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Besuch aus dem Baskenland

Zwei Vertreter der baskischen Bildungsorganisation Tknika, Gorka Baqueriza und Josua Joubert haben das Berufskolleg Kreis Höxter besucht. Tknika entwickelt im Auftrag des baskischen Bildungsministeriums neue, innovative Unterrichtsinhalte im technischen Bereich für baskische berufsbildende Schulen. Dabei werden sowohl neue Technologien in die berufliche Bildung transferiert, als auch die Herausforderung der Digitalisierung angenommen.

Tknika ist ein interessanter Partner für das Berufskolleg Kreis Höxter, da auch am BKHX stets an der Weiterentwicklung der beruflichen Bildung gearbeitet wird, insbesondere in den Schwerpunkten Industrie 4.0 und Digitalisierung. Nach einer Führung durch das Berufskolleg und die Schülerlabore Kom.Tec und Tec4you-lab zeigten sich die Besucher auch sehr beeindruckt von der Ausstattung dem engagierten Lehrerinnen und Lehrern.

Mit dem Ziel einer nachhaltigen Kooperation wurde dann auch folgende Möglichkeiten sondiert:

  1. Zusammenarbeit im Rahmen eines Erasmus+ Austausches von Lehrerinnen und Lehrern des Berufskollegs mit Tknika und baskischen berufsbildenden Schulen zum gegenseiteigen Austausch und zur Weiterbildung
  2. Zusammenarbeit im Rahmen eines Erasmus+ Austausches von Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs über Tknika an berufsbildende Schulen im Baskenland.
  3. Bilaterale Projekte mit den Fokus auf der Entwicklung neuer Lerninhalte, innovativer Lernmedien und dem Transfer neuer Technologien in die berufliche Bildung.
v.l.: Josua Joubert Tknika, Gorka Baqueriza Tknika, Dagmar Knies BKHX, Michael Urhahne Leiter BKHX, Nicolas Fiekens BKHX

Alle Jahre wieder…

… bereits zum vierten Mal besuchten Schüler*innen der Deutschen Schule Nairobi das Berufskolleg Kreis Höxter in der Adventszeit.

Mit ihrem Klassenleitungsteam besichtigten Schüler*innen der Deutschen Schule Nairobi im Rahmen dieser Berufsorientierungsfahrt Betriebe, Universitäten und Hochschulen sowie die Arbeitsagentur in Ostwestfalen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen werden sie dann nach einem weiteren Aufenthalt in Heidelberg wieder nach Kenia zurückreisen. Die Jugendlichen waren in Gastfamilien untergebracht und freuten sich sehr, gerade in der Adventszeit auch die Bräuche und deutschen Traditionen in dieser geprägten Zeit miterleben zu können. Schade, dass auch in diesem Jahr der erhoffte Schnee ausblieb. Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Brakel Ursula Grewe (links im Bild) hieß die Gäste im Rathaus und im Kreis Höxter willkommen.


Erst wenn´s fehlt, fällts auf…. #missingtype2.0

Großer Andrang bei der zweiten Schul-Blutspende
am Berufskolleg Kreis Höxter

Hinten: die Organisatoren der Schul-Blutspende Teresa Spieker, Judith Altman, Barbara Eggers (DRK Ortsverein Brakel), Astrid Gödecke, Hannah Sievers.
Vorne: folgten der Einladung des BKHX gerne: Hendrik Hensen (Lehrer des PLG), Stina Hübscher (Schülerin des PLG).

Trotz aller Errungenschaften der modernen Hochleistungsmedizin, können Blut und aus Blut hergestellte Präparate nicht künstlich hergestellt werden. Steht nicht ausreichend Spenderblut zur Verfügung, entstehen Versorgungsengpässe in Krankenhäusern und Kliniken.
Jeder von uns kann in die Situation kommen, ein Blutprodukt zu benötigen. Um unsere Schülerinnen und Schüler weiter für die Bedeutung des Themas Blutspende zu sensibilisieren, hat das Gesundheitsteam des Berufskollegs Kreis Höxter bereits die zweite Schul-Blutspendeaktion organisiert. In erneuter Kooperation mit dem DRK-Blutspendedienst West und dem DRK Ortsverein Brakel wurde die Aktion am 18. November 2019 in der Aula des Berufskollegs Kreis Höxter durchgeführt.
Dem Aufruf zur Blutspende folgten insgesamt 125 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer. 98 von ihnen waren Erstspender. Der Einladung des Gesundheitsteams folgten auch 22 Schülerinnen und Schüler der Q2 des Petrus-Legge-Gymnasiums.


