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Auslandspraktikum im Delphin Hotel Diva in Antalya vom 10.06. – 21.06.2019

Am 09.06. landeten wir vormittags in Antalya und wurden per shuttle zu unserer Unterkunft gebracht. Der erste Eindruck unserer Unterkunft war katastrophal, was sich später bei der Zimmerbetrachtung auch bewahrheitete. Nach mehreren Beschwerden wurden unsere Zimmer gereinigt so dass wir es aushalten konnten.

Gleich am Montag startete unser erster Arbeitstag im Hotel Delphin Imperial um 8:00 Uhr. Nach der Anmeldung wurden wir in das Hotel Diva, 5 Minuten Fußweg entfernt, weitergeleitet. Dort sollte für die kommenden 2 Wochen unser Arbeitsplatz sein. Wir stellten uns in der Chefetage vor und wurden der Abteilung Gästebetreuung zugewiesen. Zum Zeitpunkt unseres Praktikums arbeiteten dort 7 weitere Mitarbeiter, von denen 3 russisch- und die anderen4 deutschstämmig waren. Gerade angekommen herrschte man uns an, warum wir keine Arbeitskleidung anhätten. Da uns die noch gar nicht ausgegeben wurden, waren wir in der nächsten Stunde damit beschäftigt, in die Kleiderkammer zu gehen und die Hotelkleidung anzuprobieren. Wie erhielten T-Shirts, Hosen, Röcke und Schuhe. Die Reinigung der Kleidung fand täglich durch das Hotel statt. Umgezogen gingen wir in die Abteilung Gästebetreuung, in der wir die kommenden 2 Wochen verbrachten.

 

Unsere Hauptaufgabe lag in der Gästebefragung. Zunächst schauten wir den Mitarbeitern über die Schulter, doch schon am ersten Tag konnten wir eigene Befragungen durchführen. Diese Befragungen führten wir mit allen Gästen an mehreren hoteleigenen Plätzen durch, z. B. am Pool, am Strand und im office, eine Art Gästebetreuungsbüro. Hier meldeten sich Kunden, die in irgendeiner Weise Hilfe oder Tipps benötigten. Wir hatten keinen vorgefertigten Fragebogen, sondern befragten die Gäste allgemein nach Problemen oder Wünschen, um Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Neben diesen Befragungen, die einen Großteil unserer Arbeit ausmachten, gehörten  á la Carte Reservierungen zu unseren Aufgaben. Gab es Verbesserungsvorschläge, Anregungen, Wünsche oder Probleme leiteten wir diese Anliegen direkt an die betreffende Abteilung weiter. Die bürowirtschaftlichen Aufgaben bereiteten uns keinerlei Probleme, da diese unserem Arbeitsalltag in unserem Ausbildungsbetrieb sehr ähnlich waren. Der Kontakt zu den Gästen war stets sehr angenehm, sie begegneten uns sehr höflich und freundlich, so dass wir die Befragungen problemlos bereits ab unserem ersten Arbeitstag durchführen konnten und uns dabei auch recht wohl gefühlt haben.

Am Standort in Antalya werden hauptsächlich 4 Sprachen gesprochen: türkisch, englisch, russisch und deutsch. Mit den Kollegen kommunizierten wir ebenfalls deutsch, türkisch (Selin) und englisch, welches uns innerhalb dieser 2 Wochen sprachlich viel weitergebracht hat. Diese Vielseitigkeit der Sprachen faszinierte uns an diesem Standort in Antalya/Lara und war begründet darin, dass dieser Ort der touristische Mittelpunkt war.

Außerhalb der Arbeitszeiten hat die 3-Millionen Metropole natürlich noch viele Sehenswürdigkeiten, die nur darauf warten erlebt zu werden. An den Wochenenden waren wir immer zusammen unterwegs. Unsere Kollegen, die ziemlich schnell zu guten Freunden wurden, gaben uns persönliche Empfehlungen bzgl. günstiger und guter Einkaufsmöglichkeiten.  Zu unseren Highlights gehörte ein Ausflug in die Innenstadt wo wir unendliche Eindrücke sammeln konnten.  Am Abend gingen wir häufig in ein nahe gelegenes, ruhiges Café und hatten dort die Möglichkeit den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.

Leider vergingen die 2 Wochen in Antalya/Lara wie im Flug.

Für uns persönlich nehmen wir aus dieser Zeit viele neue Freundschaften, Erfahrungen und Einblicke in die türkische Arbeitswelt sowie Kultur mit nach Hause.

Wir haben die Türkei als sehr gastfreundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen kennengelernt.

