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Abschlussfeier der Fachschulen des Sozialwesens am Berufskolleg Kreis Höxter

In einer feierlichen Veranstaltung wurden am 05. Juli 2019 insgesamt 52 Absolvent*innen der Fachschulen des Sozialwesens in den Fachrichtungen Heilerziehungspflege und Sozialpädagogik in das Berufsleben entlassen.

Christian Haase (Mitglied des Deutschen Bundestages), Michael Urhahne (Leiter des Berufskollegs) und Martina Lübbemeier-Tillmann (Leitung des Bildungsgangs) gratulierten den Absolvent*innen zum erreichten Berufsabschluss. In ihren Ansprachen betonten Sie die gesellschaftliche Relevanz beider Berufsbilder und wünschten für die Bewältigung der anspruchsvollen beruflichen Aufgaben in komplexen Arbeitsfeldern alles Gute und viel Erfolg.

Eine Auszeichnung für beste schulische Leistungen erhielten (vlnr):

Sarah Hemme, Jasmin Thomas, Lisa van Cauvenberghe, Annemarie Frost, Stefanie Redeker, Stefan Schnabel, Sophie Stein, Louisa Becker, Lisa-Marie Bobbert, Anita Dreier

Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Heilerziehungspflege

Absolventinnen der Fachschule für Sozialpädagogik (Klasse FSSO1)

Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik (Klasse FSSO2)


Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel vergibt Fachhochschulreife

Insgesamt 125 Absolventinnen und Absolventen haben in diesen Tagen die allgemeine Fachhochschulreife erworben und damit die Studierfähigkeit an Fachhochschulen und Gesamthochschulen in ganz Deutschland erlangt.

In einer feierlichen Veranstaltung am 03.07.2019 in der Stadthalle in Brakel wurden ihnen durch den Schulleiter, Oberstudiendirektor Michael Urhahne, die Zeugnisse übergeben.

Im Anschluss an die Zeugnisausgabe wurde noch bis tief in die Abendstunden bei einem Buffet und Musik und Tanz ausgelassen gefeiert.

Die Schülerinnen und Schüler kommen aus den Bildungsgängen

Fachoberschule für Gesundheit und Soziales,

Fachoberschule für Gestaltung,

Berufsfachschule für Informationstechnische Assistenten,

Berufsfachschule für Elektrotechnische Assistenten.

Die Fachhochschulreife haben erworben in der:

Fachoberschule für Gesundheit und Soziales

Klasse 1:

Luisa Barz, Jasmin Bilstein, Josephine Echterhoff, Alina Eweida, Anneli Harder, Milena Hoffmann, Oranuch Inmek, Jaqueline Kathstede, Antonia Kowol, Lena Peters, Alina Pribilla, Sheila Ramadan, Susanna Reineke, Marco Riedel, Anja Riedl, Ricarda Rüsing, Jessica Siebert, Nelli Sudermann, Maximilian Tenge, Pascal Timmermann, Jessica Vogt, Doreen Weskamp

Klasse 2:

Sümeyra Atav, Ceyhun Bilgin, Tamara Blanke, Kai Derksen, Latrisha Dietz, Elvira Fröse, Lea Hanneke, Lena Isaak, Daria-Jona Keese, Finja Langer, Annika Lanwehr, Mara Lausen, Caner Löker, Jan Garrelt Lüpkes, Sophia Niederprüm, Vanessa Poferl, Caner Rashidifard-Sielemann, Katharina Thom, Gülistan Thuma

Klasse 3:

Birte Auberg, Niklas Bergmann, Eliah Bredlow, Anesa Brulic, Jonathan Disselhoff, Kaja Hachmann, Verena Helmes, Noah Hoffmann, Jule Holstein, Melisanda Hörning, Jana Koch, Lilli Köllinger, Lina Krömeke, Leonie Ludewig, Marc Niedersetz, Luisa Nolte, Ilayda Özdemir, Lea Pape, Franca Paul, Julia Schinle, Marie Schneider, Julia Schütze, Marleen Voss, Cilena-Can Weiffen

Klasse 4:

Felix Börning, Johanna Breker, Lukas Cebul, Marleen Esau, Hannah-Kiara Franke, Jan Frewert, Ewa Gemmeke, Viktoria Grenz, Luca Hüpping, Emil Kleine, Henrik Lins, Nina Mertens, Lilly Meyer, Laurien Mikus-Homisse, Michelle Müller, Jan Rempel, Janika Riedel, Sarina Van Geystelen, Marvin-Luca Wendt, Kathrin Wolff

