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Dem Europäischen Arbeitsmarkt wieder einen Schritt näher

Zweites  Arbeitstreffen von Schülerinnen und Schülern des Berufskolleg Kreis Höxter in Dänemark

Drei Schulen aus Spanien, Dänemark und Deutschland arbeiten gemeinsam in einem Erasmus + Projekt, das sich damit beschäftigt, wie junge Europäer auf den Europäischen Arbeitsmarkt vorbereitet werden können und welche Grundvoraussetzungen bzw. Kompetenzen vorliegen sollten, um z.B. einen Praktikumsplatz oder einen Ausbildungsplatz im Ausland zu erhalten.

Die Förderung und Stärkung der sozialen, methodischen und fachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in Kombination mit der Verbesserung der Sprachkompetenz (Projektsprache ist Englisch) ist ein wichtiger Bestandteil eines Erasmus+ Projektes dieser Dimension.

Das Projekt läuft über einen Zeitraum von 2016-2018. Die Projektsprache ist Englisch.

Die Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg Kreis Höxter der Klasse 12 des Beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung nehmen an einem Erasmus+ Projekt mit dem Namen – „How to give the students skills and means on their way to the European labour market“ teil.

Das 1. Arbeitstreffen aller Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen fand vom 03. bis 07. April 2017 in Höxter statt. Neben dem persönlichen Kennen lernen stand im Focus ein Vergleich von Ergebnissen von Fragebögen, die an Unternehmen, Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler ausgeteilt worden sind, um zu erfahren, welche persönlichen Eigenschaften und Kompetenzen sowie Charaktereigenschaften für einen Eintritt in den europäischen Arbeitsmarkt gefordert werden.

Es wurden die Arbeitsmarktbedingungen für Jugendliche in den drei Partnerländern verglichen und Unterschiede und Gemeinsamkeiten untersucht. Ebenfalls fand ein erster Vergleich zwischen der dänischen, spanischen und deutschen Kultur statt, um besser für grenzüberschreitende Praktika oder Jobs vorbereitet und gerüstet zu sein.

Zwischen den Arbeitstreffen in den Partnerländern arbeiten die Schülerinnen und Schüler an gemeinsam ausgewählten Themen an den jeweiligen Schulorten. Bei den Arbeitstreffen nehmen die Schülerinnen und Schüler dann an einem Besuch in den Partnerschulen teil, wo sie vor Ort die Arbeitsergebnisse präsentieren.

Vor den Herbstferien im Schuljahr 2017/2018 besuchten ein Teil der Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 des Beruflichen Gymnasiums mit ihren beiden Lehrerinnen die Partnerschule in Dänemark das Handelsgymnasiet Hjørring _ EUC NORD.

Ebenfalls angereist waren 10 Schülerinnen und Schüler mit ihren 2 Lehrern und einer Lehrerin aus Spanien von unserer Partnerschule CIPFP Valle de Elda.

Die Schülerinnen und Schüler wurden privat in den Familien unterbracht, die bestehenden Kontakte/Bekanntschaften konnten so noch weiter ausgebaut werden.

Beim “ 2. Students´ meeting Denmark“ haben sich die Schülerinnen und Schüler mit Bewerbungen, Vorstellungsgesprächen, Konfliktmanagement und kulturellen Unterschieden auseinandergesetzt, die bei der Suche nach einem Arbeitsplatz in einem anderen Land berücksichtigt werden müssen.

Im Projektprogramm wurden auch externe Partner am EUC Nord begrüßt. Es sprachen Henrik Dam vom Business Center Hjørring sowie Vibeke Rasmussen und Stein-Erik Linna vom Jobcenter Hjørring über den regionalen Wirtschafts- und Arbeitsmarkt sowie über die Stellensuche auf dem internationalen Arbeitsmarkt.

Der nächste Schwerpunkt des Projektes beschäftigt sich mit Unternehmertum, den Weg vom Unternehmensleitbild zu den Unternehmenszielen kennenzulernen und Unternehmenskonzepte in den Partnerländern zu vergleichen. In diesem Zusammenhang fand eine Betriebsbesichtigung bei dem Nahrungsmittelhersteller der Gruppe Fynbo Foods in Vrǻ statt.

