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Erreichbarkeit und Öffnungszeiten

Unsere Schulbüros in Brakel und auch in Höxter sind ab Dienstag, 17. März 2020 bis auf Weiteres für Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Dienst und auf elektronischem und telefonischem Wege erreichbar. Vorsprachen im Berufskolleg Kreis Höxter sind nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung am Standort Brakel möglich.

In einigen Bildungsgängen haben wir noch freie Plätze anzubieten. Aufgrund der besonderen Situation durch das Coronavirus können zurzeit keine Bewerbungsunterlagen im Sekretariat abgegeben werden. Sie können diese aber über  E-Mail an info@bkhx.de übersenden.

Die Schulsozialarbeiterin und Sozialarbeiter sind ebenfalls im Dienst und können zu den üblichen Geschäftszeiten auf elektronischem und telefonischem Wege kontaktiert werden.

Beratung


Kreis Höxter bietet Hilfestellung mit Corona-Sorgentelefon unter 9-65-65-65

Die getroffenen Maßnahmen zur Reduzierung der Infektionsgefahr mit dem Coronavirus stellen die Menschen auch im Kreis Höxter vor nie dagewesene Herausforderungen. Deshalb hat der Kreis Höxter unter der Rufnummer

05271 / 9-65-65-65 ein Corona-Sorgentelefon eingerichtet. Hier erreichen die Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Höxter, kompetente Berater, die ein offenes Ohr für die persönlichen Sorgen und Ängste der Anrufer haben.

Das Sorgentelefon bietet eine professionelle, psychosoziale Fachberatung. In der Zeit von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr können von Montag bis Donnerstag Anrufe entgegengenommen werden, freitags zwischen 8.30 und 12 Uhr. Wer beim Sorgentelefon anruft, kann zunächst eine themenspezifische Vorauswahl treffen, um mit der entsprechenden Fachkraft verbunden zu werden.

So können sich für Eltern und Kinder Fragen ergeben aus dem großen Spektrum des Themenfeldes Familie und Jugend. Die Aufforderung, zu Hause zu bleiben, kann zu Familienkrisen führen bis hin zur häuslichen Gewalt. Erziehungsprobleme oder auch psychische Probleme bei Eltern und ihren Kindern sind umso schwieriger zu bewältigen.

Auch für den Bereich Pflege, der für viele Menschen im Kreis Höxter von Bedeutung ist, versuchen Fachkräfte am Sorgentelefon Hilfestellung zu geben. Eine ganz konkrete Frage könnte beispielsweise lauten: Wer sorgt für meinen pflegebedürftigen Angehörigen, wenn ich es wegen einer Corona-Erkrankung nicht kann?

Aber auch dann, wenn aufgrund von Quarantäne oder Ausgehbeschränkungen das Gefühl allein zu sein zur Belastungsprobe wird oder die Pandemiesituation zu großen Ängsten führt, gibt es am Corona-Sorgentelefon ein offenes Ohr für Bürgerinnen und Bürger des Kreises Höxter. Denn das Serviceangebot lautet: „Mit uns können Sie reden, wenn Sie allein sind oder sich überfordert fühlen.“


Oslo 2019/2020

Am 28. Juli 2019 war es soweit. Es ging Dank des Berufskollegs Kreis Höxter in Brakel und des Erasmus+ Programm für ein halbes Jahr ins Ausland. Für die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik, war es eine große Chance, denn es ging nicht einfach irgendwo hin. Es ging in das wunderschöne Oslo, Norwegens Hauptstadt.

Sechs Monate lang lebte ich in Oslo, um genau zu sein in der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache. Hier wurde ich bei meiner Ankunft sehr herzlich aufgenommen und war während der gesamten Zeit ein geschätzter und dankbarer Gast dort. Der Pastor Sebastian und die Hausverwalterin Carina hatten immer ein offenes Ohr für mich, fragten nach Wünschen, nahmen Ideen an und lösten Probleme. Ich habe mich in der Gemeinde sehr wohl gefühlt.

