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Willy Niesse und Hannelore Schulz-Scheifers werden in den Ruhestand verabschiedet

Bevor Willy Niesse zum Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel wechselte, war er bereits 10 Jahre am Gymnasium St. Xaver in Bad Driburg tätig. Seit nun 25 Jahren unterrichtete er schwerpunktmäßig die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales im Fach Deutsch. Außerdem war er in den Fächern Erziehungswissenschaften, Politik und Wirtschaftslehre aber auch in anderen Bildungsgängen eingesetzt.

Darüber hinaus zeigte er großes Engagement bei der Organisation und Realisation der Katalonien-Studienfahrten der Fachoberschule, die über fünfzehn Jahre lang sehr erfolgreich federführend von ihm geplant und durchgeführt worden sind und für viele ehemalige Schüler unvergesslich bleiben.

 

Für seine kommenden Jahre hat Willy Niesse klare Vorstellungen: Im Mittelpunkt stehen jetzt die Themen Familie, Reisen, Haus und Hof sowie die eigene Gesundheitspflege.

Willy Niesse hebt hervor, dass seine Entscheidung für den Lehrerberuf ein ganz großes Glück für ihn war. Er kann nach all den Jahren und beruflichen Herausforderungen bilanzieren: „Ich würde es noch einmal tun.“

Auf insgesamt 38 Schuljahre an den Berufskollegs des Kreises Höxter kann Studiendirektorin Hannelore Schulz-Scheifers zurückblicken. 36 Jahre davon unterrichtete sie allein am Standort Brakel. Hannelore Schulz-Scheifers war im Laufe ihrer unterrichtlichen Tätigkeit in nahezu allen Bildungsgängen eingesetzt worden. Hervorzuheben ist, dass es ihr stets ein ganz wichtiges Anliegen war, die Stärken der Schüler zu erkennen und zu fördern. Auch verstand sie es, Schüler dazu zu motivieren, niemals ihre Ziele aus den Augen zu verlieren. Bemerkenswert ist, dass ihre Fähigkeiten und ihr Engagement in all den Jahren nicht nachgelassen haben oder ineffektiv geworden sind. Durch ihre dienstliche Tätigkeit war es ihr möglich, verantwortungsbewusste Entscheidungen für und mit den Schülern zu treffen, die vielen dann Hilfe und Orientierung gaben.

 

Hannelore Schulz-Scheifers gehörte zur erweiterten Schulleitung. In ihrer besonderen Verantwortlichkeit lag die Leitung und Verwaltung der Berufsfachschulen Kinderpflege und Sozialassistenz. Darüber hinaus war sie als Abteilungsleiterin auch für den schulischen Teil der dualen Ausbildungsberufe Friseur/Friseurin, Bäcker/Bäckerin und Verkäufer/Verkäuferin im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei, zuständig.

 

So geht sie dann auch, wie sie sagt, „mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Schule werde ich wohl vermissen, andererseits werde ich es nun genießen können, wenn die Uhr lediglich eine Orientierung im Tagesablauf ist und nicht mehr so wichtig wie bei schulischen Abläufen und Planungen. Man kann dann bei schönen Dingen sich Zeit nehmen – da man sie ja hat.“

 

Oberstudiendirektor Michael Urhahne hob in seiner Ansprache die besonderen Leistungen, die absolute Verlässlichkeit und das hervorragende berufliche Engagement der scheidenden Studiendirektorin hervor und wünschte ihr – auch im Namen des Kollegiums – für ihre Zukunft alles Gute.