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Tag der offenen Tür 2018

Am Freitag, 16. November 2018 bieten wir von 15:00 bis 18:00 Uhr einen Einblick in die Arbeit unserer Bildungsgänge und technischen Ausstattungen der Klassenzimmer, Labore und Werkstätten in Höxter und am Samstag,17. November öffnen sich in der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr die Türen in Brakel. Unsere Schülerinnen und Schüler bereiten interessante und informative Angebote vor. Es entstehen Ausstellungsflächen mit Unterrichtsprojekten, Aktionen und Vorführungen.


Lagerlogistik der Zukunft hautnah erlebt

im Rahmen des Berufsschulunterrichts der Auszubildenden für Lagerlogistik/ Fachkraft für Lagerlogistik haben sich die Schülerinnen und Schülern über technische Neuerungen im Bereich der Kommissionierung und Logistik informiert.

Dazu wurde der Berufsschulunterricht in das Frauenhofer Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund verlegt.

Mit seinen Forschungshallen, Testzentren und Laboren verfügt das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML über eine in Europa einzigartige Ausstattung für die Logistik-Forschung. Von Verpackungstests über die Erprobung unterschiedlichster Identifikationstechnologien in verschiedensten Umgebungen bis hin zur Erforschung von Schwarmintelligenz. In den Laboren für

Hybride Dienstleistungen in der Logistik und dem LivingLab Zellulare Transportsysteme

konnten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in Industrie 4.0-Lösungen der nächsten Generation zur Steigerung der Wertschöpfung gewinnen und Prototypen der »Schwarmintelligenz« für die Logistik in Aktion sehen.


Internationale Kooperation mit dem ATEC in Lissabon

Anfang Oktober besichtigten Michael Urhahne und Nicolas Fiekens vom Berufskolleg Kreis Höxter (BKHX) im Rahmen einer Erasmus+ Mobilität das portugiesische Ausbildungsakademie ATEC in Lissabon.

Michael Urhahne und Nicolas Fiekens (v.l.) vor dem ATEC Gebäude in Lissabon

Das ATEC (www.atec.pt) bietet Auszubildenden die Möglichkeit in enger Kooperation mit Unternehmen wie Volkswagen, Siemens, Bosch sowie der deutschen Außenhandelskammer in Portugal eine Ausbildung nach deutschem Vorbild des dualen Systems zu durchlaufen. Neben eines höheren Schulabschlusses erwerben die Auszubildenden so eine hohe berufliche Vermittelbarkeit und entsprichen dabei den Anforderungen und Bedürfnissen der Automobilindustrie nach qualifizierten Facharbeitern (national und international).
Vorort konnten sich Michael Urhahne und Nicolas Fiekens eine Bild von der hohen Qualität der Ausbildung bei ATEC machen. Dabei galt er Fokus auf den Industrie 4.0 Technologien. Insbesondere ein von ATEC-Ausbildern und -Schülern gemeinsam konzipierter und betriebener Demonstrator für cyber-physische Systeme hat in diesem Zusammenhang beeindruckt.

Cyber-physisches System der Ausbildungsakademie ATEC in Lissabon

Noch Vorort wurden Kooperationsmöglichkeiten diskutiert und konkretisiert. So werden in Kürze die Ausbilder von ATEC für die Bereiche Industrie 4.0 und Cybersecurity den Technikbereich des BKHX in Brakel besichtigen. Neben einem allgemeinen Erfahrungsaustausches steht ist ein gemeinsames, internationales Schülerprojekt im Fokus bei dem Schüler des BKHX zusammen mit Auszubildenden des ATEC ein neues cyber-physisches System konzipieren, aufbauen, in Betrieb nehmen und betreiben.
Michael Urhahne und Nicolas Fiekens freuen sich über die neue Kooperation ATEC und die daraus entstehenden Innovationen für das BKHX sowie die sich daraus ergebenden Möglichkeiten Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs.


Internationale Kooperation mit dem ATEC in Lissabon

Anfang Oktober besichtigten Michael Urhahne und Nicolas Fiekens vom Berufskolleg Kreis Höxter (BKHX) im Rahmen einer Erasmus+ Mobilität die portugiesische Ausbildungsakademie ATEC in Lissabon.

