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Infomesse zu den Berufsfeldern des Erziehers und der Heilerziehungspflege

Am 07.10.19 fand die Messe zur Information über die vielfältigen Arbeitsfelder im Erzieherberuf erstmalig gemeinsam mit der Heilerziehungspflege statt. In der Aula des Berufskollegs Kreis Höxter am Schulort Brakel erkundeten zahlreiche Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufen aus den umliegenden Schulen im Kreis Höxter und hausinterne Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule, der Kinderpflege und der Sozialassistenz die vielfältigen Aufgaben dieser beiden Berufsfelder.

Dazu hatten die Studierenden der Unterstufen der Fachschule für Sozialpädagogik und der Fachschule für Heilerziehungspflege in kleinen Gruppen die vielfältigen Einsatzgebiete der Erzieher/innen und Heilerzieher/innen in unserer Region eigenständig erkundet. So wurden neben vielen anderen die integrative Kindertagesstätte „Alsternest“ in Bühne, das SOS-Kinderdorf in Schwalenberg, die Jugendfreizeitstätte Heilige Seele in Brakel und die Integ GmbH in Bad Driburg besucht.

Die Ergebnisse ihrer Exkursionen ließen die Studierenden dann in eine methodisch und medial vielfältig aufbereitete Infomesse einfließen. In Kleingruppen erkundeten die Besucherinnen und Besucher die einzelnen Stände, an denen neben Fachinformationen auch vieles zum Mitmachen und Ausprobieren geboten wurde: Beispielsweise die Durchführung verschiedener Spiele und (Förder-)Angebote, die für das jeweilige Arbeitsfeld typisch sind ermöglichten den Besuchern einen lebendigen Einblick in die Berufe des Erziehers und des Heilerziehungspflegers.

Den Schülerinnen und Schülern wurde deutlich, wie abwechslungsreich und spannend, aber auch verantwortungsvoll die Arbeit in diesen Berufsfeldern ist.


Studienfahrt der FOS Gesundheit und Soziales nach Südengland

Nach einem guten Vorbereitungstag, bereits in der zweiten Woche des begonnenen Schuljahres, konnten sich 67 Schülerinnen und Schüler reif für die Insel fühlen. Die Kolleginnen Ina Eikenberg, Dagmar Knies, Hildegard Nutt und Kollege Udo Schlüter hatten all ihre Erfahrungen aus den Klassenfahrten der Vorjahre und ihr kulturelles Wissen um Großbritannien ausgepackt, um die Teilnehmenden bestmöglich auf England einzustimmen.

Am 09.09.2019 erreichte ein roter Bus aus den Niederlanden Brakel, um die Gruppe nach Eastbourne zu fahren. Etwas ungewöhnlich, fanden einige, aber Busunternehmen vor Ort werden immer rarer und es sollte sich herausstellen, dass der niederländische Busfahrer nicht nur super fahren konnte, sondern auch mehrsprachig war, d.h. mit gutem Deutsch und noch besserem Englisch aufwarten konnte, was viele beeindruckte.

Zügig erreichte der Bus ohne Staus und zähfließenden Verkehr den Anleger in Calais, um nach Dover überzusetzen. Die sehr klare Sicht ließ bereits beim Auslaufen der Fähre „Pride of Kent“ die Kreidefelsen der britischen Inseln in der Nachmittagssonne erkennen, fast als ob man mit der Hand nach ihnen greifen könnte. Nach 1 ½ Stunden war Dover erreicht, und das Castle erhob sich, an große Zeiten erinnernd, hoch über den Klippen.

Bis zur Ankunft in Eastbourne sollten nun noch zwei Stunden Busfahrt vergehen, während derer die Gruppe erste Eindrücke der pittoresken Landschaft und der niedlichen Dörfer Südenglands sammelte. Nach Ankunft im Zielort wurden die Schülerinnen und Schüler in die Gastfamilien entlassen, wo sie sich nun mit ihren Englischkenntnissen ausprobieren konnten. Der nächste Tag sollte im Konversationskurs einer Sprachschule weitere sprachliche Barrieren abbauen und neue Impulse für das Abschlussjahr setzen. Am Nachmittag fuhr man dann im Rahmen der „Town Tour“ gemeinsam zur atemberaubenden Kulisse der nahegelegenen Landspitze „Beachy Head“ mit Steilklippen, die 162 Meter ins Meer abfallen. Spektakulär, aber auch beängstigend, wissend darum, dass es nach der Golden Gate Bridge in L.A. der Ort mit den zweithäufigsten Suizidfällen ist.