Vielen Dank an das gesamte Team/Freunde für diese schöne Zeit.


Tolle Partnerschaft: Irische Azubis vom 10. Februar bis zum 01. März 2019 am Berufskolleg Kreis Höxter

Es scheint mittlerweile schon zur Selbstverständlichkeit geworden zu sein, vielleicht ist es aber auch die freundschaftliche Beziehung zwischen der Partnerschule St. John’s College Cork in Irland und dem Berufskolleg Kreis Höxter, dass seit 1992 jedes Jahr sechs irische Auszubildende über das europäische Austauschprogramm ERASMUS+ nach Brakel kommen um im Kreis Höxter Arbeitserfahrungen zu machen.


v.l.: Stephanie O’Regan (Pharmazeutische Assistentin), Thèrésa Cadogan (irische Lehrerin), Anastasija Smetanina (Tiermedizinische Assistentin), Peter Thomas McCarthy (Grafik Design), Caitlind Carty Blake (Grafik Design), Cameron Tait (Grafik Design), Adrian McGrath (Mechatroniker), Udo Schlüter (EU-Koordinator)

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir diesen internationalen Kontakt nach Irland haben und pflegen können“, stellt Udo Schlüter, einer der EU-Koordinatoren am Berufskolleg Kreis Höxter, heraus. So könnten auch jedes Jahr einige Auszubildende aus dem Kreis Höxter nach Irland geschickt werden um dort neue berufliche Erfahrungen zu sammeln, sich in der englischen Sprache weiter zu entwickeln und bisweilen auch Freundschaften zu knüpfen.


Irische Praktikanten lernen unter der Anleitung der angehenden elektrotechnischen Assistenten unseres Berufskollegs die Handhabung von Robotern kennen.

Sicherlich sei es nicht immer einfach in einer fremden Sprache zu kommunizieren und Arbeitsprozesse zu erklären, zumal die Zeit oft fehle, aber es mache auch Spaß und Freude gemeinsam etwas von einer anderen Kultur und einem anderen Land zu erfahren und sich kennenzulernen. Das Berufskolleg Kreis Höxter ist zukünftig bestrebt mehr Auszubildende in andere Länder zu schicken und hofft darauf, dass auch die dualen Partner, Betriebe und Einrichtungen den Mehrwert für ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entdecken.

Hier gilt der herzliche Dank den heimischen Betrieben für Aufnahme und exzellente Betreuung:
Brunnen-Apotheke Bad Driburg, Ulrich Niewöhner
Druckerei EGELING Bad Driburg, Bernhard Egeling
Ford Sommer Brakel
KraftArt Brakel, Marita Menne
Kleintierpraxis Barbara Notthof, Höxter
TK-World-Ag Paderborn, Melanie Elberg

Bei Fragen zur Möglichkeit an Projekten mit Unterstützung der Europäischen Union teilzunehmen, nehmen Sie Kontakt zum Berufskolleg Kreis Höxter auf unter eu@bkhx.de oder telefonisch unter 0527237250.



Zusatzqualifikation Kaufmann/Kauffrau International

Internationale Berufserfahrungen sind immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils und stellen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung eine hervorragende Möglichkeit dar, internationale

Berufskompetenzen zu erwerben. Im Oktober 2018 nutzten 4 Auszubildende im Bildungsgang Industriekaufleute sowie Kaufleute im Groß- und Außenhandel die Möglichkeit, am European College of Business and Management in London (ECBM) in Kooperation mit der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer in London die Zusatzqualifikation Kauffrau/Kaufmann International zu erlangen. Hier ein ausführlicher Erfahrungsbericht von Annika Siekmann, Auszubildende zur Industriekauffrau.

 

Bericht Annika Siekmann London 2018 als pfd_Dokument

 

Möchten auch Sie das britische Wirtschaftssystem kennen lernen, ihre Englischkenntnisse anwendungsbezogen verbessern und interkulturelle Kompetenzen erwerben? Bei Interesse freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme mit Frau Tanja Groddeck vom Berufskolleg Kreis Höxter unter groddeck@bkhx.


“MAN IS NOT TRULY ONE, BUT TRULY TWO.”

Wie wäre es, wenn wir unsere Persönlichkeit in eine gute und eine böse Hälfte spalten könnten? Einerseits engagiert, hilfsbereit und fleißig zu sein, andererseits aber alles abgrundtief Böse mit einer anderen Identität ausleben zu können? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Stück „Dr. Jekyll and Mr. Hyde“, eine Adaptation des Romans von Robert Louis Stevenson, das am Berufskolleg Kreis Höxter vom White Horse Theatre aufgeführt wurde.