Fachoberschule für Gestaltung

Karina Antonenko, Alina Brakemeier, Josie Brenke, Selina Brüntrup, Laura Decker, Alina Dell, Mara Donat, Lara Dübbers, Jana Gottfried, Jona Hoffmann, Milena Konnemann, Tanja Lüdecke, Yasmin Ohm, Lea-Madeleine Reikischke, Jasmina Schnappinger, Aileen Schregel, Nico Schubert, Melisa Sipahi, Salvatore Virnuccio, Lea Wakup, Madleen Weskamp, Stella Wiensgoll

Berufsfachschule für Informationstechnische Assistenten

Dennis Czichon, Timo Hanker, Luis-Ernest Janssens, Ignaz Kraft, Niklas Lins, Marvin Ranft, Maurice Romund, Arnold Siemens, Isach Toumpan, Nico Ulrich

Berufsfachschule für Elektrotechnische Assistenten

Justin Andres, Christian Borgolte, Philipp Koch, Jeremy Molt, Nina Peter, Philipp Pott, Tim Schulz, Steven Sroka


Abschlussfeier der Zweijährigen Höheren Berufsfachschule – „Höhere Handelsschule“ am Berufskolleg Kreis Höxter – Schulort Höxter

Zeugnisse des schulischen Teils der Fachhochschulreife – Zertifikate „European Computer Driving Licence“

Die Abschlussfeier die beiden Abschlussklassen HBWO 1H und HBWO 2H am Donnerstag, 04.07.2019, stand unter dem Motto „Wir machen den Abflug…“

Für 36 Absolventinnen und Absolventen der „Höheren Handelsschule“ am Schulort Höxter beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Die Absolventinnen und Absolventen hatten nach zwei, in Einzelfällen auch drei Jahren ihren Abschluss am Berufskolleg geschafft. Einige von ihnen „befinden sich noch im Landeanflug- werden aber nach erfolgreicher Nachprüfung ebenfalls sicher ihren Zielflughafen erreichen und landen.“ – so Bildungsgangleitung U. Simon.

Nach dem feierlichen Einzug der anwesenden Absolventinnen und Absolventen der Klassen in die Aula begrüßte S. Sprock als Moderatorin die zahlreichen Gäste und lud alle Anwesenden zu einem Vormittag mit feierlichem Anlass und tollem Programm ein.

Für die Ausgestaltung des Programms waren jeweils zwei Schülerinnen der beiden Klassen unter Mithilfe von U. Simon verantwortlich. Auch ohne instrumentalische Untermalung sorgten Songs – passend zum gewählten Motto dieses Anschlussjahrgangs – für nachdenkliche und besinnliche Momente zwischen den Übergängen.

Die ersten herzlichen Grußworte des Vormittags richtete C. Menne als stellvertretende Schulleitung mit besten Grüßen vom Schulleiter M. Urhahne an die Klassen HBWO 1H und HBWO 2H. „Seid stolz auf den erreichten Abschluss und baut eure Zukunft mit den erworbenen Kompetenzen auf. Die erworbenen Qualifikationen und Zusatzzertifikate sind eine gute Ausgangbasis für den Eintritt in das Berufsleben. Egal, ob eine Ausbildung beginnt oder nach einem Praktikum ein Studium an einer Fachhochschule aufgenommen werden wird – Initiative, Einsatzfreunde und Tatkraft wird von ihnen allen verlangt“, gratulierte Fr. C. Menne und wies somit auf die Verantwortung hin, „nachdem sie flügge geworden sind.“

U. Simon schloss sich im Folgenden den Worten an und untermalte durch Zitate von J. W. von Goethe und H. Ford, dass „Alles, was uns im Leben begegnet Spuren hinterlasse und alles unmerklich zu unserer Bildung beitrage“; aber dass es auch wichtig sei, sich immer daran zu erinnern, dass „wenn alles gegen dich zu laufen scheine, es dich daran erinnern soll, dass das Flugzeug gegen den Wind abhebt, nicht mit ihm.“

Sie forderte und ermutigte die Absolventinnen und Absolventen mit vielen Begriffen aus der „Fliegersprache“ ihr eigener Pilot zu werden.

Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen des Bildungsganges wünschte sie allen viel Glück, Zuversicht, Gelassenheit und Optimismus, immer den richtigen und passenden benötigten „Flug“ frühzeitig zu buchen – getreu des Mottos.