Umweltaktionstag am Berufskolleg Kreis Höxter

Drei Klassen nahmen an der weltweiten FILL-THE-BOTTLE-CHALLENGE teil

Knapp 60 Schülerinnen und Schüler der Unterstufen der Höheren Berufsfachschule sowie der 11. Klasse des Beruflichen Gymnasiums sammelten am Mittwoch, den 04.Dezember, 2 1/2 Stunden lang auf unterschiedlichen Routen durch Höxter Zigarettenkippen von Wegen und Straßen auf. Im Rahmen eines Umweltaktionstages wollten sie zeigen, wie achtlos Raucher mit diesem Sondermüll umgehen.

Weltweit werden laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich etwa 5,6 Billionen Zigaretten geraucht. Geschätzte 4,5 Billionen landen danach nicht im Aschenbecher oder in der Mülltonne, stattdessen wird der Stummel einfach weggeworfen. Nach WHO-Schätzungen addieren sich die Kippenreste so zu einem Müllberg von ungefähr 680.000 Tonnen im Jahr. Die Zigaretten gefährden die Umwelt mit den enthaltenen Giftstoffen. Die Filter aber sind zusätzlich problematisch: Sie bestehen hauptsächlich aus dem nur schwer abbaubaren Kunststoff Celluloseacetat und sind für einen unermesslich großen Berg von toxischem Sondermüll verantwortlich, der bei Regen in den Boden und ins Meer gespült wird. So kann eine Zigarettenkippe  für Kleinkinder extrem gesundheitsgefährdend und pro Liter Wasser für Fische bereits tödlich sein. Zudem verrotten Zigarettenfilter äußerst langsam. “Im Süßwasser dauert es 15 Jahre bis Zigarettenstummel vollständig zerfallen, im Salzwasser geht man sogar von 400 Jahren aus”, so das Kärntner Institut für Seenforschung.

Das Ergebnis der Aktion ist so beeindruckend wie erschreckend zugleich. Knapp 6,5 kg Zigarettenstummel wurden in dieser kurzen Zeit gesammelt. Das zeigt, wie wichtig es ist, auf diese scheinbar kleine Umweltsünde aufmerksam zu machen.

Doch diese Challenge war nicht alles, was der Umweltaktionstag zu bieten hatte. Während die Schüler sammelten, verkauften die Organisatorinnen des Tages, Britta Gohs, Michaela Lücking-Freytag, Silke Niemeier und Sonja Sprock an einem Stand auf dem Markt selbstgebackenen Kuchen, Kaffee  und „Die gute Schokolade“. Der Verkauf von nur fünf Tafeln dieser von der Stiftung Ökotest als beste getestete Schokolade führt im Rahmen des Projekts PLANT FOR THE PLANET“ zur Anpflanzung eines Baumes in Mexico. Dort wachsen die Bäume aufgrund des Klimas schneller als in Europa. Alle Verkaufserlöse fließen nun in das Projekt „PLANT FOR THE PLANET“ und ein Höxteraner Pflanzprojekt.

Die Organisatorinnen sowie die Schülerinnen und Schüler zeigten sich angesichts der Menge der liegengebliebenen Zigarettenkippen sehr erstaunt, waren aber insgesamt sehr zufrieden mit den Ergebnissen dieses Umweltaktionstages. Das Ziel, auf dieses vermeintlich kleine Umweltproblem aufmerksam zu machen und zusätzlich mit der Neupflanzung von Bäumen dem Klimawandel entgegenzutreten, wurde voll erreicht.


Projekttage zur Suchtprävention am Berufskolleg Kreis Höxter

In einer Kooperation mit der Westfälischen Kinder- und Jugendklinik Marsberg und dem Berufskolleg Kreis Höxter fanden am 27.11.2019 im Rahmen von Projekttagen zum Thema „Sucht“, Gesprächsrunden zwischen Schülerinnen und Schülern der AVVG1B, AVVT1B, BSU1B, FSHU1B, GGM1B, GPM1B, GPM2B, HBIU1B, Fachleuten und Patienten, statt. Mit großem Interesse verfolgten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Schilderungen der Besucher und stellten konkrete Fragen zum verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol und Drogen. Festzustellen ist, dass bei Jugendlichen ein Bedürfnis besteht, über Fragen eines bedachten Umgangs mit Alkohol und Drogen zu sprechen. Wichtig dabei ist, Verständnis für junge Menschen zu zeigen, denn nur so kommt man miteinander ins Gespräch und kann sie dazu bewegen, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Projekttagen sollen im Unterricht aufgearbeitet werden.