Im Februar 2018 wird der andere Teil der Schülerinnen und Schüler aus Höxter nach Elda in Spanien zum 3. Schülertreffen reisen, um die bis dahin erarbeiteten Ergebnisse auszutauschen und zu diskutieren.

Verantwortlich für den Inhalt des Artikels: Ursula Simon



Autorenlesung mit Leonhard Seidl

Gebannt verfolgen die Schüler*innen des Beruflichen Gymnasiums den Ausführungen des Autors Leonhard Seidl, der von Max Frühling unterstützt wurde.

Die Bildungsreferentin Sarab Aclan der DGB Jugend ermöglichte den Schüler*innen des Beruflichen Gymnasiums die beeindruckende Lesung des Sozialarbeiters und Schriftstellers Leonhard Seidl aus seinem Kriminalroman FRONTEN, dem ein wahrer Fall aus dem Jahr 1988 zugrunde liegt: Im oberbayerischen Dorfen erschoss ein Mann aus dem damaligen Jugoslawien drei Polizisten. Diese Tat löste eine Welle fremdenfeindlicher Reaktionen in der Bevölkerung aus…Die Probleme von damals scheinen aktueller denn je zu sein. Vorurteile, extremistisches Gedankengut und eine totale Verunsicherung in der Bevölkerung bilden das seltsam schaurige Gemisch einer politischen Lage, in die hinein die Lebensvollzüge der Protagonisten verwoben sind. Es müssen Entscheidungen getroffen und auch vertreten werden – im Roman aber auch im Leben der Anwesenden. Mutmachend, sich auch gegen eine vermeintliche Mehrheit der Schweigenden zu stellen, so könnten sowohl die auffordernde Botschaft des Stückes als auch die des Autors verstanden werden – kurzum der Appell „politischer“ zu werden, den die Zuhörenden und Zuschauenden bei dieser Veranstaltung neben der Kurzweiligkeit eines sprachlich meisterhaften Werkes mit in die Pause nehmen konnten…Danke!

Der Autor ist neben seinem Schriftstellerberuf auch Sozialarbeiter.


Lehrer des Berufskollegs Kreis Höxter erhalten Förderpreis

Schulleiter Michael Urhahne mit den Preisträgern (von rechts) nach dem Erhalt der Förderpreisurkunde.

Tanja Groddeck und Marc-Alexander Gregor vom Berufskolleg Kreis Höxter erhielten in diesem Jahr den Förderpreis des Deutschen Lehrerforums für ihr Konzept „Digitaler Unterricht“. Der Projektfonds des Deutschen Lehrerforums fördert Initiativen der Teilnehmenden. Jeweils sieben Projekte erhalten jährlich eine Förderung von 1.000 Euro.

Das Deutsche Lehrerforum ist eine unabhängige Initiative für engagierte Lehrkräfte aller Schulformen. Es fördert den bundesweiten Austausch und die Vernetzung, trägt zur Wertschätzung ihrer Arbeit und ihres Engagements bei und positioniert ihre Anliegen gegenüber der Politik, Lehrerbildung und Öffentlichkeit. Programmschwerpunkt des Deutschen Lehrerforums 2017 war das Thema Digitalisierung.


Lycée Professionnel Gaston Bachelard und das Berufskolleg Kreis Höxter gehen neue Wege

Von links: Francine Blanchet, Maria Boireau, Schulleiter Michael Urhahne, Geneviève Métrich und Jean-François Lhaldy-Macquilha

(Brakel/Bar sur Aube) Mit ihrer Unterschrift besiegelten die beiden Schulleiter Eric Pfaff in Bar sur Aube und Michael Urhahne in Brakel den sechsseitigen Kooperationsvertrag der beiden Schulen der beruflichen Bildung. Vorausgegangen waren zahlreiche Gespräche, gegenseitige Besuche und Arbeitssitzungen, bis das neue Konzept schließlich auch nach Zustimmung aller zu beteiligenden Gremien spruchreif war.