Das für viele eigentliche Highlight der Fahrt wurde mit der Metropole und englischen Hauptstadt London am Mittwoch angesteuert. Von Greenwich aus, wo die Gruppe den nullten Meridian streifte, ging es nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor der Londoner Skyline und einem kleinen Marsch zum Themseufer auf eine Bootstour, vorbei an etlichen Sehenswürdigkeiten wie Shakespeare’s Globe Theatre, St. Paul‘s Cathedral mit Milleniumbridge, dem Tower of London mit der Towerbridge und dem London Eye, um schließlich an den „Houses of Parliament“ auszusteigen und zu Fuß die Stadt weiter zu entdecken. Nach ersten gemeinsamen Erkundungen der Sehenswürdigkeiten in der „City of Westminster“ begaben die Schülerinnen und Schüler sich zu IHREN Sehenswürdigkeiten, die oftmals vornehmlich in der Oxford Street liegen. Voll bepackt mit allen möglichen Accessoires trat die Gruppe gegen Abend zufrieden und erschöpft die Rückfahrt ab der O2-Arena Richtung Eastbourne an.

Nach einer weiteren Sprachschuleinheit am Donnerstagvormittag wurde es am Nachmittag mit dem Besuch des Royal Pavilion in der Küstenstadt Brighton noch einmal „königlich“. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler den Glanz der britischen Könige des 19. Jahrhunderts und natürlich auch deren ganze Dekadenz bei einer Führung durch das Gebäude nachempfinden. Wer anschließend noch Pfund in der Tasche hatte, für den gab es die Möglichkeit, diese in den berühmten „Lanes“ oder einem großen Shoppingcenter loszuwerden. Einige nahmen die verbliebene Zeit zum Anlass, auf kulinarische Reise zu gehen und trauten sich in ein indisches Restaurant oder ließen es sich bei einem Afternoon Tea gut gehen.

 


Besuch des WERKRAUM im Bregenzerwald, Österreich

Gefördert durch die  ERASMUS + Mobilität haben die Kollegen Ulrich Mau und Dirk Wolfram vom 18. – 21. September der Region Vorarlberg einen Besuch abgestattet. Konkretes Ziel war der „Werkraum“ in Andelsbuch.

Die Region Voralberg ist vor allem durch die holzverarbeitenden Betriebe gekennzeichnet. Arbeitsbereiche sind hier der Holzbau, die Zimmerei und die Tischlerei. Wie auch in Deutschland besteht jedoch auch in dieser Region ein Mangel an Facharbeitern und Auszubildenden.

Der „Werkraum“ ist ein Handwerkerverein, in dem sich Betriebe zusammengeschlossen haben, um in der Region „Bregenzer Wald“  Tradition, Innovationskraft und solides Handwerk zu bündeln. Er bietet für die Mitglieder (von 300 regionalen Betrieben sind 100 im „Werkraum“ organisiert) die Möglichkeit der Ausstellung/Präsentation und des Marketings und hat sich insbesondere der Ausbildungsförderung verschrieben.

Für die Kollegen eine interessante Fortbildung mit Besichtigungen von ansässigen Betrieben und des Werkraumgebäudes –  ein intensiver Austausch u.a. über Themen wie „Handwerk“ und „Berufsausbildung“ inklusive.

Beeindruckend auch das Werkraumgebäude selbst. Durch seine Lage in der Ortsmitte von Andelsbuch und seine herausragende Architektur (Schweizer Architekt Zumthor) ein Aushängeschild für die gesamte Region Vorarlberg und die „Heimstätte der Mitgliedsbetriebe. Hier findet z.B. alle drei Jahre der überregional bekannte Wettbewerb „Handwerk und Form“ statt.

Ein insgesamt positives Fazit zog der Initiator der Fortbildung, Ulrich Mau nach Rückkehr in den Kollegenkreis: „… eine erkenntnisreiche Reise, ermöglicht durch das Projekt ERASMUS + Mobilität …“.