Die ATEC (nähere Informationen unter www.atec.pt) bietet Auszubildenden die Möglichkeit in enger Kooperation mit Unternehmen wie Volkswagen, Siemens, Bosch sowie der deutschen Außenhandelskammer in Portugal eine Ausbildung des dualen Systems, nach deutschem Vorbild, zu durchlaufen. Neben eines höheren Schulabschlusses erwerben die Auszubildenden so eine hohe berufliche Vermittelbarkeit und entsprechen dabei den Anforderungen und Bedürfnissen der Automobilindustrie nach qualifizierten Facharbeitern (national und international).

Ebenso konnten sich Michael Urhahne und Nicolas Fiekens ein Bild von der hohen Qualität der Ausbildung bei ATEC machen. Dabei lag der Fokus auf den Industrie 4.0 Technologien. Insbesondere ein von ATEC-Ausbildern, -Schülerinnen und -Schülern gemeinsam konzipierter und betriebener Demonstrator für cyber-physische Systeme hat in diesem Zusammenhang beeindruckt.

Cyber-physisches System der Ausbildungsakademie ATEC in Lissabon

Noch vor Ort wurden Kooperationsmöglichkeiten diskutiert und konkretisiert. So werden in Kürze die Ausbilder von ATEC für die Bereiche Industrie 4.0 und Cybersecurity den Technikbereich des BKHX in Brakel besichtigen. Neben einem allgemeinen Erfahrungsaustausch ist ein gemeinsames, internationales Schülerprojekt im Fokus, bei dem die Schülerinnen und Schüler des BKHX zusammen mit Auszubildenden des ATEC ein neues cyber-physisches System konzipieren, aufbauen, in Betrieb nehmen und betreiben.

Michael Urhahne und Nicolas Fiekens freuen sich über die neue Kooperation mit der Ausbildungsakademie ATEC und die daraus entstehenden Innovationen für das BKHX sowie die sich daraus ergebenden Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs.

Michael Urhahne und Nicolas Fiekens vor der Ausbildungsakademie ATEC


Von Verdun nach Straßburg – zwei Weltkriege und ein Friedensnobelpreis

eines Fortbildungsveranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Unter dieser Überschrift fuhren die beiden Kollegen Uwe Wege und Udo Schlüter zu einer nicht alltäglichen Fortbildung ins benachbarte Frankreich. Nicht alltäglich, weil Fortbildungen für gewöhnlich in Seminarräumen und schon gar nicht auf Kriegsgräberstätten stattfinden. Aber genau dies ist das Ziel des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge: Kriegsgräberstätten zu begreifen als außerschulische Orte des Lernens und des Erinnerns.

Die Fahrt sollte neben der Erinnerungskultur auch deutlich machen, welche enorme Entwicklung der europäische Kontinent in den letzten 100 Jahren durchgemacht hat. Über zwei Weltkriege hin zu einem Europa ohne Grenzen und des freundschaftlichen Miteinanders.

Bereits am 1. Tag, beim Besuch der deutschen Kriegsgräberstätten des 1. Weltkriegs in Verdun, der insgesamt 17 Millionen Menschen das Leben kostete, wurde das Ausmaß der Katastrophe allen noch einmal vor Augen geführt. Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht, Soldaten auf Grund der Menge an Toten eines Tages in Massengräbern verscharrt. Nach dem Krieg wurde nahe Verdun ein Beinhaus errichtet, in denen die Gebeine von geschätzt 130.000 deutschen und französischen Soldaten ruhen. Überall in und um Verdun wird man an die Schrecken dieses Krieges, der in Frankreich und in England als der „Große Krieg“ bezeichnet wird, erinnert. So gibt es neben ausradierten Dörfern allein über 80 Kriegsgräberfriedhöfe und auch nach hundert Jahren werden immer wieder in dieser Gegend Soldaten auf Äckern und in Wäldern gefunden. Der Tag endete mit dem Besuch des neuen Museums, dem „Mémorial de Verdun“, in dem versucht wird sehr wirklichkeitsnah durch Wort und Bild, aber auch durch diverse begehbare Dioramen, die Kriegshandlungen sehr realitätsnah darzustellen ohne kriegsverherrlichend zu sein.