Es soll eine besondere Zusammenarbeit werden, die einmalig sein dürfte: An beiden Schulen steht die Beruflichkeit im Fokus. Es geht um eine Zusammenarbeit in Projekten mit großem Bezug zu den angestrebten Berufen der Schüler*innen, die aus dem jeweiligen Unterrichtsgeschehen heraus entwickelt werden bzw. in den Lehrplänen vorgesehen sind. Die französischen Schüler*innen zeigen ihren Partnern in Deutschland, was sie in einem spezifischen Berufsfeld gelernt haben und die deutschen Schüler*innen machen das Gleiche mit ihren erworbenen Kompetenzen, so können sie voneinander lernen und auch direkt die Unterschiede erkennen. Da weder in Bar sur Aube das Fach Deutsch noch in Brakel das Fach Französisch auf dem Stundenplan steht, sprechen die Schüler*innen englisch miteinander. Die Kontaktpflege und der Austausch erfolgen monatlich mit Hilfe der neuen Medien in Skype-Sitzungen. Am Ende der halbjährigen Projektphase steht ein Besuch für einen „analogen Austausch“ und das gemeinsame Arbeiten an den Endprodukten. Abgerundet wird das jeweilige Projekt durch ein Kulturprogramm vor Ort im Sinne des europäischen Gedankens.

Jetzt geht es ganz konkret an die Umsetzung des ersten Projektes. Die Mittelstufe der Fachoberschule für Gestaltung aus Brakel startet in den kommenden Wochen. Ihr soll dann in einem Jahr eine Klasse aus dem Bereich des Elektrohandwerks folgen.


Zertifizierung zum Testzentrum

In den Herbstferien erfolgte die Zertifizierung des Berufskollegs Kreis Höxter zum Testzentrum für eine Vielzahl von Sprachtests. Die drei Kolleginnen Dagmar Knies, Miriam Mörmel und Carina Heck wurden zu autorisierten Testleitern geschult und dürfen damit die DEKRA-zertifizierten ETS-Sprachtests abnehmen. Hierzu gehören der TFI für Wirtschaftsfranzösisch, der WiDaF für Wirtschaftsdeutsch, der TOEIC für Wirtschaftsfranzösisch sowie der TOEFL für Englisch als Fremdsprache.

Der TOEFL ITP ist ein international bekannter und anerkannter Englischtest und wird als Sprachnachweis für Schüleraustausch- oder Au-pair-Programme akzeptiert sowie an den meisten Hochschulen als Zulassungskriterium für Studiengänge und Stipendien oder akademische Austauschprogramme eingesetzt. Auch für zukünftige Arbeitgeber ist diese objektive Messung der Sprachkenntnisse von Interesse.

Die Nachfrage nach standardisierten Tests ist groß. Dies zeigt sich daran, dass bereits im ersten Durchgang 70 Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 am TOEFL ITP teilnehmen. Getestet werden die drei Kompetenzen Hören, Lesen und Grammatik. Im Anschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine individuelle Stärken- und Schwächenanalyse sowie eine Einordnung ihrer Englischkenntnisse in ein Sprachniveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens.

Für die Schülerinnen und Schüler, die sich im November testen lassen, gilt noch eine Besonderheit: Sie können zusätzlich auf Preise aus dem Wettbewerb Go4Goal hoffen, in dessen Rahmen der erste Testdurchgang durchgeführt wird. Hier messen sich Schulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und hoffen auf Preise wie z.B. Klassenreisen, Bücher oder Kinogutscheine.


Fortbildung Gebäudesystemtechnik

Unter Leitung der Herren Lange und Abandowitz der Firma LCN wurden Schülerinnen und Schüler des Elektrohandwerks sowie Kolleginnen und Kollegen kompetent in die Programmierung von Komponenten der Gebäudesystemtechnik fortgebildet. Bei dieser Technologie geht es darum, mittels Bustechnologie ein Gebäude z.B. ein Einfamilienhaus wirtschaftlich und effektiv zu managen, um hierdurch letztendlich Kosten zu sparen. Selbst eine Steuerung der Hauskomponenten wie Licht, Heizung usw. ist sogar mittels Handy auch von extern möglich.
Diese Fortbildung ist gerade für Schüler des Elektrohandwerks zukunftsweisend, da diese Technologie auch immer mehr in privaten Gebäuden installiert wird. Somit ist das Vermitteln dieser Technologie auch ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung.