Sportliches Hip Hop Angebot am BKHX

Hip Hop mit Caroline Bölke – ein sportliches Angebot für alle! Das diesjährige Angebot des Landesprogramms Kultur + Schule spricht all diejenigen an, die sich im Bereich Tanz ausprobieren wollen. Dabei sind Anfänger*innen genau so willkommen wie erfahrene Street Dancer*innen…


Erlebnispädagogik erleben! – Erlebnisse auf dem Weg zu mir! – Sportliche und aktive Studientage am Gardasee

Die Fachschulen des Sozialwesens des Berufskollegs Kreis Höxter verbrachten die diesjährigen erlebnispädagogischen Studientage vom 27.September bis zum 04. Oktober 2019 in der reizvollen Stadt Riva del Garda am nördlichen Gardasee, die aus einer Mischung von mediterranem Flair und schroffem Hochgebirge geprägt ist.

Teilnehmer der Fahrt waren Studierende der Fachschule für Heilerziehungspflege sowie der Fachschule für Sozialpädagogik. Die Studienfahrt basierte auf dem erlebnispädagogischen Konzept von Dipl.Päd. Kerstin Seibert, welches unter dem Motto „ERLEBNISSE AUF DEM WEG ZU MIR“ steht.

Hierbei absolvierten die 17 Studierende in Kleingruppen unter professioneller Anleitung von Fachlehrern verschiedene Aktivsportarten. Zu diesen zählten:

  • Katamaransegeln

auf den pfeilschnellen Kufen der Katamarane über den Gardasee unter Anleitung von Frau Kerstin Seibert,

  • Klettern

an dem durch Stahlseile gesicherten Klettersteig des Colodri mit beeindruckenden Blicken auf das Umfeld der historischen Stadt Arco unter Anleitung von Herrn Josef Frischemeier und

  • Mountainbiken

auf der legendären Ponale mit herrlichen Ausblicken auf den See und die umliegenden Berge unter Anleitung von Herrn Andreas Schuster.

Beim Klettern mussten die Schüler etwa 300 m z.T. senkrecht in dem Klettersteig hochsteigen. Während es beim Katamaransegeln mit gutem Wind flott über den See ging, bewältigten die Mountainbiker 600 Höhenmeter mit bis zu 20% Steigung auf der Ponale. Um diesen harten körperlichen Beanspruchungen standzuhalten, wurden die Studierenden zum Ende des vergangenen Schuljahres von den betreuenden Pädagogen auf die sportlichen Aktivitäten vorbereitet und trainiert.

Die erlebnispädagogischen Studientage waren für die Studierenden ein besonderes Erlebnis, bei dem sie nicht nur ihr Selbstbewusstsein stärken konnten, sondern auch die Zusammengehörigkeit und Teamfähigkeit untereinander geschult haben, um so die anstehenden Aufgaben während ihrer Ausbildung zum/ zur  Erzieher/-in und zum / zur Heilerziehungspfleger/-in zu bewältigen.
Im Sinne der „Doppelten Didaktik“ haben die Studierenden ihre eigene Komfortzone in den Challenges verlassen, um die Welt aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen noch einmal zu erleben. Die Erfahrung zu machen, sich auf etwas einzulassen, dass man zuvor noch nie gemacht hat, ist die tägliche Herausforderung eines jeden Heranwachsenden. Es ist essentiel für die Arbeit mit Kinder- und Jugendlichen dieses Grundverständnis wiederzuerlangen, um auf dessen Basis das Planen, Durchführen und Reflektieren von Aktionen und Veranstaltungen im beruflichen Alltag zu meistern und mit den erworbenen Erlebnissen, sich selbst auch wieder ein Stück näher zu kommen.

 


Zusatzqualifikation am Berufskolleg Kreis Höxter

Erfolgreich bestanden haben die angehenden Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten die Zusatzqualifikation „Qualitätsmanagement zielgerichtet mitgestalten“ der Ärzte- und Zahnärztekammer Westfalen-Lippe. Neben Kernbegriffen des Qualitätsmanagements wurden Ziele SMART formuliert, evaluiert sowie zahlreiche Arbeitsanweisungen, Checklisten und Flowcharts entwickelt. Auch die Entwicklung eines QM-Handbuches stand auf dem Lehrplan.

Konkretes Ziel eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagement-Systems ist die kontinuierliche Sicherung und Weiterentwicklung der zahn-/medizinischen und psychotherapeutischen Versorgung, wobei der Patient stets im Mittelpunkt steht. Auch die Arbeitszufriedenheit der Praxisleitung und deren Mitarbeiter/-innen soll erhöht werden.

