Kultur und soziales Engagement: kraftart

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Die Gruppe KraftArt gestaltet Litfaßsäule

Bild Entwurf Wettbewerb

Entwürfe im Rahmen des Wettbewerbs

Die Vorbereitungsarbeiten für den Besuch des Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswissenschaftlers Klaus Hurrelmann sind in vollem Gange.

In dem Wettbewerb der Gruppe KraftArt zur Gestaltung einer Litfaßsäule hat sich ein eher ungewöhnlicher Entwurf durchgesetzt. Verschiedenen Konzepten der Schülerinnen und Schüler wurden durch die Jury eine hohe Umsetzbarkeit und Ästhetik zugesprochen. Gewonnen hat letztendlich der Entwurf der Schülerin Franziska Ridder aus der Gymnasialen Oberstufe des beruflichen Gymnasiums. Juryvorsitzende E. Brosterhus lobte insbesondere das vorgeschlagene Zusammenspiel zwischen Raum und Objekt.

Mit freundlicher Unterstützung des Kollegen Herrn Janowitz konnte der Entwurf zeitnah und hochwertig realisiert werden.

Verschiedene Ideen sollen nun die Säule bespielen und das Interesse der Schüler wecken – sei es als Politik-Barometer oder als Abstimmungsmedium.

Bild Litfaßsäule

Der „Rohling“ steht

Bildanhang 1 (2)Künstlerisch begleitet wird das Projekt von Burkhard Meyer aus Steinheim (www.brosterhus-meyer.de)

Einladung zum „International Club“-Abend

Unter dem Titel „Find your international rhythm“ lädt die Projektgruppe „KraftArt“ vom Kreisberufskolleg Brakel am Freitag, 11. März zu einem „International-Club“-Abend ein. Gesang, Jazz, Pop, aktuelle Clubmusik und Tanz werden den Abend bestimmen, bei dem sich Schülerinnen und Schüler, Jugendliche sowie junge Flüchtlinge in entspannter Atmosphäre treffen und kennenlernen können.

KULTUR(en) verbindet(en) uns als Menschen alle miteinander – über Sprachen, Anschauungen und Religionen hinweg – weil sie mehr sind als eine Zusammenschau dieser Teile. Es braucht viel Geduld, bis alle dies erkennen und die darin verborgenen Möglichkeiten wertschätzen. Dieses Projekt der Gruppe KraftArt ist eine gute und wirkliche Möglichkeit – direkt vor unserer Haustüre – statt darüber „nur“ zu sprechen, das Ereignis „Miteinander-Sein“ zu erleben und praktisch dabei mitzumachen. Nur Mut!

Mehr Informationen finden Sie unter folgenden Links:
<a href=“http://www.kreisberufskolleg-brakel.de/wp-content/uploads/2016/02/NW20-2-2016KraftArt.pdf“ target=“_blank“>Neue Westfälische Zeitung</a>
<a href=“http://www.kreisberufskolleg-brakel.de/wp-content/uploads/2016/02/WB20-2-2016KraftArt.pdf“ target=“_blank“>Westfalenblatt</a>

 

Die Gruppe KraftART lud zum Internationalen Buffet

20160115_181322Die Mitglieder der Gruppe KraftART trafen sich am Freitag, den 15. Januar 2016, in der Küche des Kreisberufskollegs Brakel, um gemeinsam zu kochen, zu essen und einander besser kennen zu lernen. Auf dem Speiseplan standen neben arabischen Gerichten klassisch deutsche Rezepte. Gemeinsam kochten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Beispiel Couscous, Kartoffelsuppe und Reibeplätzchen mit Apfelmus. Das Ergebnis war ein üppig gefülltes internationales Buffet, bei dem jeder der Anwesenden gern zulangte.

Der Gruppe KraftART gehören Schüler und Schülerinnen des Kreisberufskollegs Brakel aus verschiedenen Bildungsgängen sowie etwa 20 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge an, welche in Brakel im Kolping Berufsbildungswerk oder im Flüchtlingsheim in der Märsch in Brakel leben.

Kraftart Logo bearbeitetZiel von KraftART ist es, die Jugendlichen durch gemeinsame Aktionen in ihrer Persönlichkeit zu stärken und soziale Kontakte zu fördern.
2015 wurde von der Gruppe bereits die Portraitfoto-Ausstellung „Starke Bürger“ konzipiert und in der Volksbank Brakel präsentiert.