Verdun, in Lothringen gelegen, war seit jeher eine von kriegerischen Auseinandersetzungen geprägte Region. Aber gerade das Elsass wechselte durch Kriege zwischen Frankreich und Deutschland im Laufe der Geschichte einige Male die Staatszugehörigkeit. Und es ist damit nicht verwunderlich, dass Spuren von Krieg und Gewalt gerade in diesem Teil Frankreichs besonders deutlich zu spüren und zu sehen sind. So ging es am zweiten Tag der Fortbildung um Möglichkeiten der Erinnerungskultur zum 2. Weltkrieg. Der Volksbund betreibt in Niederbronn eine an einem deutschen Soldatenfriedhof angeschlossene Jugendbegegnungsstätte, auf der zum Thema „Krieg und Frieden“ pädagogisch gearbeitet wird. Beeindruckend waren hierbei die Ausführungen der stellvertretenden Leiterin, Joelle Krieger, zu Einzelschicksalen auf der Kriegsgräberstätte. Dabei wurde deutlich, dass Soldaten nicht gleich Soldaten waren, dass sie oft schicksalhaft zum Krieg kamen, weil sie jung waren oder verblendet, überzeugt von der „guten Sache“ oder einfach an die Front mussten. Waren sie Opfer, waren sie Täter oder gar Kriegsverbrecher? Wer liegt auf einer Kriegsgräberstätte neben wem (der 16 jährige Volkssturmsoldat neben dem 40 jährigen SS-Sturmmann) und warum? Fragen, die am Ende des Tages nicht allesamt geklärt werden konnten, die aber zu Nachdenken anregten und an das Wort Jean-Claude Junckers erinnerten, der sagte:
„Wer an Europa zweifelt,
wer an Europa verzweifelt,
der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen!“

Der letzte Tag stand schließlich im Fokus des heutigen Europas, Straßburg mit seinen Institutionen. Da es vor allem darum gehen sollte, wie Europa heute Schülerinnen und Schülern vermittelt werden kann, besuchten die Kollegen die vom Europaparlament nahe gelegene und assoziierte Bildungsstätte „Lieu d’Europe“, die darauf spezialisiert ist speziell zugeschnittene Angebote für Schülergruppen unterschiedlichen Alters anzubieten und durchzuführen. Die Dänin Nina Christansen stellte dabei eindrucksvoll, in nahezu perfektem Deutsch, die didaktisch-methodischen Bausteine vor, bevor es auf einen „Europa-Parcours“ ging, an dem man in Form eines Spiels an den Institutionen des Europaviertels in Straßburg vorbeiwanderte und kennenlernte.

Die Fortbildung zeigte, dass es im Unterricht sicher möglich ist Zahlen und Fakten über die beiden Weltkriege zu vermitteln, das Ausmaß der Katastrophen des 20. Jahrhunderts wird man nur dann begreifen, wenn man sich an die Orte des Verbrechens, der Angst und des Schreckens begibt. Und die Orte wollen nicht nur Orte des Erinnerns sein, sondern Mahnung an alle, die Europa als Gemeinschaft ablehnen und Nationalstaatlichkeit predigen. So schlagen die Gräber der Vergangenheit eine wichtige Brücke zur Solidarität der Völker und Wahrung der Menschrechte in einem vereinten Europa heute.

Das Berufskolleg Kreis Höxter wird daher im Mai 2019 eine Studienfahrt zur Kriegsgräberstätte Ysselsteyn/NL als offenes Angebot für Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs durchführen.
Bei Interesse bitte melden bei: schlueter@bkhx.de oder wege@bkhx.de oder beim Klassenlehrer.

Dank gilt abschließend zu sagen an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (www.volksbund.de) für die hervorragende Planung und Durchführung der Fortbildung, namentlich Stefan Schmidt, Daniel Gollmann und Jana Moers.