Nach Ausbildungsende haben die Auszubildenden die Möglichkeit, ein vertiefendes III. Modul zu absolvieren und die Aufgaben einer Qualitätsmanagementbeauftragten in den Praxen zu übernehmen.


Auslandspraktikum im Delphin Hotel Diva in Antalya vom 10.06. – 21.06.2019

Am 09.06. landeten wir vormittags in Antalya und wurden per shuttle zu unserer Unterkunft gebracht. Der erste Eindruck unserer Unterkunft war katastrophal, was sich später bei der Zimmerbetrachtung auch bewahrheitete. Nach mehreren Beschwerden wurden unsere Zimmer gereinigt so dass wir es aushalten konnten.

Gleich am Montag startete unser erster Arbeitstag im Hotel Delphin Imperial um 8:00 Uhr. Nach der Anmeldung wurden wir in das Hotel Diva, 5 Minuten Fußweg entfernt, weitergeleitet. Dort sollte für die kommenden 2 Wochen unser Arbeitsplatz sein. Wir stellten uns in der Chefetage vor und wurden der Abteilung Gästebetreuung zugewiesen. Zum Zeitpunkt unseres Praktikums arbeiteten dort 7 weitere Mitarbeiter, von denen 3 russisch- und die anderen4 deutschstämmig waren. Gerade angekommen herrschte man uns an, warum wir keine Arbeitskleidung anhätten. Da uns die noch gar nicht ausgegeben wurden, waren wir in der nächsten Stunde damit beschäftigt, in die Kleiderkammer zu gehen und die Hotelkleidung anzuprobieren. Wie erhielten T-Shirts, Hosen, Röcke und Schuhe. Die Reinigung der Kleidung fand täglich durch das Hotel statt. Umgezogen gingen wir in die Abteilung Gästebetreuung, in der wir die kommenden 2 Wochen verbrachten.

 

Unsere Hauptaufgabe lag in der Gästebefragung. Zunächst schauten wir den Mitarbeitern über die Schulter, doch schon am ersten Tag konnten wir eigene Befragungen durchführen. Diese Befragungen führten wir mit allen Gästen an mehreren hoteleigenen Plätzen durch, z. B. am Pool, am Strand und im office, eine Art Gästebetreuungsbüro. Hier meldeten sich Kunden, die in irgendeiner Weise Hilfe oder Tipps benötigten. Wir hatten keinen vorgefertigten Fragebogen, sondern befragten die Gäste allgemein nach Problemen oder Wünschen, um Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Neben diesen Befragungen, die einen Großteil unserer Arbeit ausmachten, gehörten  á la Carte Reservierungen zu unseren Aufgaben. Gab es Verbesserungsvorschläge, Anregungen, Wünsche oder Probleme leiteten wir diese Anliegen direkt an die betreffende Abteilung weiter. Die bürowirtschaftlichen Aufgaben bereiteten uns keinerlei Probleme, da diese unserem Arbeitsalltag in unserem Ausbildungsbetrieb sehr ähnlich waren. Der Kontakt zu den Gästen war stets sehr angenehm, sie begegneten uns sehr höflich und freundlich, so dass wir die Befragungen problemlos bereits ab unserem ersten Arbeitstag durchführen konnten und uns dabei auch recht wohl gefühlt haben.

Am Standort in Antalya werden hauptsächlich 4 Sprachen gesprochen: türkisch, englisch, russisch und deutsch. Mit den Kollegen kommunizierten wir ebenfalls deutsch, türkisch (Selin) und englisch, welches uns innerhalb dieser 2 Wochen sprachlich viel weitergebracht hat. Diese Vielseitigkeit der Sprachen faszinierte uns an diesem Standort in Antalya/Lara und war begründet darin, dass dieser Ort der touristische Mittelpunkt war.

Außerhalb der Arbeitszeiten hat die 3-Millionen Metropole natürlich noch viele Sehenswürdigkeiten, die nur darauf warten erlebt zu werden. An den Wochenenden waren wir immer zusammen unterwegs. Unsere Kollegen, die ziemlich schnell zu guten Freunden wurden, gaben uns persönliche Empfehlungen bzgl. günstiger und guter Einkaufsmöglichkeiten.  Zu unseren Highlights gehörte ein Ausflug in die Innenstadt wo wir unendliche Eindrücke sammeln konnten.  Am Abend gingen wir häufig in ein nahe gelegenes, ruhiges Café und hatten dort die Möglichkeit den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.