Wer Interesse an einer Mitarbeit in der Gruppe hat, wendet sich bitte an die Lehrkräfte Marita Menne oder Markus Keeve vom Kreisberufskolleg Brakel.

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Jugendliche stark machen: Stärkung personaler und sozialer Schutzfaktoren durch die Mitgliedschaft in der Gruppe „KraftART“

In der inklusiv angelegten Gruppe, welche am Kreisberufskolleg entstanden ist, entstehen künstlerische Produkte und Werke (Art = Kunst), z.B. Videoinstallationen, Theaterstücke, Filme, Bilder, welche aktuelle Bedürfnislagen und Interessen der Jugendlichen aufgreifen und somit einen Beitrag zur Stärkung ihrer Persönlichkeit leisten können. Die Teilnehmer/innen stärken und unterstützen sich zudem gegenseitig durch das Einbringen ihrer individuellen Fähigkeiten und Erkenntnisse – ihrer ganz eigenen Art.
Die Mitglieder der Gruppe KraftART sind momentan elf Schüler/innen des Kreisberufskollegs Brakel aus verschiedenen Bildungsgängen sowie etwa 15 u.a. unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, welche in Brakel im Kolping Berufsbildungswerk oder im Flüchtlingsheim in der Märsch in Brakelleben. Das Zusammensein in der Gruppe hat bereits bewirkt, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sich untereinander angenähert haben und in einen guten Kontakt getreten sind. Die Flüchtlinge haben so erste Anknüpfungs-punkte in Deutschland. Für die deutschen Mitglieder der Gruppe war es besonders bewegend, die Schilderungen der unterschiedlichen Fluchtwege durch die einzelnen Flüchtlinge aus erster Hand zu hören und so einen persönlichen Zugang zur Flüchtlingssituation in Deutschland zu finden.

Gemeinsam haben die Teilnehmer/innen der Gruppe aktuell eine Fotoausstellung konzipiert, welche anhand einer Portraitserie mit dem Titel „Starke Bürger“ die neue Vielfalt der deutschen Gesellschaft verdeutlicht. Der Begriff „Bürger“ wird hier in einem weiteren Sinn verstanden: Neben deutschen Staatsbürgern sind momentan unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit und Nationalität viele Menschen in Deutschland ein Teil unserer Gesellschaft und somit grundrechtsberechtigt. Es zeigen sich in der Portraitserie Personen, die in ihren unterschiedlichen Lebensbereichen viel Stärke und Kraft mitbringen bzw. mitbringen müssen, weil die äußeren Lebensumstände z.T. nicht einfach sind. Indem sie sich zeigen, soll Öffentlichkeit hergestellt werden und ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft – immer noch – eine Bereicherung ist.

Ausstellungsplakat_g KopieDiese Fotoausstellung wird am 09.11.2015 in der Vereinigten Volksbank um 10 Uhr eröffnet. Über viele Teilnehmer/innen dieser Eröffnungsveranstaltung würden sich die Mitglieder der Gruppe sehr freuen!

 Das Konzept der Gruppe sieht grundsätzlich vor, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen weitreichende und konkrete Mitwirkungs- und Partizipationsmöglichkeiten einzuräumen und ihnen eine weitgehende Verantwortung für die inhaltliche und methodische Gestaltung der Gruppentreffen zu übertragen. So sollen sie befähigt werden, eigene Vorstellungen und Interessen (weiter) zu entwickeln, Fragen stellen zu lernen und Lösungen zu finden, Pflichten und Aufgaben einzuhalten sowie Anstrengung als lohnend zu erleben. Durch das soziale Eingebundensein in die heterogene Gruppe sollen sie vielfältige Erfahrungen mit anderen Menschen machen und sich in andere Personen emphatisch hineinversetzen können.

Ziel ist es, so die bedeutsamen personalen und sozialen Ressourcen der Jugendlichen zu stärken, wie z.B. emotionale Stabilität, Selbstvertrauen, soziale Kompetenz, Selbstwirksamkeitserwartung und aktiv-problemlösende Bewältigungsstrategien. Durch diese Art von Kraft sollen die Jugendlichen befähigt werden, anstehende Entwicklungsaufgaben, wie Erlangung schulischer u. beruflicher Qualifikationen, Übernahme von gesellschaftlichen Partizipationsrollen im kulturellen und politischen Raum, Entwicklung eines eigenen Lebensstils und sozialer Bindungen u.a., aktiv und angemessen zu bewältigen.