Besondere Bildungspartner in der Region

Text und Fotos: Alissa Lange, HAWK-Pressestelle

Besondere Bildungspartner in der Region

Berufskolleg Kreis Höxter und HAWK unterschreiben Kooperationsvertrag
Per Unterschrift und Handschlag besiegelten Michael Urhahne, Schulleiter des Berufskolleg Kreis Höxter (BKHX), und HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy ihre Kooperationsbereitschaft im Bereich der kaufmännischen, beziehungsweise betriebswirtschaftlichen Ausbildung.

Besiegeln die neue Kooperation per Unterschrift: Schulleiter Michael Urhahne des Berufskollegs Kreis Höxter und HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy (l.), im Beisein von Dr. Ulrich Hundertmark (HAWK, l.) und Gerhard Antoni (BKHX)

„Wir sehen uns in der Region nicht als Bildungskonkurrenten, sondern möchten gemeinsam für die jungen Leute vor Ort das richtige Bildungsangebot für eine gute Bildungsbiografie finden. Dazu gehört eine Durchlässigkeit in beide Richtungen“, so Hudy. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die Jugendlichen ohne gute Beratung oft doppelt so lang für ihren Ausbildungsweg bräuchten. Die Auswahl zwischen Ausbildung mit hohem Praxisanteil und Studium solle daher von Anfang an bekannt sein und individuell ausgewählt werden können. „Wir möchten Potenziale über die Landesgrenze hinaus heben, was uns alleine nicht möglich ist. Mit dem Vertrag möchten wir Schnittpunkte an den Übergängen der Systeme schaffen und öffnen“, sagte Michael Urhahne.

Das BKHX bietet in den Fachbereichen Fachschule für Wirtschaft, Fachschule Sozialpädagogik und Fachschule Heilerziehungspflege mehrere Weiterbildungsangebote mit einem beruflichen Abschluss an, zum Beispiel eine Weiterbildung mit den Schwerpunkten Absatzwirtschaft oder Kulturmanagement mit dem Abschluss „Staatl. geprüfter Betriebswirt“. An diesen Abschluss könnte sich der Bachelor-Studiengang „Betriebswirtschaft berufsbegleitend“ der HAWK der Fakultät Management, Soziale Arbeit und Bauen anschließen. Gleichzeitig könnte aber auch das Berufskolleg – je nach Person – als Ausbildungsweg besser geeignet sein. Mit umfassender Beratung soll in Zukunft jeweils das passende Modell gefunden werden.


Innovatives Lernen mit Tablets

“Groß denken, klein anfangen” war das Motto unserer Fortbildung im Rahmen der von Erasmus+ im österreichischen Graz. Im Kurs “Innovatives Lernen mit Tablets” gab es dafür zahlreiche Beispiele und Anregungen.

Die Kursleiter Thomas Tröbinger und Karl Bäck von atempo vermittelten den Teilnehmern den praktischen Umgang mit dem google classroom und zahlreichen Apps. Unterstützt wurden Sie dabei von externen Referenten wie der erblindeten Sandra, deren privates und berufliches Agieren durch zahlreiche Bedienungshilfen auf Smartphone und Tablet erheblich erleichtert wird.

Theorie und Praxis in der Tablet-Klasse

Bei zwei Exkursionen zur Pädagogischen Hochschule Graz und zum Bundesgymnasium Fürstenfeld erlebten die Lehrerinnen und Lehrer aus Belgien, Litauen, Polen und Deutschland Unterricht mit digitalen Medien. Ob bei der Erstellung von Radio- und Fernsehbeiträgen, Nutzung von Lernquizzes im inklusiven Unterricht oder dem Einsatz von Office 365 und OneNote, auf den Mehrwert des Medieneinsatzes kommt es an.

So sorgte der Actionbound durch Graz nicht nur dafür, die Stadt kennen zu lernen, sondern förderte die Kompetenz im Umgang mit Navigation und Handykamera.

An unterschiedlichen Lernstationen von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf zu Lernen war eine ganz besondere Erfahrung und sorgte bei allen Beteiligten für eine Menge Spaß beim Lernen.

Nach intensiven sechs Tagen sagen wir danke an alle die diese tolle Fortbildung möglich gemacht und mitgestaltet haben. Wir freuen uns jetzt darauf, das Gelernte umzusetzen und zu teilen. Mehr Informationen gibt es unter KlickSchule.