Die Schauspieler sind Muttersprachler, die Inszenierung orientiert sich am Publikum. Sprachlich zwar durchaus anspruchsvoll, doch Bühnengestaltung und engagiertes Spiel erleichterten das Verständnis. Trotz des ernsten Stoffes wurde die Handlung immer wieder von humorigen Elementen aufgelockert, so dass rund 150 Schülerinnen und Schüler die gesamte Aufführung konzentriert und gespannt verfolgten. Dabei erlebten sie die inneren Kämpfe des Dr. Jekyll, die Auswüchse von Gewalt und Begierde des Mr. Hyde sowie die Hilflosigkeit und Untätigkeit der Umgebung.

Im Anschluss stellten die Schauspielerinnen und Schauspieler sich noch den Fragen des Publikums und berichteten aus ihrem Alltag.

Organisatorin Dagmar Knies ist sich sicher: „Wieder einmal wurde das White Horse Theatre seinem Motto „Watch, listen, just enjoy“ gerecht. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.“


Tag der offenen Tür 2018

Am Freitag, 16. November 2018 bieten wir von 15:00 bis 18:00 Uhr einen Einblick in die Arbeit unserer Bildungsgänge und technischen Ausstattungen der Klassenzimmer, Labore und Werkstätten in Höxter und am Samstag,17. November öffnen sich in der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr die Türen in Brakel. Unsere Schülerinnen und Schüler bereiten interessante und informative Angebote vor. Es entstehen Ausstellungsflächen mit Unterrichtsprojekten, Aktionen und Vorführungen.


„Die spinnen, die Briten“ – Studienfahrt der FOS des Berufskollegs Kreis Höxter

Frei nach Asterix waren sich alle Schülerinnen und Schüler einig, dass es wohl ein herber Verlust für Europa werde, wenn sich Großbritannien aus dem Staatenbund verabschiede, hätten doch fast alle auf ihrer Studienfahrt vom 17.-21. September 2018 nach Eastbourne ganz offene und freundliche Menschen angetroffen. Die Lebensart sei zwar nicht immer mit der eigenen kompatibel, aber für diese Zeit sei es eine interessante Erfahrung gewesen.

Bereits im Vorfeld der Reise kamen am Informationstag zur Fahrt einige Fragen auf, die die begleitenden Kolleginnen Dagmar Knies, Hildegard Nutt und Ina Eikenberg sowie der Kollege Udo Schlüter zu beantworten hatten. Insbesondere ging es dort um die Lebensart der Briten, die altbekannten Vorurteile über das Essen (Sandwich und Fish and Chips), aber auch um ganz praktische Fragen, wie man z.B. mit der Londoner U-Bahn fährt.

Gut informiert konnten so am Montag, den 17. September 80 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule des Berufskollegs Kreis Höxter eine Studienfahrt an die Südküste Englands antreten. Bereits die Überfahrt mit der Fähre von Calais nach Dover ließ in der Abendsonne einen herrlichen Blick auf die berühmten Kreidefelsen von Dover und dem darüberliegenden Castle zu. Bis zur Ankunft in Eastbourne sollten aber noch einige Stunden vergehen und so konnten alle mit den ersten guten Eindrücken in der Abenddämmerung von ihren Gastfamilien eingesammelt und in ihre Unterkünfte gebracht werden.

Hatte man sich am Abend nicht mehr mit der Familie in der Landessprache austauschen können, hieß es spätestens an Tag zwei der Reise: „Nice to meet you“ und „English, please“. In der Sprachschule galt es für alle Schülerinnen und Schüler sich in englischer Konversation zu üben. Für manche eine große Überwindung, für einige eine freudige Herausforderung. Anschließend wurde während einer Stadtrundfahrt unter der kompetenten Führung einer Jürgen-Matthes-Mitarbeiterin Eastbourne erkundet. Höhepunkt dabei war sicherlich Beachy Head, eine nahe der Stadt gelegener Landspitze mit Steilklippen, die mit 162 Meter Höhe ins Meer abfallen und die einen spektakulären Blick auf die Umgebung mit dem berühmten rot-weiß gestreiften Leuchtturm ermöglichen.

