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Zahlen, Daten, Fakten aus dem Wirtschaftsleben

Niedrige Zinsen, geringe Inflationsrate, sinkende Arbeitslosigkeit und ein sich abkühlendes Wirtschaftswachstum – alle wichtigen ökonomischen Größen wurden analysiert und in Beziehung zur aktuellen und vergangenen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank gesetzt. Ralf Zimmermann von der Deutschen Bundesbank aus Düsseldorf verstand es, die theoretischen Grundlagen der Geldmengensteuerung der Europäischen Zentralbank mit neuen Entwicklungen und Zahlen spannend zu präsentieren. Der kompakte und inhaltsreiche Input im Abendunterricht kam bei den Studierenden der Wirtschaftsfachschule in Höxter sehr gut an.

Am folgenden Morgen erarbeiteten die angehenden Bankkaufleute einen Vormittag lang mit Dozent Ralf Zimmermann das Themenfeld der geldpolitischen Instrumente und Entscheidungen. In einer Simulation agierten die motivierten Schülerinnen und Schüler als EZB-Rat und nahmen die Stabilität der Eurowährung selbst in die Hand und das „mit Erfolg“, so der begleitende Lehrer Dirk Borchert, „die Entscheidungen der Auszubildenden kamen denen der Europäischen Zentralbank recht nah.“ An den derzeit niedrigen Zinsen änderten allerdings auch die Auszubildenden nichts.

„Ich freue mich, dass die zwei Veranstaltungen so hervorragend bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern angekommen sind. Die Termine für das nächste Jahr sind schon mit Herrn Zimmermann vereinbart. Neben den Studierenden der Fachschule und den Auszubildenden zur Bankkaufrau bzw. zum Bankkaufmann werden sich dann auch die Lehrerinnen und Lehrer für Wirtschafts- und Volkswirtschaftslehre mit dem Experten der Bundesbank bei dem Thema „Geld“ auf den neuesten Stand bringen,“ so Organisatorin Petra Görtz.