Die begleitenden Kolleginnen und Kollegen der Diskussionsrunde waren begeistert und wünschten, dass vergleichbare Veranstaltungen gerne öfter im Jahr angeboten werden.



Infomesse zu den Berufsfeldern des Erziehers und der Heilerziehungspflege

Am 07.10.19 fand die Messe zur Information über die vielfältigen Arbeitsfelder im Erzieherberuf erstmalig gemeinsam mit der Heilerziehungspflege statt. In der Aula des Berufskollegs Kreis Höxter am Schulort Brakel erkundeten zahlreiche Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufen aus den umliegenden Schulen im Kreis Höxter und hausinterne Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule, der Kinderpflege und der Sozialassistenz die vielfältigen Aufgaben dieser beiden Berufsfelder.

Dazu hatten die Studierenden der Unterstufen der Fachschule für Sozialpädagogik und der Fachschule für Heilerziehungspflege in kleinen Gruppen die vielfältigen Einsatzgebiete der Erzieher/innen und Heilerzieher/innen in unserer Region eigenständig erkundet. So wurden neben vielen anderen die integrative Kindertagesstätte „Alsternest“ in Bühne, das SOS-Kinderdorf in Schwalenberg, die Jugendfreizeitstätte Heilige Seele in Brakel und die Integ GmbH in Bad Driburg besucht.

Die Ergebnisse ihrer Exkursionen ließen die Studierenden dann in eine methodisch und medial vielfältig aufbereitete Infomesse einfließen. In Kleingruppen erkundeten die Besucherinnen und Besucher die einzelnen Stände, an denen neben Fachinformationen auch vieles zum Mitmachen und Ausprobieren geboten wurde: Beispielsweise die Durchführung verschiedener Spiele und (Förder-)Angebote, die für das jeweilige Arbeitsfeld typisch sind ermöglichten den Besuchern einen lebendigen Einblick in die Berufe des Erziehers und des Heilerziehungspflegers.

Den Schülerinnen und Schülern wurde deutlich, wie abwechslungsreich und spannend, aber auch verantwortungsvoll die Arbeit in diesen Berufsfeldern ist.


Studienfahrt der FOS Gesundheit und Soziales nach Südengland

Nach einem guten Vorbereitungstag, bereits in der zweiten Woche des begonnenen Schuljahres, konnten sich 67 Schülerinnen und Schüler reif für die Insel fühlen. Die Kolleginnen Ina Eikenberg, Dagmar Knies, Hildegard Nutt und Kollege Udo Schlüter hatten all ihre Erfahrungen aus den Klassenfahrten der Vorjahre und ihr kulturelles Wissen um Großbritannien ausgepackt, um die Teilnehmenden bestmöglich auf England einzustimmen.

Am 09.09.2019 erreichte ein roter Bus aus den Niederlanden Brakel, um die Gruppe nach Eastbourne zu fahren. Etwas ungewöhnlich, fanden einige, aber Busunternehmen vor Ort werden immer rarer und es sollte sich herausstellen, dass der niederländische Busfahrer nicht nur super fahren konnte, sondern auch mehrsprachig war, d.h. mit gutem Deutsch und noch besserem Englisch aufwarten konnte, was viele beeindruckte.

Zügig erreichte der Bus ohne Staus und zähfließenden Verkehr den Anleger in Calais, um nach Dover überzusetzen. Die sehr klare Sicht ließ bereits beim Auslaufen der Fähre „Pride of Kent“ die Kreidefelsen der britischen Inseln in der Nachmittagssonne erkennen, fast als ob man mit der Hand nach ihnen greifen könnte. Nach 1 ½ Stunden war Dover erreicht, und das Castle erhob sich, an große Zeiten erinnernd, hoch über den Klippen.

Bis zur Ankunft in Eastbourne sollten nun noch zwei Stunden Busfahrt vergehen, während derer die Gruppe erste Eindrücke der pittoresken Landschaft und der niedlichen Dörfer Südenglands sammelte. Nach Ankunft im Zielort wurden die Schülerinnen und Schüler in die Gastfamilien entlassen, wo sie sich nun mit ihren Englischkenntnissen ausprobieren konnten. Der nächste Tag sollte im Konversationskurs einer Sprachschule weitere sprachliche Barrieren abbauen und neue Impulse für das Abschlussjahr setzen. Am Nachmittag fuhr man dann im Rahmen der „Town Tour“ gemeinsam zur atemberaubenden Kulisse der nahegelegenen Landspitze „Beachy Head“ mit Steilklippen, die 162 Meter ins Meer abfallen. Spektakulär, aber auch beängstigend, wissend darum, dass es nach der Golden Gate Bridge in L.A. der Ort mit den zweithäufigsten Suizidfällen ist.