Nach den herzlichen, aufrichtigen und liebenswürdigen Abschiedsworten durch die Klassenleitungen wurden diese von ihren Klassen mit Blumengrüßen überrascht.

Das Highlight der Abschlussfeier bildeten die Abschiedsworte an die Mitschülerinnen und Mitschüler beider Klassen sowie an alle Anwesenden von der Absolventin C. Orts.

Mit einem „Langstreckenflug“ berichtete sie über die vergangenen Jahre in der Höheren Handelsschule, über das „Hier“ und „Jetzt“ und die „Zukunft“.  Musikalisch untermalt wurde das Ganze mit einem selbsterstellten Medley aus mehreren Songs zum gewählten Motto. Dabei wurde sie unterstützt von A. Lindow.

Nach der Zeugnisausgabe und der Ausgabe der erworbenen Zertifikate machten alle den „Ablug ins Foyer“, um bei einem Empfang, den Erfolg der Absolventinnen und Absolventen bei gemütlichem Zusammensein zu feiern und ausklingen zu lassen.

Leider konnten an diesem Festtag einige Absolventen nicht vor Ort sein, sodass sie auch nicht auf den Fotos der Klassen zu finden sind (siehe hierzu bitte das Programm der Abschlussfeier).

© U. Simon. 06.07.2019


Menschen mit Behinderung gehören dazu!

Fachtagung „Teil-haben – Neue Wege für die Eingliederungshilfe – am Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel gibt neue Impulse

„Partizipation bedeutet, aktiv in Gestaltungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen zu sein, so Dr. Katrin Grüber vom Institut Mensch, Ethik, Wissenschaft (IMEW) in Berlin,

Wie dies in der alltäglichen Arbeit mit Menschen mit einer Behinderung gelingen kann, führte Frau Dr. Grüber in ihrem Vortrag vor rund 100 Teilnehmenden der Tagung anhand zahlreicher konkreter Beispiele aus. Aktuell führt das IMEW mit mehreren Partnerorganisationen ein Projekt durch, bei dem eine Fragensammlung Einrichtungen in der Eingliederungshilfe (Wohneinrichtungen und Werkstätten) dabei unterstützen soll, die Partizipationsmöglichkeiten der Klienten zu reflektieren und weiter zu entwickeln.

In einem zweiten Vortrag stellten Nadine Nowakowski und Joana Albrecht die Arbeit der von Bodelschwingschen Stiftungen Bethel im Bereich der „Digitalen Teilhabe“ vor: Das PIKSL-Labor in Bielefeld – und auch in anderen deutschen Städten – hat sich zum Ziel gesetzt digitale Barrieren abzubauen und dadurch für Menschen mit kognitiven Einschränkungen den Zugang zu digitalen Produkten und Dienstleistungen zu erleichtern.
In Forschungsprojekten wie KogniHome – Die mitdenkende Wohnung –  werden Möglichkeiten für Senioren und Menschen mit Behinderung entwickelt um die Chance, länger in der eigenen Wohnung bleiben zu können, zu erhöhen. In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum wurde zwar festgestellt, dass zum Beispiel die Garderobe, die wetterentsprechende Kleidung vorschlägt, oder die „Digitale Küche“ aus Kostengründen momentan noch nicht marktfähig sind, jedoch viele Anregungen bieten, von denen in den kommenden Jahren sicherlich Menschen mit und ohne Behinderung profitieren werden.


Auf ins Berufsleben – Lossprechung der zahnmedizinischen und medizinischen Fachangestellten

Bei strahlendem Sonnenschein wurden am Berufskolleg Kreis Höxter die Zahnmedizinischen sowie Medizinischen Fachangestellten in ihr Berufsleben entlassen. Frau Groddeck und Herr Menges als Klassenlehrer/-in ließen die drei Ausbildungsjahre noch einmal Revue passieren und betonten, dass die Schülerinnen sich mit großem Erfolg durch kaufmännische und (zahn)-medizinische Fächer „durchgebissen“ haben, auch wenn sie gelegentlich „kräftig die Zähne zusammenbeißen“ mussten und wünschten ihnen alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt.

Herr Dr. Beier, Mitglied des Vorstandes der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe sowie Hr. Dr. Lindemann, Mitglied der Bezirksstelle Paderborn-Höxter, dankten den Eltern, Freunden, Lehrkräften sowie den Ausbildungsbetrieben für ihr Engagement und ermutigte die Absolventinnen, die vielzähligen Weiterbildungsmöglichkeiten der Zahnärztekammer zu nutzen.