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Wer Interesse an einer Mitarbeit in der Gruppe hat, wendet sich bitte an die Lehrkräfte Marita Menne oder Markus Keeve vom Kreisberufskolleg Brakel.

 

 

 

Jugendliche stark machen: Stärkung personaler und sozialer Schutzfaktoren durch die Mitgliedschaft in der Gruppe „KraftART“

In der inklusiv angelegten Gruppe, welche am Kreisberufskolleg entstanden ist, entstehen künstlerische Produkte und Werke (Art = Kunst), z.B. Videoinstallationen, Theaterstücke, Filme, Bilder, welche aktuelle Bedürfnislagen und Interessen der Jugendlichen aufgreifen und somit einen Beitrag zur Stärkung ihrer Persönlichkeit leisten können. Die Teilnehmer/innen stärken und unterstützen sich zudem gegenseitig durch das Einbringen ihrer individuellen Fähigkeiten und Erkenntnisse – ihrer ganz eigenen Art.

Die Mitglieder der Gruppe KraftART sind momentan elf Schüler/innen des Kreisberufskollegs Brakel aus verschiedenen Bildungsgängen sowie sechs unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, welche in Brakel im Kolping Berufsbildungswerk leben. Das Zusammensein in der Gruppe hat bereits bewirkt, dass die Jugendlichen sich untereinander angenähert haben und in einen guten Kontakt getreten sind. Die Flüchtlinge, ausschließlich junge Männer im Alter von 16 bis 17 Jahren aus Syrien, Afghanistan und Eritrea, haben so erste Anknüpfungspunkte in Deutschland. Für die deutschen Mitglieder der Gruppe war es äußerst bewegend, die Schilderungen der unterschiedlichen Fluchtwege durch die einzelnen Flüchtlinge aus erster Hand zu hören und so einen persönlichen Zugang zur Flüchtlingssituation in Deutschland zu finden.

Gemeinsam arbeiten die Teilnehmer/innen der Gruppe aktuell an einer Fotoausstellung, welche anhand einer Portraitserie zum Thema „Gesichter Deutschlands“ die neue Vielfalt der deutschen Gesellschaft verdeutlichen soll. Geplant ist des Weiteren die Erstellung und der Verkauf eines Kochbuches mit internationalen Rezepten, dessen – hoffentlich erzielter – Erlös, der Anschaffung von Computern dienen soll, welche die jungen Flüchtlinge zum Erlernen der deutschen Sprache nutzen können.

Das Konzept der Gruppe sieht grundsätzlich vor, den Jugendlichen weitreichende und konkrete Mitwirkungs- und Partizipationsmöglichkeiten einzuräumen und ihnen eine weitgehende Verantwortung für die inhaltliche und methodische Gestaltung der Gruppentreffen zu übertragen. So sollen sie befähigt werden, eigene Vorstellungen und Interessen (weiter) zu entwickeln, Fragen stellen zu lernen und Lösungen zu finden, Pflichten und Aufgaben einzuhalten sowie Anstrengung als lohnend zu erleben. Durch das soziale Eingebundensein in die heterogene Gruppe sollen sie vielfältige Erfahrungen mit anderen Menschen machen und sich in andere Personen emphatisch hineinversetzen können.

Ziel ist es, so die bedeutsamen personalen und sozialen Ressourcen der Jugendlichen zu stärken, wie z.B. emotionale Stabilität, Selbstvertrauen, soziale Kompetenz, Selbstwirksamkeitserwartung und aktiv-problemlösende Bewältigungsstrategien. Durch diese Art von Kraft sollen die Jugendlichen befähigt werden , anstehende Entwicklungsaufgaben, wie Erlangung schulischer u. beruflicher Qualifikationen, Übernahme von gesellschaftlichen Partizipationsrollen im kulturellen und politischen Raum, Entwicklung eines eigenen Lebensstils und sozialer Bindungen u.a., aktiv und angemessen zu bewältigen.

Die Gruppe wid begleitet von Marita Menne und Markus Keeve.

Ausstellungsplakat
Ausstellung Starke Bürger