Let’s go to London! Kauffrau/Kaufmann International

Die Auszubildenden Sebastian Schoppmeier, Christian Ewers, Madita Wiedemeier und Leonie Sobotta in London während des 3-wöchigen Aufenthalts am European College of Business and Management.

Am Sonntag, den 08. Oktober 2017 traten vier kaufmännische Auszubildende im Ausbildungsberuf Bankkaufmann/Bankkauffrau sowie Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement ihre Reise nach London an, um an dem 3-wöchigen Intensivseminar „Doing Business in the English-Speaking World“ am European College of Business and Management (ECBM) in London teilzunehmen. Hier der Bericht der Teilnehmer/-innen Hr. Ewers, Hr. Schoppmeier, Fr. Sobotta und Fr. Wiedemeier:

„Aufgeregt waren wir alle, schließlich würden wir drei Wochen in einer Millionenstadt und bei einer fremden Familie wohnen. Doch wir wurden alle freundlich aufgenommen und auch die sprachlichen Barrieren wurden schnell überwunden. Am Montag ging es dann zum ersten Mal in die Schule, an das European College of Business and Management mitten in der City of London. Unsere Klasse bestand aus 11 Auszubildenden aus ganz Deutschland, wir knüpften schnell Kontakt zu unseren Mitschülern/-innen und wurden bald ein eingespieltes Team.

In den folgenden drei Wochen stiegen wir jeden Morgen in die überfüllte Central Line in Richtung City, um über International Business, Cultural Understanding, Communication at Work, Marketing und vieles mehr zu lernen. Die Lehrer, die wir nach englischem Gebrauch mit ihren Vornamen ansprechen durften, bemühten sich sehr um einen lockeren und interessanten Unterricht, so dass das Lernen tatsächlich Spaß machte. Nachmittags erkundeten wir dann die Sehenswürdigkeiten der Stadt: Buckingham Palace, Piccadilly Circus, China Town, Greenwich, Westfield Center, Docklands, Olympic Park, Wembley Stadion und weitere Attraktionen. An den Wochenenden versäumten wir es auch nicht, mal das ein oder andere englische Bier in den örtlichen Pubs zu verköstigen. Aber natürlich kam das Lernen auch nicht zu kurz. In unserer letzten Woche schrieben wir eine Abschlussprüfung über die behandelten Unterrichtsthemen, jeder von uns hielt eine Präsentation über das Projektthema (z.B. Brexit, Olympia Park, einzelne Viertel in London), das wir uns zu Beginn des Aufenthalts ausgesucht und in der Zeit bearbeitet hatten.

Am 28. Oktober mussten wir den Heimweg antreten. Wir hatten wirklich eine tolle Zeit in London. Wir haben viel gesehen, viel erlebt und Freundschaften geschlossen, die auch noch nach unserem Aufenthalt bestehen bleiben werden. Wer die Erfahrung vom Leben und Lernen im Ausland machen möchte, dem empfehlen wir in die Weltstadt London zu gehen. Es lohnt sich!

In Deutschland erwartet uns nun noch eine Hausarbeit über unser Projektthema, das den dritten und letzten Teil unserer Abschlussnote ausmachen wird. Wenn alles klappt und wir unsere Ergebnisse erhalten haben, dürfen wir uns Kauffrau/Kaufmann International nennen! Und wenn Ihr Euch tatsächlich für diesen Schritt entscheidet, hier noch ein kleiner Survival-Tipp fürs U-Bahn fahren: „Mind the gap between the train and the platform!“

Haben Sie ebenfalls Lust, das britische Wirtschaftssystem kennenzulernen, Ihre Englischkenntnisse zu verbessern, Interkulturelle Kompetenzen zu erwerben und die Zusatzqualifikation Kauffrau/Kaufmann International zu erwerben? Die nächsten Durchgänge für 2018 stehen bereits fest: 11.03.- 30.03.2018 und 07.10.-27.10.2018. Bei Interesse und für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Frau Tanja Groddeck, E-Mail: groddeck@bkhx.de.

Weitere Informationen zum/zur Kaufmann/Kauffrau International finden Sie auch hier!