Herr Dr. Stoltz als Prüfungsausschussvorsitzender und Vertreter der Ärztekammer Westfalen-Lippe dankte den Mitgliedern des Prüfungsausschusses, dem Bildungsgangteam und den Praxisinhabern, ohne deren Einsatz diese Ausbildung nicht möglich gewesen wäre. Er gratulierte den Absolventinnen zur bestandenen Abschlussprüfung, reflektierte die Ausbildungs- und Berufsschulzeit sowie die aufregenden Prüfungstage und betonte die Wichtigkeit der Arbeit der Medizinischen Fachangestellten in den Arztpraxen für den Arzt und die Patienten.

Nach Übergabe der Zeugnisse und Urkunden klangen die Abschlussfeiern bei einem Glas Sekt und einem Imbiss aus. Zum Start in das Berufsleben wünscht das Berufskolleg allen Absolventinnen viel Glück und Erfolg!


I have a stream: digitale Bildung und die Mär vom Mehrwert

Vortrag von Prof. Dr. Thomas Strasser am Berufskolleg Kreis Höxter

Die allgegenwärtige Digitalisierung macht selbstverständlich auch vor der Bildung nicht Halt. Prof. Dr. Strasser wird in seinem Vortrag die Facetten, Chancen und Probleme dieser Entwicklung erörtern. Welche Rolle spielt die Lehrperson in diesem Setting und welche konkreten Anwendungsszenarien sind denkbar und sinnvoll? Sind die neuen Werkzeuge – Endgeräte und Apps – nur netter Zeitvertreib und Bonus, oder lassen sich Lernprozesse so gestalten, dass das Lernen selbst eine neue Qualität und Form bekommt? Und welche Kompetenzen müssen Lehrer/innen sich aneignen, welche Hemmungen abbauen, um diese Qualität zu erreichen?

Der Vortrag geht nicht nur auf diese Fragen ein, sondern will auch Neugier und Lust darauf wecken, die Möglichkeiten zu entdecken und auszuprobieren.

Prof. Dr. Thomas Strasser ist Professor für Fremdsprachendidaktik und technologieunterstütztes Lehren und Lernen an der Pädagogischen Hochschule Wien und u.a. als Sprachlehrer, Lehrerfortbildner, (Schul)buchautor und Berater für verschiedene internationale Bildungseinrichtungen tätig.

Wir freuen uns, Sie bei dieser Veranstaltung am 09.07.2019 ab 18:00 Uhr in der Aula des Berufskollegs Kreis Höxter, Klöckerstraße 10, 33034 Brakel, begrüßen zu dürfen.

Um Anmeldung bis zum 02.07.2019 per Mail an schormann@bkhx.de wird gebeten.


Projekttage „Cyber-Mobbing“


Boris Gemmeke (Schulsozialarbeiter), Candy Huster (Bezirksgeschäftsführer BARMER GEK) und Christian Zänger (Schulsozialarbeiter)

Laut aktuellen Studienergebnissen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird belegt, dass 12- bis 25-Jährige in Deutschland in ihrer Freizeit jeden Tag durchschnittlich mindestens drei Stunden und am Wochenende vier Stunden online sind. Bei etwa 270.000 Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren wird eine problematische Nutzung des Internets ersichtlich.

Vor diesem Hintergrund fanden am Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel Projekttage zum Thema „Cyber-Mobbing“ statt. Als Referent konnte Herr Huster von der Barmer in Höxter gewonnen werden. In den Klassen AMIU1B, AMAU1B, BEO1B, BKU1B, BSU1B und FOSV2B wurde die o.g. Thematik intensiv besprochen. Es fand ein reger Austausch über Inhalte wie Gefahren des Cyber-Mobbings, Onlinesucht oder Selbstschutz in Internet statt. Des Weiteren wurden persönliche Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern im Umgang mit Sozialen Medien geschildert. In diesem Zusammenhang wies Herr Huster auf die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Anlaufstellen und Hilfsorganisationen im Kreis Höxter hin. 

Die Präventionsveranstaltung wurde von den Schülerinnen und Schülern gut angenommen, sodass weitere Veranstaltungen dieser Art in nächster Zeit geplant sind.



Die Schule der Zukunft auf Tour – Lernen und Lehren mit KI

Die Schule der Zukunft – wie kann sie sich im Umfeld der künstlichen Intelligenz (KI) weiterentwickeln? Und was müssen Schülerinnen und Schüler heute lernen, damit sie 2030 als selbständige, kreative und kritische Akteure ins Leben starten?