Leider vergingen die 2 Wochen in Antalya/Lara wie im Flug.

Für uns persönlich nehmen wir aus dieser Zeit viele neue Freundschaften, Erfahrungen und Einblicke in die türkische Arbeitswelt sowie Kultur mit nach Hause.

Wir haben die Türkei als sehr gastfreundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen kennengelernt.

Vielen Dank an das gesamte Team/Freunde für diese schöne Zeit.


Berufskolleg Kreis Höxter am Start des 6. AOK Firmenlaufes in Höxter

In die Laufschuhe, fertig, los! Das Team des Berufskollegs Kreis Höxter startete am Freitag, den 13.09.2019 beim 6. AOK Firmenlauf in Höxter. Bei optimalem Laufwetter machten sich insgesamt 734 Läuferinnen und Läufer auf die fünf Kilometer lange Strecke durch Höxters Innenstadt. Angefeuert von zahlreichen begeisterten Zuschauern meisterte das Männer- Team unseres Berufskollegs mit Peter Heinemann, Max Griewel (GWM1H) und Fynn Reinhard (GWM1H) den Firmenlauf in einer Durchschnittszeit von 18,81 Minuten und lief erfolgreich auf den 3. Platz dieser Kategorie. Mit viel Teamgeist und reichlich Spaß meisterten alle Läuferinnen und Läufer unserer Schule die Strecke und waren mit den erreichten Leistungen zufrieden. Am Ende des Tages stand fest, dass diese gemeinsame Aktion spätestens im nächsten Jahr wiederholt werden soll.


Zahlen, Daten, Fakten aus dem Wirtschaftsleben

Niedrige Zinsen, geringe Inflationsrate, sinkende Arbeitslosigkeit und ein sich abkühlendes Wirtschaftswachstum – alle wichtigen ökonomischen Größen wurden analysiert und in Beziehung zur aktuellen und vergangenen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank gesetzt. Ralf Zimmermann von der Deutschen Bundesbank aus Düsseldorf verstand es, die theoretischen Grundlagen der Geldmengensteuerung der Europäischen Zentralbank mit neuen Entwicklungen und Zahlen spannend zu präsentieren. Der kompakte und inhaltsreiche Input im Abendunterricht kam bei den Studierenden der Wirtschaftsfachschule in Höxter sehr gut an.

Am folgenden Morgen erarbeiteten die angehenden Bankkaufleute einen Vormittag lang mit Dozent Ralf Zimmermann das Themenfeld der geldpolitischen Instrumente und Entscheidungen. In einer Simulation agierten die motivierten Schülerinnen und Schüler als EZB-Rat und nahmen die Stabilität der Eurowährung selbst in die Hand und das „mit Erfolg“, so der begleitende Lehrer Dirk Borchert, „die Entscheidungen der Auszubildenden kamen denen der Europäischen Zentralbank recht nah.“ An den derzeit niedrigen Zinsen änderten allerdings auch die Auszubildenden nichts.

„Ich freue mich, dass die zwei Veranstaltungen so hervorragend bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern angekommen sind. Die Termine für das nächste Jahr sind schon mit Herrn Zimmermann vereinbart. Neben den Studierenden der Fachschule und den Auszubildenden zur Bankkaufrau bzw. zum Bankkaufmann werden sich dann auch die Lehrerinnen und Lehrer für Wirtschafts- und Volkswirtschaftslehre mit dem Experten der Bundesbank bei dem Thema „Geld“ auf den neuesten Stand bringen,“ so Organisatorin Petra Görtz.


Step 1 Ausbildungsmesse

Neben einer Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten der Unternehmen im Kreis Höxter konnten sich die Besucherinnen und Besucher der „Step 1 Ausbildungsmesse“ auch über das Bildungsangebot des Berufskollegs Kreis Höxter informieren.

Bundestagsabgeordneter Christian Haase, Landtagsabgeordneter Matthias Göken, sowie Unternehmer Mark Becker ließen es sich bei ihrem Rundgang nicht nehmen, am Messestand des Berufskollegs Kreis Höxter vorbeizuschauen.

v.l.: MdB Christian Haase, MdL Matthias Göken, Kerstin Spieker, Sebastian Pryk, Helmut Schäfer, Schulleiter Michael Urhahne und Unternehmer Mark Becker.