt im Rahmen des Projekts PLANT FOR THE PLANET“ zur Anpflanzung eines Baumes in Mexico. Dort wachsen die Bäume aufgrund des Klimas schneller als in Europa. Alle Verkaufserlöse fließen nun in das Projekt „PLANT FOR THE PLANET“ und ein Höxteraner Pflanzprojekt.

Die Organisatorinnen sowie die Schülerinnen und Schüler zeigten sich angesichts der Menge der liegengebliebenen Zigarettenkippen sehr erstaunt, waren aber insgesamt sehr zufrieden mit den Ergebnissen dieses Umweltaktionstages. Das Ziel, auf dieses vermeintlich kleine Umweltproblem aufmerksam zu machen und zusätzlich mit der Neupflanzung von Bäumen dem Klimawandel entgegenzutreten, wurde voll erreicht.


Projekttage zur Suchtprävention am Berufskolleg Kreis Höxter

In einer Kooperation mit der Westfälischen Kinder- und Jugendklinik Marsberg und dem Berufskolleg Kreis Höxter fanden am 27.11.2019 im Rahmen von Projekttagen zum Thema „Sucht“, Gesprächsrunden zwischen Schülerinnen und Schülern der AVVG1B, AVVT1B, BSU1B, FSHU1B, GGM1B, GPM1B, GPM2B, HBIU1B, Fachleuten und Patienten, statt. Mit großem Interesse verfolgten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Schilderungen der Besucher und stellten konkrete Fragen zum verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol und Drogen. Festzustellen ist, dass bei Jugendlichen ein Bedürfnis besteht, über Fragen eines bedachten Umgangs mit Alkohol und Drogen zu sprechen. Wichtig dabei ist, Verständnis für junge Menschen zu zeigen, denn nur so kommt man miteinander ins Gespräch und kann sie dazu bewegen, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Projekttagen sollen im Unterricht aufgearbeitet werden.

Die begleitenden Kolleginnen und Kollegen der Diskussionsrunde waren begeistert und wünschten, dass vergleichbare Veranstaltungen gerne öfter im Jahr angeboten werden.