Diesen Fragen gingen Schulleiter/-innen, Ausbildungsvertreter/-innen, Lehrkräfte und interessierte Besucher aus der Region bei einer bundesweiten Veranstaltungsserie zum Lehren und Lernen mit KI auf den Grund. Es wurde diskutiert, wie künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, dass die digitale Transformation an Schulen gelingt, welche Perspektiven KI im Bildungsbereich bietet und welche Kompetenzen im Zeitalter von KI erforderlich sind. Die Schule der Zukunft, die Microsoft Bildung bereits im Rahmen der didacta 2019 in Köln vorgestellt hat, machte dazu neben Hamburg, Berlin und München am 16.05.2019 Station am Berufskolleg Kreis Höxter.

An verschiedenen Stationen konnte erlebt werden, wie künstliche Intelligenz das moderne Klassenzimmer, das kreative Lernlabor und das intelligente Lehrerzimmer unterstützt und wie das Thema KI im Unterricht veranschaulicht werden kann. Anhand von Demoszenarien konnten die Teilnehmenden KI selbst testen und anwenden. Zudem wurde das kollaborative Tool Microsoft Teams vorgestellt, das am Berufskolleg Kreis Höxter seit diesem Schuljahr als Lernmanagementsystem genutzt wird. Lehrkräfte können Kursräume erstellen, Unterhaltungen, Inhalte und Apps nutzen und mit ihren Schülern/-innen z.B. in einem Klassennotizbuch zusammenarbeiten, sich in professionellen Lerngemeinschaften verbinden und mit Kollegen/-innen kommunizieren – alles das über eine einzige Benutzeroberfläche.


Lagererkundung und Glass Cube-Führung

Die Mittelstufe für Kaufleute im Groß- und Außenhandel (AWGM1H) verlegte ihren Unterricht am Dienstag, 7. Mai 2019, nach Bad Driburg/Herste. Dort erkundeten die Auszubildenden den Lagerbereich des Unternehmens Glaskoch, das unter der Marke LEONARDO hochwertige Glasprodukte und Geschenkartikel weltweit vertreibt. Direkt im Anschluss durfte die Klasse den Glass Cube, das LEONARDO Markengebäude, im Rahmen einer einstündigen Führung kennenlernen.

Morgens begrüßte Herr Markus Weiss (Leitung betriebliche Organisation) die Klasse im Pausenraum des Lagers. Zum Einstieg stellte er der Klasse kurz die Unternehmensgeschichte vor. „Sand und Brennholz“, so seine Worte, waren der Grundstein für die Gründung des seit 160 Jahren familien-geführten Unternehmens in der Region.

Auf die Geschichte des Unternehmens folgte die Entwicklungsgeschichte des Lagerbereiches. Mithilfe einer Präsentation zeigte Herr Weiss der AWGM1H, in welchen Schritten in den letzten Jahren ein neues edv-unterstütztes Lagerverwaltungssystem bei Glaskoch eingeführt wurde. Die beleglose Kommissionierung hielt Einzug im Lagerbereich und brachte viele Vorteile mit sich.

Zur Lagerführung holte sich Herr Weiss Unterstützung von Herrn Klaus Werner, sodass die Klasse in zwei Kleingruppen durch das Lager geführt werden konnte. Wir starteten im Wareneingangsbereich und endeten im Warenausgangsbereich. Die Auszubildenden bekamen einen Rundumeinblick in modernste Lagertechnik. Die Klasse beobachtete vollautomatische Regalbediengeräte, Schubmast-stapler, Kommissionierer bei ihrem Einsatz. Unterschiedliche Lagerarten, wie z. B. das Hochregallager mit ca. 9.600 Palettenplätzen (chaotische Lagerhaltung), wurden gezeigt und erläutert. Des Weiteren wies Herr Weiss auf einen im Bereich der Logistik wichtigen Aspekt hin: „Informationsfluss vor Materialfluss“, um reibungsloses Lieferkettenmanagement zu gewährleisten.

Für Auszubildende, deren Lager sich im europäischen Ausland befinden, war dieser Einblick besonders interessant. So hatten sie doch die Möglichkeit, Theorie und Praxis miteinander zu verknüpfen.

Für Auszubildende, deren Lager sich im europäischen Ausland befinden, war dieser Einblick besonders interessant. So hatten sie doch die Möglichkeit, Theorie und Praxis miteinander zu verknüpfen.