Für viele sollte das Highlight der Fahrt jedoch am folgenden Tag sein. Die Metropole und englische Hauptstadt London mit ihren 12 Millionen Einwohnern stand auf dem Programm. Von Greenwich, wo die Gruppe den nullten Meridian streifte, ging es nach einem kleinen Marsch zum Themseufer auf eine Bootstour, vorbei an etlichen Sehenswürdigkeiten wie Shakespeare’s Globe Theatre, St. Paul‘s Cathedral mit Millenium Bridge, dem Tower of London mit der Tower Bridge und dem London Eye, um schließlich an den „Houses of Parliament“ auszusteigen und per pedes die Stadt weiter zu entdecken. Die ersten Schritte erfolgten für die meisten Schülerinnen und Schüler in von den Lehrpersonen geführten Gruppen. Nachdem weitere Sehenswürdigkeiten wie Downing Street, Westminster Abbey und Buckingham Palace auf der Liste abgehakt waren, wollten die Reiseteilnehmer IHRE eigenen Sehenswürdigkeiten entdecken, die in vielen Fällen in der Oxford Street lagen. Voll bepackt mit allen möglichen Accessoires trat die Gruppe gegen Abend zufrieden und erschöpft von der O2-Arena aus die Rückfahrt nach Eastbourne an.

Am Donnerstagvormittag stand nochmals die englische Sprache im Vordergrund. In der Sprachschule galt es einmal mehr sich mit „native speakers“ zu unterhalten. Der Nachmittag rundete schließlich das Programm mit einer Fahrt in die Küstenstadt Brighton ab, wo man durch den Besuch des Royal Pavilion den Glanz der britischen Könige des 19. Jahrhunderts nachspüren konnte. Die Geschichte dieses auffälligen Gebäudes, das außen wie ein indischer Palast aussieht und im Inneren im chinesischen Stil eingerichtet wurde, erfuhren die Schülerinnen und Schüler mit einem Audioguide in individuellem Tempo. Wer seine Pfund noch nicht in London ausgegeben hatte, für den gab es anschließend noch die Möglichkeit diese in den „Lanes“ oder einem großen Shoppingcenter loszuwerden. Einige nahmen die verbliebene Zeit zum Anlass auf kulinarische Reise zu gehen und trauten sich in ein indisches Restaurant zu einem indischen Madras oder Khorma. Dabei erfuhren sie, dass „very hot“ eben nicht immer „sehr heiß“ bedeutet.

Am letzten Tag trat man voller neuer Eindrücke die Rückreise an und erreichte, recht erschöpft von der langen Busfahrt, um 1.00 Uhr in der Nacht Brakel.

Bleibt zu hoffen, dass dieser Trip auf die Insel auch nach dem Brexit im nächsten Jahr stattfinden kann.

(Udo Schlüter)

 


Kollegen bloggen aus Finnland und Estland

Kollegen unseres Berufskollegs sind gerade im Rahmen eines Erasmus+ Projektes unterwegs – ihr Blog ist nun online unter

bit.ly/estlandblog

Was für deutsche Kollegen oft noch die Kreide ist, ist für estnische Kollegen das Tablet. Das baltische Land mit gerade einmal 1,3 Millionen Einwohnern ist digitaler Vorreiter in Europa. Auch in Finnland sollen die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von digitalen Geräten die Fähigkeit erlernen, die sie später auch in der Berufswelt brauchen: Informationen beschaffen, einordnen und analysieren anstatt Fakten auswendig zu lernen.


Erfolgreich sein im Ausland als Jungunternehmer

„Wie mache ich mich mit einer innovativen und kreativen Geschäftsidee erfolgreich auf den Weg?“ oder „Die Gründung von jungen Unternehmen („entrepreneurship“ und „start ups“)  aufgrund von innovativen und kreativen Geschäftsideen (innovative and creative products – new ideas)“

Eine großartige Woche voller Aktivitäten mit unseren europäischen Projektpartnern aus Dänemark und Spanien liegt hinter uns. Vom 05.02. bis 09.02.2018 trafen sich 10 Schüler der Klasse 12 des Beruflichen Gymnasiums – Wirtschaft und Verwaltung – Schulort Höxter – mit ihren Lehrern in Elda mit den Schülern und Lehrern aus Dänemark vom Handelsgymnasiet EUC Nord in Hjørring sowie mit den Schülern und Lehrern vom CIPFP Valle de Elda zum 3. und letzten Treffen des Europäischen Projekts.

Am Montag, 05.02.2018 fand für alle eine offizielle Begrüßung im Rathaus der Stadt Elda durch den Bürgermeister/Vertreter des Ressorts für Bildung im Ratssaal statt. Mittags und nachmittags verbrachten wir gemeinsam mit unseren Partnern beim Rundgang  durch die Schule und bei einem leckerem Lunch mit typisch spanischen – von herzhaften bis hin zu süßen – Delikatessen. Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch im Schuhmuseum von Elda (Museo del Calzado, Elda).

