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„Going Green“ – Fachoberschule Gesundheit und Soziales stellt ihr Nachhaltigkeitsprojekt im Schulministerium in Düsseldorf vor

Going Green Foto

Vom Kreisberufskolleg Brakel von links nach rechts: Bettina Jeglorz, Christina Meier, Lehrerin Dagmar Knies, Johanna Isaak, Maren Welling

Vor dem Staatssekretär des Schulministeriums und dem amerikanischen Generalkonsul in englischer Sprache ein Projekt präsentieren? Für viele Schülerinnen und Schüler ist das undenkbar. Vier Schülerinnen der Fachoberschule Gesundheit und Soziales haben genau das jetzt erlebt.

Ihre Klasse hatte unter der Leitung der Englischlehrerin Frau Dagmar Knies an dem transatlantischen Projekt „Going Green – Education for Sustainability“ der US-Botschaft in Berlin teilgenommen. Die Ergebnisse stellten sie nun im Rahmen einer regionalen Abschlussveranstaltung im Schulministerium in Düsseldorf vor. Ludwig Hecke, Staatssekretär des Schulministeriums, und der US-amerikanische Generalkonsul Michael R. Keller zeigten sich erfreut von den tollen Projekten, die von fünf nordrhein-westfälischen Schulen in englischer Sprache präsentiert wurden. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt haben – und das auf Englisch und über die Grenzen Deutschlands hinaus. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für ihre Umwelt und zeigen durch ihre Projekte, dass jede und jeder in verschiedenen Lebensbereichen etwas zur Nachhaltigkeit beitragen kann“, lobte Herr Staatssekretär Hecke.

„Going Green – Education for Sustainability“ wurde von der US-Botschaft in Berlin in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg und dem Verein Life e.V. initiiert. Konzipiert wurde „Going Green“ als Blended-Learning-Projekt, das heißt als eine Mischung aus Präsenzveranstaltungen und E-Learning.

Ausgehend von der „Going Green“-Internet-Plattform befassten sich die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales zunächst mit Begriffen wie „Nachhaltigkeit“ und „ökologischer Fußabdruck“ und setzen sich mit Problemen des Plastikmülls sowie der Bekleidungsherstellung auseinander. Anschließend sammelte die Klasse Ideen zur Lösung der erkannten Probleme. Schließlich entschieden die Schülerinnen und Schüler sich, zwei Ideen umzusetzen.

Zum einen entwickelten sie eine „Fashion campaign“, mit der sie ihre Mitschülerinnen und –schüler am Kreisberufskolleg auf die vielschichtigen Probleme bei der Herstellung von Kleidung aufmerksam machten und ein Bewusstsein für die Signifikanz ihrer Entscheidung beim Kleidungskauf schafften. Zum anderen erstellten einige Gruppen bunte Schilder für die Mülleimer und Papierkörbe in der Schule. Diese Schilder machen die häufig unauffälligen Mülleimer sichtbar und motivieren zu ihrer Benutzung. Diese farbenfrohen, informativen Schilder fanden bei Herrn Generalkonsul Keller und Herrn Staatssekretär Hecke großen Anklang.

Wer sich für „Going Green“ interessiert, findet unter http://www.teachaboutus.org weitere Informationen.

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