Im Anschluss an die Lagerführung nahm uns Frau Anna Verhufen (glass cube management) am Eingang vom Glass-Cube in Empfang und begrüßte uns sehr herzlich. Es folgte eine sehr interessante „Reise“ durch das Gebäude, die immer wieder durch neue Blickwinkel/Eindrücke überraschte. Hier werden Träume gelebt und nicht das Leben geträumt. So steht dieses Gebäude doch sinnbildlich für drei Begriffe: „Inspiration, Emotion und Qualität“. Ein Ort für Visionen, an dem schon viele interessante Projekte durchgeführt wurden (z.B. DSDS mit Dieter Bohlen, Filmauf-nahmen für „Hitman Agent 047“, die Neuverfilmung von „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“). Kann man doch den Glass-Cube für unterschiedlichste Anlässe buchen. Damit endete unsere Zeit bei Glaskoch.


„Arbeit für den Frieden“ – eine Auseinandersetzung mit der deutschen und europäischen Geschichte

Unsere Reisegruppe, bestehend aus 35 Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule für Kinderpflege, der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung sowie Technik, Elektro und Metall, machte sich am Montag, den 13. Mai 2019, bei strahlendem Wetter auf den Weg ins holländische Ysselstein nahe der deutschen Grenze. Dort liegen auf einem 28 Hektar großen Soldatenfriedhof mehr als 32.000 deutsche gefallene Soldaten begraben. Nebenan befindet sich eine internationale Begegnungsstätte, die seit mehr als 40 Jahren vom Volksbund betreut wird. Dort bekamen wir nach Einzug in unsere Holzblockhäuser bei einer Führung über den Friedhof erste bewegende Eindrücke über einen wichtigen Teil unserer Geschichte. Das Berufskolleg Kreis Höxter nimmt seit fast 20 Jahren mit Unterstützung des Fördervereins an der Maßnahme des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. teil und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Friedenserziehung.

Die erste Auseinandersetzung wurde am nächsten Tag durch einen aktiven Beitrag zur Gräberpflege sowie der Bearbeitung von Einzelschicksalen weitergeführt. Durch das Säubern einzelner Gräber bekamen wir einen Eindruck von der Höhe der Opferzahl im 2. Weltkrieg. Die 32.000 Kreuze, die nur einen Bruchteil der Opfer im 2. Weltkrieg repräsentieren, wirkten auf uns wie ein imposantes Mahnmal. Die Auseinandersetzung mit einzelnen Persönlichkeiten, deren Biographien und Schicksale zeigten uns außerdem, dass eine pauschale Verurteilung von Menschen nicht möglich ist, sondern es einer tiefergründigen Auseinandersetzung bedarf.

Natürlich kamen neben der historischen Auseinandersetzung auch teamfördernde und kulturelle Aktivitäten nicht zu kurz. So erkundeten wir mit dem Fahrrad die Region um Ysselstein sowie die Stadt Venray. Am Mittwoch hatten wir die glückliche Gelegenheit, den Zeitzeugen Joop Onnekink, der den 2. Weltkrieg als Kind in den Niederlanden miterlebte, kennenzulernen und seine persönliche Geschichte zu hören, ihm Fragen zu stellen und somit die undenkbaren Erlebnisse, die ihm widerfahren sind, nachzuempfinden. Nach einer ausgiebigen Erkundungstour durch das Airborne Museum Hartenstein mit seiner spannenden Erlebnisroute zur Zeit der Befreiung Arnheims durch die alliierten Truppen 1944, fuhren wir dann zu einem Sightseeing- Trip über die Frost- Brücke in die Stadt Arnheim. Diese Brücke hat eine große geschichtliche Bedeutung, da die Alliierten hier im Herbst 1944 mit der „Operation Market Garden“ eine herbe Niederlage gegen die Deutschen erlitten.

Zum Abschluss erfolgte eine kleine Gedenkveranstaltung am zentralen Hochkreuz des Friedhofs, bei der das Thema Krieg und Frieden anhand einzelner Texte  noch einmal thematisiert wurde und einzelne Schülerinnen und Schüler durch Kurzvorträge die Woche noch einmal Revue passieren ließen.

Die Studienfahrt hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit Themen wie Krieg, Fanatismus, totalitären Herrschaftssystemen und deren Folgen auseinanderzusetzen, um einen aktiven Beitrag zum Frieden leisten zu können. Außerdem wurde uns bewusst, dass Frieden niemals als selbstverständlich anzusehen ist, sondern unsere persönlichen Entscheidungen und unser Engagement für Respekt, Toleranz und Offenheit einen erheblichen Teil dazu beitragen.