Das für viele eigentliche Highlight der Fahrt wurde mit der Metropole und englischen Hauptstadt London am Mittwoch angesteuert. Von Greenwich aus, wo die Gruppe den nullten Meridian streifte, ging es nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor der Londoner Skyline und einem kleinen Marsch zum Themseufer auf eine Bootstour, vorbei an etlichen Sehenswürdigkeiten wie Shakespeare’s Globe Theatre, St. Paul‘s Cathedral mit Milleniumbridge, dem Tower of London mit der Towerbridge und dem London Eye, um schließlich an den „Houses of Parliament“ auszusteigen und zu Fuß die Stadt weiter zu entdecken. Nach ersten gemeinsamen Erkundungen der Sehenswürdigkeiten in der „City of Westminster“ begaben die Schülerinnen und Schüler sich zu IHREN Sehenswürdigkeiten, die oftmals vornehmlich in der Oxford Street liegen. Voll bepackt mit allen möglichen Accessoires trat die Gruppe gegen Abend zufrieden und erschöpft die Rückfahrt ab der O2-Arena Richtung Eastbourne an.

Nach einer weiteren Sprachschuleinheit am Donnerstagvormittag wurde es am Nachmittag mit dem Besuch des Royal Pavilion in der Küstenstadt Brighton noch einmal „königlich“. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler den Glanz der britischen Könige des 19. Jahrhunderts und natürlich auch deren ganze Dekadenz bei einer Führung durch das Gebäude nachempfinden. Wer anschließend noch Pfund in der Tasche hatte, für den gab es die Möglichkeit, diese in den berühmten „Lanes“ oder einem großen Shoppingcenter loszuwerden. Einige nahmen die verbliebene Zeit zum Anlass, auf kulinarische Reise zu gehen und trauten sich in ein indisches Restaurant oder ließen es sich bei einem Afternoon Tea gut gehen.

 


Besuch des WERKRAUM im Bregenzerwald, Österreich

Gefördert durch die  ERASMUS + Mobilität haben die Kollegen Ulrich Mau und Dirk Wolfram vom 18. – 21. September der Region Vorarlberg einen Besuch abgestattet. Konkretes Ziel war der „Werkraum“ in Andelsbuch.

Die Region Voralberg ist vor allem durch die holzverarbeitenden Betriebe gekennzeichnet. Arbeitsbereiche sind hier der Holzbau, die Zimmerei und die Tischlerei. Wie auch in Deutschland besteht jedoch auch in dieser Region ein Mangel an Facharbeitern und Auszubildenden.

Der „Werkraum“ ist ein Handwerkerverein, in dem sich Betriebe zusammengeschlossen haben, um in der Region „Bregenzer Wald“  Tradition, Innovationskraft und solides Handwerk zu bündeln. Er bietet für die Mitglieder (von 300 regionalen Betrieben sind 100 im „Werkraum“ organisiert) die Möglichkeit der Ausstellung/Präsentation und des Marketings und hat sich insbesondere der Ausbildungsförderung verschrieben.

Für die Kollegen eine interessante Fortbildung mit Besichtigungen von ansässigen Betrieben und des Werkraumgebäudes –  ein intensiver Austausch u.a. über Themen wie „Handwerk“ und „Berufsausbildung“ inklusive.

Beeindruckend auch das Werkraumgebäude selbst. Durch seine Lage in der Ortsmitte von Andelsbuch und seine herausragende Architektur (Schweizer Architekt Zumthor) ein Aushängeschild für die gesamte Region Vorarlberg und die „Heimstätte der Mitgliedsbetriebe. Hier findet z.B. alle drei Jahre der überregional bekannte Wettbewerb „Handwerk und Form“ statt.

Ein insgesamt positives Fazit zog der Initiator der Fortbildung, Ulrich Mau nach Rückkehr in den Kollegenkreis: „… eine erkenntnisreiche Reise, ermöglicht durch das Projekt ERASMUS + Mobilität …“.


Sportliches Hip Hop Angebot am BKHX

Hip Hop mit Caroline Bölke – ein sportliches Angebot für alle! Das diesjährige Angebot des Landesprogramms Kultur + Schule spricht all diejenigen an, die sich im Bereich Tanz ausprobieren wollen. Dabei sind Anfänger*innen genau so willkommen wie erfahrene Street Dancer*innen…