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Aspekte individuellen Lernens sind neue Schwerpunkte

Brüder Grimm Schule, Gesamtschule und Berufskolleg in Brakel setzen ihre Arbeit als Zukunftsschulen NRW fort

Friedhelm Morawietz (Bezirksregierung Detmold), Heike Schulz, Schulleiter Michael Urhahne, Lena Hoblitz (alle Berufskolleg), Schulleiterin Sandra Florsch (Gesamtschule), Rita Mertens (Brüder Grimm Schule) und Gerhard Antoni (Berufskolleg)

Drei Jahre lang haben sie erfolgreich über ihre jeweilige Schulform hinaus zusammengearbeitet. Mit finanzieller Unterstützung des Kreises und der Stadt Brakel sowie durch Projektmittel der Osthushenrich-Stiftung konnten die Brüder Grimm Schule, die Städtische Gesamtschule Brakel sowie das Berufskolleg Kreis Höxter dadurch eine Lernwerkstatt in der Stadtmitte einrichten, die inzwischen weit über Brakels Grenzen hinaus bekannt ist. Für viele Kinder und Jugendlichen wurde sie bereits zu einem wichtigen außerschulischen Bildungsort, an dem sie sich ausprobieren und (beinahe) grenzenlos experimentieren konnten. Kinder der umliegenden Kindertageseinrichtungen tummeln sich in den Räumen am Markt ebenso wie Kinder der Grundschulen und der weiterführenden Bildungseinrichtungen – die einen, um mit der Methode „Lernwerkstatt“ auf innovativen Wegen Neues zu entdecken, die anderen, um die Methode selbst zu erlernen, um sie zum Beispiel als künftige Erzieherinnen wiederum an die Kinder ihrer Gruppen weitergeben zu können. Coronabedingt sind die Aktivitäten momentan sehr stark eingeschränkt, was die Aktiven nicht daran hindert, mit neuen Ideen und großem Elan künftige Themen zu entwickeln und am Konzept weiterzuarbeiten. Das Landesprogramm “Zukunftsschulen NRW” fördert solche Netzwerke von Schulen im Bereich der Individuellen Förderung untereinander, indem es professionelle Begleitung und Stundenanteile in das System gibt. Das vorrangige Ziel ist dabei die Implementierung der speziell auf die Methode Lernwerkstatt ausgerichteten Aspekte des individuellen Lernens. Dabei sollen kognitive Strategien der Informationsbeschaffung und -verarbeitung, metakognitive Strategien, wie z. B. die Selbststeuerung und das Zeitmanagement, sowie motivational-volitionale Strategien der Interessensbildung usw. der Schüler und Schülerinnen in allen drei Schulformen in den neuen Themenbereichen besonders gefördert und ermöglicht werden. Mit großer Freude unterzeichneten daher die drei Partnerschulen den neuen Kooperationsvertrag im Beisein von Friedhelm Morawietz von der Bezirksregierung Detmold. Dieser sparte dabei nicht mit lobenden Worten für die bisherige Zusammenarbeit der drei Schulen. Er sei dabei sehr sicher, dass auch die kommenden Jahre wieder viel Freude und sehr gute Ergebnisse für alle Beteiligten, für die Kleinen wie für die Großen, mit sich brächten.