Meine ersten Tage in dem Max – Tau Kindergarten waren sehr spannend. Ich wurde nicht in einer typischen Regelgruppe eingesetzt, sondern in der Naturgruppe. Diese Gruppe traf sich jeden Morgen um 7:45 Uhr im Kindergarten und um 9:00 Uhr ging es mit den Kindern und drei weiteren Arbeitskollegen mit Hilfe der öffentlichen Verkehrsmittel in den Wald. Jeden Montag gab es einen Waldtag in dem wir den ganzen Tag wandern gingen, uns verschiedene Orte anschauten und im Wald, im Wasser und in der Matsche zusammen mit den Kindern den Tag verbrachten. Zu Anfang waren es in Oslo um die 30 Grad draußen. Daher waren wir oft am Sognsvann. Hier konnten die Kinder im Wasser und mit dem Sand spielen. Die restlichen Tage der Woche waren wir in unserer Hütte „Villa Pusteblume“. Hier konnten die Kinder in der Hütte, als auch draußen im Garten spielen. Während der kalten Wintertage konnten die Kinder vor der Hütte Schlitten fahren und Schneemänner bauen. Es war eine sehr schöne, lehrreiche und spaßige Zeit. Ebenfalls führte ich mit den Kindern der Naturgruppe ein Projekt zum Thema „Wetter“ durch. Die Kinder waren sehr interessiert an dem Wetter. Wir waren bei jeder Wetterlage mit den Kindern draußen in der Natur unterwegs. Die Kinder konnten hier viel über sich und die Natur lernen. Der Punkt Nachhaltigkeit wurde täglich mit den Kindern besprochen und es wurde viel Wert auf die Natur und die Tiere gelegt.

Während meiner Zeit besuchten mich Frau Becker und Frau Voss. Mit beiden stand ich während der ganzen sechs Monate im engen Kontakt miteinander. Wenn es Probleme gab, konnte ich mich jeder Zeit bei ihnen melden und wir waren im ständigen Austausch. Ich habe mich in jeder Hinsicht sehr unterstützt gefühlt.

In meiner Freizeit war ich viel in der Natur und mit vielen Freunden unterwegs. Ich habe in der Zeit in Oslo viele Menschen kennen gelernt und habe Oslo mit all seinen Facetten kennen gelernt. Die Menschen in Oslo sind sehr freundlich und zuvorkommend. Sie begrüßen sich alle sehr nett und herzlich und ich war jederzeit bei allen willkommen. Ich habe mir mit meinen Freunden die Stadt angeguckt, war jeden Abend am Akerbrygge spazieren und habe die schönsten Sonnenuntergänge gesehen. Wir waren im Wald wandern, haben uns die Kunst von Munch und den Weltbekannten „Schrei“ von ihm angesehen und waren bei der großen Skisprungschanze am Holmenkollen. Als der erste Schnee lag, sind wir Schlittschuhe gelaufen, waren auf dem Weihnachtsmarkt und sind die 2,3 km lange Rodelbahn mit einem Schlitten runtergefahren.

Es war eine wirklich tolle und spannende Zeit in Oslo. Ich würde diese Chance immer wieder ergreifen und wünsche allen weiteren Studierenden die diese Chance bekommen, viel Spaß und Erfolg in Oslo.


Digitale Bildung nachhaltig gestalten

Bildungscoach für Digitalisierung am Berufskolleg Kreis Höxter

Wie können digitale Medien sinnvoll genutzt werden? Welche Apps sind zum Beispiel in der Schule hilfreich? Und wie lassen sich „Fake News“ erkennen und Cybergewalt verhindern? Um diese Fragen zu beantworten, gibt es am Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel im kommenden Schuljahr einen Digitalen Bildungscoach.

„Damit bringt das Berufskolleg Kreis Höxter ein bundesweit einmaliges Projekt an den Start“, freuen sich Schulleiter Michael Urhahne und die Leiterin der Abteilung Schule und Kultur des Kreises Höxter, Gabriele Böker. Der Bildungscoach für Digitales wird Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Lehrende beim effektiven Lernen mit und über Medien unterstützen. Ziel ist, digitale Bildung nachhaltig noch stärker zu verankern. Er wird sowohl die Schülerschaft als auch die Lehrenden praxisnah beraten und fortbilden, Projekte im Bereich der digitalen Bildung initiieren sowie das schulische Medienkonzept aktiv mitentwickeln. Die Ausschreibung der Stelle des Bildungscoaches steht noch aus.

In dem Projekt soll unter anderem am Beispiel „Flipped Classroom“ der Unterricht interaktiver und individueller gestaltet werden. „Dabei bereiten sich die Schülerinnen und Schüler zu Hause mit Lernvideos vor und haben dadurch mehr Zeit zur Anwendung des neuen Wissens im Unterricht“, erklärt Schulleiter Urhahne.

Gefördert wird das dreijährige Projekt von der Osthushenrich-Stiftung mit insgesamt 112.000 Euro. „Wir freuen uns sehr, damit das Berufskolleg Kreis Höxter bei seiner wichtigen Arbeit zu unterstützten. Mit dem Digitalen Bildungscoach werden junge Menschen noch besser auf die flexiblen Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet“, erklärt Dr. Burghard Lehmann, Geschäftsführer der Osthushenrich-Stiftung, die Projekte zur Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen in Ostwestfalen-Lippe fördert.