 


Halbzeit! Marie Brisgies absolviert ihr Berufspraktikum der Fachschule für Sozialpädagogik in Oslo

Seit mehr als drei Monaten lebe und arbeite ich in Oslo, Norwegen. Durch die Unterstützung der Schulleitung sowie Frau Borghoff und Frau Voss habe ich die Möglichkeit bekommen, einen Teil meines Berufspraktikums an der Deutschen Schule, Abteilung Kindergarten, in Oslo zu absolvieren. Die Arbeit im Kindergarten gefällt mir richtig gut. Durch einen Lehrerbesuch Anfang Oktober konnte ich Frau Borghoff und Frau Voss die Einrichtung zeigen. Gemeinsam haben wir den Tag der Deutschen Einheit auf dem Pausenhof der Deutschen Schule gefeiert.

Ich musste mich nicht nur in der Einrichtung eingewöhnen, sondern auch an eine neue Stadt, an ein neues Land, eine neue Sprache, sowie neue Sitten und Kulturen. Doch nach drei Monaten kann ich sagen, ich bin angekommen und Oslo ist ein Stück neue Heimat geworden. Es ist schön, diese Möglichkeit bekommen zu haben, denn sie bringt mich nicht nur in meiner Ausbildung weiter, sondern auch in meiner eigenen Persönlichkeit. Die letzten drei Monate werde ich in vollen Zügen genießen, denn die Zeit vergeht wie im Flug.

Vielen Dank an die Menschen, die sich für das Berufspraktikum im Ausland einsetzen. Es ist eine Bereicherung für die Ausbildung und für jeden selbst.

Marie Brisgies, Berufspraktikum zur angehenden Erzieherin (Fachschule für Sozialpädagogik)


Erfolgreiche Infomesse zum Beruf der Erzieherin

Am 20.10.17 fand die diesjährige Messe zur Information über die vielfältigen Arbeitsfelder im Erzieherberuf in der Aula des Berufskollegs Kreis Höxter am Schulort Brakel statt. Auch in diesem Jahr nahmen interessierte Schülerinnen und Schüler der 9. und 10.
Jahrgangsstufen aus den umliegenden Haupt- und Realschulen im Kreis Höxter teil.
Dazu hatten die Studierenden der Unterstufen der Fachschule für Sozialpädagogik in kleinen Gruppen die vielfältigen Einsatzgebiete der Erzieher in unserer Region eigenständig erkundet. So wurden neben vielen anderen die integrative Kindertagesstätte „St. Raphael“ in Erkeln, die OGS in Bad Driburg, das SOS-Kinderdorf in Schwalenberg und die Jugendfreizeitstätte Heilige Seele in Brakel besucht.

Die Ergebnisse ihrer Exkursionen ließen die Studierenden dann in eine methodisch und medial vielfältig aufbereitete Infomesse einfließen. In Kleingruppen erkundeten die Besucher die einzelnen Stände, an denen neben Fachinformationen auch vieles zum Mitmachen und Ausprobieren geboten wurde: eine „Wickelstation“, an der anhand von Säuglingspuppen das fachgerechte Wickeln erprobt werden konnte, die Möglichkeit eines Gespräches in der Gebärdensprache oder die Durchführung verschiedener Spiele und (Förder-)Angebote, die für das jeweilige Arbeitsfeld typisch sind. Diese Aktionen ermöglichten den Besuchern einen lebendigen Einblick in den Erzieherberuf.
Den Schülern und Schülerinnen wurde deutlich, wie abwechslungsreich und spannend, aber auch verantwortungsvoll die Arbeit der Erzieherin ist. Auch dass dieser Beruf Zukunft hat und wesentlich mehr Möglichkeiten bietet als der veraltete Begriff der „Kindergärtnerin“ vermittelt, wissen die Schüler/innen nun sehr genau.

Elisa Schrader erläutert das Anforderungsprofil einer Erzieherin in einer Kita

Zwei Schülerinnen beim Wickeln

Lennart Kunz berichtet über die Arbeit in einer Jugendfreizeitstätte

Auch die OGS ist ein attraktives Arbeitsfeld für Erzieher