Der Dienstag, 06.02.2018 war geprägt vom Thema des 3. Treffen unter Schülern im Hinblick auf das durchzuführende ERASMUS + KA 202 Projekt: Wir erfuhren, dass Elda früher bekannt war für seine Schuhmanufakturen, die aber durch ausländische Konkurrenz vom Markt verdrängt worden seien. „Es mussten neue innovative Geschäftsideen und Unternehmen  her“, die mit Start ups erfolgreich geworden sind: Ein Unternehmen ist „From the Bench“ (http://www.fromthebenchgames.com/about).

Ein Gründungsmitglied aus dem Vorstand stellte uns auf eindrucksvolle Weise den Weg von „From the Bench“ vom Anfang/von der Idee/ dem Business Plan bis jetzt zum weltgrößten Hersteller und Produzenten von Sportspielen für Computer und Smartphones anschaulich und spannend dar.

Anschließend stellten unsere Partner aus Dänemark ihre ausgewählten erfolgreichen Start ups vor. Spannend waren auch die Ideen für eigene neue innovative Produkte, die die Schüler uns präsentiert haben.

Am Mittwoch, 07.02.2018 sind alle Projektteilnehmer nach Alicante gefahren. Dort waren wir zu Gast bei der Handelskammer von Alicante. Unter dem Titel „Future Entrepreneurs – Future leaders“ konnten wir durch einen sehr interessanten, aufschlussreichen und motiviert gelenkten Vortrag viel erfahren, welche Kompetenzen aus vielen Bereichen des Unternehmertums grundlegend und wichtig sind, um ein start up zu gründen und auch um später auf dem Markt erfolgreich zu bleiben.

Der Donnerstag, 08.02.2018 stand wieder ganz im Focus der Projektarbeit (tasks), die wir im Hinblick auf das Treffen in Elda vorbereiten sollten. Hierbei wurde auch noch einmal Bezug genommen zu den Ausführungen, die wir beim Vortrag der Handelskammer in Alicante gehört hatten. Am Donnerstag haben wir unsere ausgewählten Start ups vorgestellt:

„Limoment“ – http://startups-bielefeld.de/7-fragen-an-die-gruender-von-limoment/) und

HöRe – http://www.hoe-re.de.

Beide Unternehmen hatten uns im Vorfeld mitgeteilt, dass sie sich freuen, dass wir ihr innovatives Produkt für unser Projekt ausgewählt haben. Ein Besuch in Höxter vor den Sommerferien  2018, bei dem wir über unser ERAMUS + Projekt berichten werden, muss noch abgestimmt werden.

Unsere innovativen Produkte, die wir vorgestellt haben, sind:

Eine Brille für Blinde, ein Essteller, der mitdenkt und ein Regenschirm mit Überraschung.

Den Abschluss der Projekttages und unseres gemeinsamen Projektes bildeten eine Podiumsdiskussion und ein Gesprächsrunde zum Thema „Unternehmensgründung/Start ups in der EU“, die von den spanischen Partnern organisiert und geleitet wurde.

Freitag, der 09.02.2018, war unser letzter gemeinsamer Tag, den wir in Valencia (Hauptstadt der Region) verbracht haben. Nach einer informativen Stadtführung über die Geschichte und Kultur Valencias, haben wir einem Vortrag über das Schulsystem und Erasmus+ Mobilitäten im Bereich KA 1-VET – für Schüler und Lehrer durch Vertreter der Behörde in Valencias zugehört. Hinterher hatten wir noch Zeit zur freien Verfügung und haben die City of Arts and Sciences besucht oder konnten die Stadt auf eigene Faust erkunden.

Fazit des Projektes: Durch das gesamte zweijährige Projekt, durch das Leben in den spanischen oder auch im September 2017 in den dänischen Familien konnten wir unsere sprachlichen Kompetenzen in Englisch erweitern, unsere sozialen und interkulturellen Kompetenzen sind ausgebaut bzw. verfestigt worden. Internationale notwendige „Berufskompetenzen“ sowie Fachkompetenzen sind uns nun bekannt und wir können uns auf den Weg in den Europäischen Arbeitsmarkt machen, weil wir die „skills and means“ erworben haben.

(Verantwortlich für den Text: Klasse GWM1H und Ursula Simon)

24.02.2018

Foto (U. Simon) – Teilnehmergruppe Spanien – Februar 2018

Foto (U. Simon) – Teilnehmergruppe Dänemark – September 2017

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