 

 

 

 

 

 

Thorsten Schäfer und Petra Görtz


„Die spinnen, die Briten“ – Studienfahrt der FOS des Berufskollegs Kreis Höxter

Frei nach Asterix waren sich alle Schülerinnen und Schüler einig, dass es wohl ein herber Verlust für Europa werde, wenn sich Großbritannien aus dem Staatenbund verabschiede, hätten doch fast alle auf ihrer Studienfahrt vom 17.-21. September 2018 nach Eastbourne ganz offene und freundliche Menschen angetroffen. Die Lebensart sei zwar nicht immer mit der eigenen kompatibel, aber für diese Zeit sei es eine interessante Erfahrung gewesen.

Bereits im Vorfeld der Reise kamen am Informationstag zur Fahrt einige Fragen auf, die die begleitenden Kolleginnen Dagmar Knies, Hildegard Nutt und Ina Eikenberg sowie der Kollege Udo Schlüter zu beantworten hatten. Insbesondere ging es dort um die Lebensart der Briten, die altbekannten Vorurteile über das Essen (Sandwich und Fish and Chips), aber auch um ganz praktische Fragen, wie man z.B. mit der Londoner U-Bahn fährt.

Gut informiert konnten so am Montag, den 17. September 80 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule des Berufskollegs Kreis Höxter eine Studienfahrt an die Südküste Englands antreten. Bereits die Überfahrt mit der Fähre von Calais nach Dover ließ in der Abendsonne einen herrlichen Blick auf die berühmten Kreidefelsen von Dover und dem darüberliegenden Castle zu. Bis zur Ankunft in Eastbourne sollten aber noch einige Stunden vergehen und so konnten alle mit den ersten guten Eindrücken in der Abenddämmerung von ihren Gastfamilien eingesammelt und in ihre Unterkünfte gebracht werden.

Hatte man sich am Abend nicht mehr mit der Familie in der Landessprache austauschen können, hieß es spätestens an Tag zwei der Reise: „Nice to meet you“ und „English, please“. In der Sprachschule galt es für alle Schülerinnen und Schüler sich in englischer Konversation zu üben. Für manche eine große Überwindung, für einige eine freudige Herausforderung. Anschließend wurde während einer Stadtrundfahrt unter der kompetenten Führung einer Jürgen-Matthes-Mitarbeiterin Eastbourne erkundet. Höhepunkt dabei war sicherlich Beachy Head, eine nahe der Stadt gelegener Landspitze mit Steilklippen, die mit 162 Meter Höhe ins Meer abfallen und die einen spektakulären Blick auf die Umgebung mit dem berühmten rot-weiß gestreiften Leuchtturm ermöglichen.

Für viele sollte das Highlight der Fahrt jedoch am folgenden Tag sein. Die Metropole und englische Hauptstadt London mit ihren 12 Millionen Einwohnern stand auf dem Programm. Von Greenwich, wo die Gruppe den nullten Meridian streifte, ging es nach einem kleinen Marsch zum Themseufer auf eine Bootstour, vorbei an etlichen Sehenswürdigkeiten wie Shakespeare’s Globe Theatre, St. Paul‘s Cathedral mit Millenium Bridge, dem Tower of London mit der Tower Bridge und dem London Eye, um schließlich an den „Houses of Parliament“ auszusteigen und per pedes die Stadt weiter zu entdecken. Die ersten Schritte erfolgten für die meisten Schülerinnen und Schüler in von den Lehrpersonen geführten Gruppen. Nachdem weitere Sehenswürdigkeiten wie Downing Street, Westminster Abbey und Buckingham Palace auf der Liste abgehakt waren, wollten die Reiseteilnehmer IHRE eigenen Sehenswürdigkeiten entdecken, die in vielen Fällen in der Oxford Street lagen. Voll bepackt mit allen möglichen Accessoires trat die Gruppe gegen Abend zufrieden und erschöpft von der O2-Arena aus die Rückfahrt nach Eastbourne an.