Freuen sich über den Start des neuen Projekts „Digitaler Bildungscoach“ am Berufskolleg Kreis Höxter: (v. l.) Schulleiter Michael Urhahne, Gabriele Böker (Leiterin der Abteilung Schule und Kultur des Kreises Höxter), Dr. Burghard Lehmann (Geschäftsführer der Osthushenrich-Stiftung) und Stephanie Lingat (Projektleitung)




Ein Bekenntnis zum Zusammenhalt der Kulturen – Schule mit Courage, Schule gegen Rassismus

Unser Berufskolleg hat sich auf den Weg gemacht, ein Teil des bundesweiten Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden, weil dies ein Projekt lebendiger Demokratie ist und somit einen Beitrag zu einer starken Zivilgesellschaft leistet. Wir freuen uns sehr, dass die Staatssekretärin für Integration in NRW, Serap Güler, und der Leiter der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren, Suat Yilmaz, sich bereit erklärt haben, Patin und Pate für unser Projekt zu werden!

Aktuell werden am Berufskolleg Kreis Höxter 581 Schüler/innen mit Migrationshintergrund beschult; insbesondere seit 2015 sind zahlreiche junge Geflüchtete neu in die Schulgemeinschaft aufgenommen worden. Durch das soziale Engagement der Mitglieder der Gruppe KraftART, welche seit 2015 besteht, sowie durch die Implementierung des Faches BEING SOCIAL ab dem Schuljahr 2018/19, wird ein Bewusstsein für den Umgang mit Pluralität und fremden Kulturen geschaffen, das Solidarität und Toleranz im Schulalltag stärkt. Unsere Schule wirkt damit in das Gemeinwesen und die Gesellschaft hinein, zugleich erfahren wir vielfältige Unterstützung in unserem Tun, z.B. durch die Stiftung sozialgenial Berlin, das Deutsche Lehrkräfteforum und das Zefat Academic Institut Israel.

Indem wir Teil des Projektes „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ geworden sind, erfährt dieses Engagement noch einmal Stärkung, hin zu einem selbstverständlichen Umgang mit verschiedenen Kulturen, welcher sich durch gegenseitige Achtung und Anerkennung auszeichnet.

Am Donnerstag, den 05.03.2020, wurde bei einer Feierstunde in unserer Aula die Plakette durch die Staatssekretärin an Schülerinnen und Schüler überreicht. Insbesondere freuen wir uns über das Versprechen von Frau Güler durch regelmäßigen Kontakt zu der Schülerschaft und Besuche am Berufskolleg ihre Patenschaft zukünftig auszufüllen.


Fortbildungskurse in Hydraulik

Die erfolgreichen Absolventen des Fortbildungskurses

Wie schon in den vorangegangenen Jahren fanden auch in diesem Schuljahr wieder zwei Hydraulikfortbildungskurse für Auszubildende der Metallbaueroberstufe statt.

Neben theoretischen Inhalten wie Druck-/Kraftberechnungen, Druckübersetzungen, Schaltpläne lesen und verstehen sowie Schaltpläne mittels FluidSim erstellen, stehen praxisorientierte Anwendungen auf dem Programm.

Nach dem jeweiligen Erstellen der Schaltungen am Laptop werden die Schaltungen an den Hydraulikständen in die Praxis umgesetzt.

Die Auszubildenden werden für diese Fortbildungskurse – die zusätzlich zu den Berufsschultagen stattfinden – von ihren Betrieben freigestellt.


BKHX ehrt TOEFL ITP und TOEIC Test Absolventen

Auch in diesem Schuljahr haben die Informationstechnischen Assistenten und die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums, der Fachoberschule und der gewerblich-technischen sowie der kaufmännischen Berufsschule ihre Englischkenntnisse nach Standards des TOEFL ITP und TOEIC im Rahmen des Go 4 Goal! Wettbewerbs objektiv testen lassen. Damit erlangen sie einen häufig geforderten Sprachnachweis, der ihnen die Zulassung für Studiengänge, Stipendien oder akademischen Austauschprogrammen ermöglicht. Die drei Kompetenzen Hören, Lesen und Grammatik wurden für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer individuell analysiert und anschließend auf Grundlage des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens einem Sprachniveau zugeordnet.

Der Test findet bereits zum dritten Mal am BKHX als zertifiziertem Testzentrum statt, doch in diesem Jahr freuen wir uns besonders über einen außergewöhnlichen Preis: Die Schülerinnen und Schüler bekommen die Chance, gemeinsam mit dem professionellen Team von InterACT Englisch während eines einwöchigen Projekts an einem englischsprachigen Film zu arbeiten.

Erfolgreiche Absolventen am BKHX in Brakel
Erfolgreiche Absolventen am BKHX in Höxter