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Projekt: Umgestaltung eines Wohnwagens

Mit dem Motto „Wir lassen uns nicht unterkriegen – wir sind stärker“, gingen wir, die Studierenden der Erzieherklasse in unser Projekt. Unsere Einrichtung war die Offene Ganztagsschule der Johanniter in Rischenau. Dort wurde das geliebte Spielparadies der Kinder Anfang des Jahres durch ein oder mehrere Personen demoliert. Dieses war eine sehr gute Grundlage für unser Projekt. Nun hieß es, das zerstörte Werk mit den Kindern zusammen wieder aufzubauen. Durch viele Spender hatten wir auch schnell die benötigten Materialien parat.

So gingen wir am 19.02.2018 gemeinsam mit den Kindern an die Arbeit – und zwar über vier Wochen hinweg. Der Wohnwagen wurde in vier Rollenspielbereiche aufgeteilt. Aus einer Seite wurde eine Leseecke, aus der anderen eine Eisdiele, aus der dritten die beliebte Kinderküche und aus der letzten Seite des Wohnwagens entstand ein Piratenschiff mit Steuerrad. So kann der Wohnwagen in Zukunft als vielfältiger Rollenspielbereich genutzt werden. In unserer Gruppe verlegten wir PVC, wir gestalteten eine neue Sofaplatte und strichen die Wände des Wohnwagens von außen und innen. Außerdem nähten wir Kissen, backten und bastelten. Vier Wochen voller Spaß und Freude endeten mit einem Highlight. Der Wohnwagen wurde gemeinsam mit den Eltern eingeweiht. Bei der Feier nahmen die Kinder an einem Stationsspiel teil, bei dem sie mit dem Kraken kämpften, einen sportlichen Parcours durchliefen oder Piratenhüte bastelten. Bei Kaffee und Kuchen wurde geplaudert und der Wohnwagen wurde natürlich von allen Besuchern besichtigt. Den krönenden Abschluss der Einweihungsfeier bildeten dann die Heliumluftballons. Jedes Kind bekam diesen in die Hand gedrückt. Dann stellten wir uns in einen Kreis, zählten gemeinsam von eins bis drei und ließen sie steigen. Am Ende des Projektes müssen wir wirklich sagen, dass wir ein schönes, gelungenes Projekt hatten und es gerne wiederholen würden.

„Verzögerung birgt immer ein Risiko. Wenn du ein großes Projekt aufschiebst, wirst du es meistens zerstören.“ Miguel de Cervantes