Am Donnerstagvormittag stand nochmals die englische Sprache im Vordergrund. In der Sprachschule galt es einmal mehr sich mit „native speakers“ zu unterhalten. Der Nachmittag rundete schließlich das Programm mit einer Fahrt in die Küstenstadt Brighton ab, wo man durch den Besuch des Royal Pavilion den Glanz der britischen Könige des 19. Jahrhunderts nachspüren konnte. Die Geschichte dieses auffälligen Gebäudes, das außen wie ein indischer Palast aussieht und im Inneren im chinesischen Stil eingerichtet wurde, erfuhren die Schülerinnen und Schüler mit einem Audioguide in individuellem Tempo. Wer seine Pfund noch nicht in London ausgegeben hatte, für den gab es anschließend noch die Möglichkeit diese in den „Lanes“ oder einem großen Shoppingcenter loszuwerden. Einige nahmen die verbliebene Zeit zum Anlass auf kulinarische Reise zu gehen und trauten sich in ein indisches Restaurant zu einem indischen Madras oder Khorma. Dabei erfuhren sie, dass „very hot“ eben nicht immer „sehr heiß“ bedeutet.

Am letzten Tag trat man voller neuer Eindrücke die Rückreise an und erreichte, recht erschöpft von der langen Busfahrt, um 1.00 Uhr in der Nacht Brakel.

Bleibt zu hoffen, dass dieser Trip auf die Insel auch nach dem Brexit im nächsten Jahr stattfinden kann.

(Udo Schlüter)

 


Gemeinsam sind wir stark

Gemeinsam sind wir stark – Teamtage in Hardehausen vom 26.-28.10.2018

Reed/Deil

„Der Erfolg eines Teams beginnt bei jedem Einzelnen.“ Diese Erfahrung machte jetzt die Klasse 11 des beruflichen Gymnasiums für Wirtschaft in Höxter während ihres 2-tägigen Aufenthaltes im ehemaligen Zisterzienserkloster in Hardehausen. Der Aufenthalt steht in einer langjährigen Tradition des Wirtschaftsgymnasiums und ist fester Bestandteil der Einführungsphase der 3-jährigen Schulzeit. Nach einer intensiven Kennenlernrunde mit den Dozenten sammelten die 30 Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen im Bereich Teamtraining: Die Fotos zeigen die Gruppe bei den unterschiedlichsten Übungen. Hier musste jeder das gemeinsame Ziel vor Augen haben, seinen Teil dazu beitragen wollen und gleichzeitig die Interessen und Wünsche der Anderen im Blick haben.  Am Ende war klar „der Erfolg eines Teams ist abhängig von jedem einzelnen“. Dies ist der Gruppe wirklich gut gelungen. Die begleitenden Lehrerinnen Frauke Reede und Astrid Deilke freuen sich schon auf die kommenden 3 Jahre mit diesem Team.


Abschied nehmen

Die eigenen Erfahrungen mit Abschiedssituationen waren ein thematischer Baustein des Seminars zur Sterbebegleitung „Den letzten Weg gemeinsam gehen“, das die 13 Studierenden der Klasse FSH O 1B (Fachschule für Heilerziehungspflege, Oberstufe – Berufspraktikum) vom 24. bis zum 28. September 2018 unter Leitung von Renate Große-Bölting und Cornelia Pätzold in der Bildungsstätte St. Bonifatius bei Winterberg absolvierten.

Neben der Auseinandersetzung mit persönlichen Abschieds- und Verlusterfahrungen standen fachliche Themen im Fokus. Zum Beispiel erarbeiteten die angehenden Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger Pflegemaßnahmen anhand einer realen Fallschilderung aus einer Einrichtung der Eingliederungshilfe und lernten Gesprächsführungstechniken kennen, um Klientinnen und Klienten im Sterbe- und Trauerprozess adäquat pflegen und begleiten zu können.

Abends wurde im idyllisch gelegenen Selbstversorgerhaus „Thekla“ gemeinsam gekocht.

Am Freitagmittag hieß es dann auch „Abschied nehmen“, denn die Studierenden werden sich erst im November in einer Blockwoche in der Schule wiedersehen.